So Überlegungen

Gelegentlich, habe ich ja beiläufig erwähnt, dass hier, ein kostenpflichtiges Angebot entstehen könnte. Nachdem mir Wattpad zeigt, dass egal, wo ich meine Texte präsentiere, die Plattform nicht hilft, sondern die eigene Werbetätigkeit entscheidend ist, kann ich die Energie hierfür, direkt in den Blog investieren, statt hier wie dort.

Da mir das Kernprinzip des Internets: kostenfreie Verbreitung von Wissen und Information, wertvoll erscheint, war ich bislang unentschlossen, in welcher Form ich diesem Prinzip treu bleiben und zugleich dem Leser die Chance geben kann, auch finanziell wertzuschätzen was er vorfindet. „To donate“, wie es im Englischen so unverfänglich heißt.

Gelandet bin ich, wo vermutlich jeder landet: im geteilten Angebot. Auch hier, habe ich länger geschwankt, wie das umgesetzt werden kann und freunde mich jetzt mit der Idee an:

– im Bereich „Labor“ die Texte kostenfrei anzubieten
– und im Portal den Texte als Ganzes, Korrektur gelesen und besser formatiert, zu einem „Groschenroman“-Tarif je nach Länge anzubieten.

Im „Labor“ kann jeder Leser prüfen was ihm zusagt und über die Portale entscheidet sich, ob der Aufwand im Verhältnis zum Ertrag steht. Auch das Korrektorat will bezahlt sein und die Einrichtung des Blogs mit Bezahlmöglichkeit fordert ebenfalls regelmäßige Kosten.

Vergleiche ich die Blogkosten (+ Korrekturkosten) mit den Lektoratskosten für einen ganzen Roman, so komme ich zumindest mit einem geringeren unternehmerischen Risiko aus.
Noch nicht geklärt ist, die Aufbereitung als Print. Meine Texte in ein Ebook-Format zu bringen, ist kein Problem, dazu hätte ich die erforderliche Software.
Für den Print stellen sich zwei Probleme (falls ich Amazon dafür nutze): Kurzgeschichten wären nur als Sammelband möglich, die Teilnahme am Kindle-Storyteller wäre vom Tisch, ebenso die Nutzung von Kindle-Unlimited. Dafür fordert Amazon die Exklusiv-Rechte. Ich könnte natürlich selber Bücher binden, macht Spaß und schafft wundervolle Unikate, aber Amazon hat sich als Plattform, zumindest bei der Aurumer-Reihe, bis heute bewährt, denn ich verkaufe weiterhin Bücher der Reihe, nach immerhin mehr als sechs Jahren.

Im Rahmen von „Klingt fair“ bis „Free Internet!“ würde mich, eure Meinung interessieren 🙂

Wie auch immer, wünsche ich euch einen schönen Abend und ein-/zweimal werden wir noch wach (dann) heißa ist Weihnacht und Kurzgeschichtenstart …

PGF

8 Kommentare

  1. ganz ehrlich, lieber pe, kann ich zwar deinen gedanken absolut nachvollziehen, (brötchen kosten ja auch was!), glaube aber nicht daran, dass es so gut funktionieren würde, dass es sich tatsächlich lohnt. ich selbst bin eher eine verfechterin von „free internet“, kann aber wie gesagt die andere seite auch gut verstehen.
    vielleicht probierst du es einfach mal aus und schaust, was dabei rauskommt? 🙂
    mit lieben grüßen!

    Gefällt 3 Personen

    Antworten

  2. Wenn sich Amazon bewährt hat, würde ich fast sagen: Warum nicht wieder…?! Außer dass ich grundsätzlich Amazon von der Geschäftsstrategie her einfach Sch… finde, auch den Größenwahn von Jeff Bezos und was sein Geschäftsmodell für viele kleine Angestellte bedeutet. Dass sie die Exklusiv-Rechte fordern ist auch nicht in Ordnung. Aber so geht es in unserem Weltsystem leider zu. Entweder man verkauft sich an die Großen, oder… (?) Und ich gebe zu, dass ich selbst nicht konsequent bin und Amazon selbst als Kaufplattform nutze, wenn auch viel weniger als früher.

    Gefällt 1 Person

    Antworten

Schreibe eine Antwort zu Marion Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.