Feine Hinweise

Dank dem freundlichen Hinweis von Castorpblog, gibt es eine kleine Änderung bei der Namensgebung der Portale und aus „Schöne Zeilen“ wird „Feine Zeilen“, da tatsächlich Lyrik nicht immer vom Schönen erzählt, aber in der Art, wie sie erzählt, immer fein und leicht bleibt.

Wir könnten dazu, eine Diskussion über die Texte von Rammstein führen und ob die noch fein sind, aber der entziehe ich mich ganz elegant, wie ich mich auch Rammstein entziehe, weil mir der Ehrgeiz fehlt, mich mit der Dekadenz zu beschäftigen, die diese Symbolik aus Schweiß, Blut, Orgie und Gewalt – die, ich weiß ja nur etwas provozieren will – für ein Zeichen künstlerischer Freiheit hält.
Nicht, dass es ums Verbieten geht, ich warte auf eine Zeit, in der sich Menschen irritiert aber auch desinteressiert von so etwas abwenden. Und es verschwindet, weil es keine Beachtung findet.

Also feine Zeilen, die mit feinen Sinnen erfasst, in feiner Form ausgeführt, in die feinen Zwischenräume, zwischen Gedanke und Gefühl, des Lesers dringen dürfen, um etwas auszulösen, dass viel zu fein ist, um es zu benennen.

Ich wünsche euch einen feinen Abend 😉
Peter

8 Kommentare

  1. Haha, ich habe mich eben beim Kommentar oben verlesen: „… aus den Zeilen gefallen“ (statt „aus der Zeit gefallen“). Aus den Zeilen der üblichen Bedeutungen und Klischees zu fallen ist doch auch eine feine Sache 🙂

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