Autor: Peter Georgas-Frey

Vita:
Geboren in Rheinland-Pfalz 1970
Dort die Schul- und Lehrjahre verbracht, unterbrochen von zwei größeren Auslandsreisen
Ab 1990 intensive Beschäftigung mit dem Schreiben, überwiegend Tagebücher und Gedanken
Ab 1995 Ausbildung zum Yoga-Lehrer und intensive Yoga-Praxis, zunehmend lyrische Texte
Ab 1999 Ausbildung zum Physiotherapeuten, Textfülle wird breiter, erste Erzählungen und Sachtexte kommen hinzu
Ab 2002 Berufliche Tätigkeit als Physiotherapeut, in unterschiedlichen Funktionen, die Tätigkeit als Schriftsteller wird umfangreicher

Werke:

2006 „Soantà & Als Paolos Hände reden lernten“ – Erzählungen
2007 „Die Revolte“, Neuauflage unter dem Titel „Sontland“ – Roman (politisch)
2013 Erstveröffentlichung „Die Heimkehr“
2014 „Die Heimkehr“ als vollständiger Roman (SF) (Aurumer-Reihe Band 1)
2015 „Zeitspuren“ – Gedichte
2016 „Die Rückkehr“ (Aurumer-Reihe Band 2)
2018 „Projekt Epilog“ (Aurumer-Reihe Band 3)

Persönliches Begleitwort:
Wie es meine Vita abbildet, ist die Balance zwischen Künstler und Mensch, die Unabhängigkeit und Lebenskompetenz als Autor, mein zentrales Thema. Wenn ein Mensch sind nicht, in Wirklichkeit und Fiktion behaupten kann, erleidet das Werk einen Schaden und der Künstler, als Mensch, bleibt auf der Strecke.
Dass, zu einer solchen Balance Glück gehört und ein Gefühl für die richtige Berufswahl, ist mir bewusst. Die Disziplin die es erfordert, sich nicht der Schwärmerei zu überlassen, verhindert kreative Tätigkeit nicht. Im Gegenteil, sie ist förderlich, weil Schreiben, vor allem, wenn es darum geht, Werke abzuschließen, Disziplin erfordert.
Könnte ich vom Schreiben leben, würde ich meinen Erwerbsberuf einschränken. Professionelles Schreiben ist arbeitsintensiv und die Intensität, die ich mit Schreiben und Vollbeschäftigung habe, erfordert viel Selbstbeobachtung, damit man nicht ausbrennt. Aber Leben, nur um zu schreiben, würde mich nicht ausfüllen. Es würde mich ideenarm machen. Der lebenspraktische Sinn, meiner beruflichen Tätigkeit, ist ein existentiell wichtiger Ausgleich zu mancher Sinnkrise, in welche rein musische Tätigkeit führen kann.
Um es mit Schiller zu sagen: „Suche nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch Stillstand deiner Tätigkeit.“

Peter Georgas-Frey, 27.11.19