Von Zaungästen und Eminem-Zeilen

Wie üblich, an diesem Punkt der Ereignisse, die Metaebene zu „Paddel“.

Diese Geschichte, war auch, ein bisschen mutig. Angefangen bei den „Sex sells“-Themen über einen Plot der jeden Abend neu entstand. In seinem wundervoll Track „Lose yourself“ , rapt Eminem die nachdenkenswerte Stelle „I been chewed up und spit out an booed off stage, but i kept rhymin and stepwritin the next cipher“. Bei „Paddel“ hatte ich zwischendurch auch das Gefühl von der Bühne gebuht zu werden, aber Geduld zahlt sich aus.

Ein paar Zahlen:

Jeder Beitrag hatte zwischen 8 bis 23 Besucher
Die Zahl der Likes schwankte zwischen 5 und 14
Die Zahl der Worte, pro Beitrag, lag zwischen 500 und 700. Es waren 11198 Wörter in 18 Kapiteln bei 18 Beiträgen,
Der Überarbeitungslevel lag wieder bei 2, also niedrig. Tendenziell hatte ich gar keine Idee, wie es weitergeht und schrieb jeden Abend einfach ins Blaue.
Der Hidden Point lag bei 5.

Hintergründe:
Der Ausgangspunkt dieser Geschichte? Ich hatte Lust auf etwas leicht Verrücktes, schräge Figuren und leichte Unterhaltung. Vielleicht kann man mehr aus der Geschichte machen. Spannend für mich war es, die Wendungen so hinzubekommen, dass lesbar wurde, dass die Tiefe von Gefühlen, nicht vom Glanz der Figuren abhängt und dass starke Gefühle nicht vom Bildungsgrad abhängen oder von der persönlichen Erfolgsgeschichte, sondern von Herzenswärme.

Fazit:

Lowlights:
– Beitrag (17) Vielleicht zu viele vulgär Begriffe.

Highlights:
– Die positiven Kommentare
– Die Zaungäste, denn auch, wenn die Likes schwankten, die Besucherzahlen waren bei jedem Beitrag sehr stabil und füllten sich sehr zeitnah zur Veröffentlichung.
Und, diese beiden Punkte sind mir immer wichtig:
– Dass, die treuen Leser blieben und die Kommentare mich wirklich glücklich gemacht haben!
– Dass es, vertraute Leser waren, deren Geschmack ich sehr schätze.

Und versprochen castorp, falls es je eine ordentliche Überarbeitung gibt, werfen sie die Handies noch ins Meer 😉

Ich sage wieder: Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit!
Wer die Geschichte am Stück lesen möchte, findet sie demnächst im Seitenmenü unter dem entsprechenden Titel.

Hier wird es jetzt wieder ein wenig unregelmäßig. Ich habe noch sechs Kapitel vor mir, ehe die erste Niederschrift des nächsten Romans abgeschlossen ist. Das heißt in etwa noch 12 bis 15 Seiten, nach beinah 1800 Seiten.
Danach stehe ich vor dem großen Fragezeichen: Was mache ich eigentlich mit meinen Texten? Drei Ideen hätte ich mittlerweile und ich bin jetzt schon gespannt, ob ihr einen Rat habt, welche die beste ist.

Schönen Abend und ruhige Woche 🙂

PGF

5 Kommentare

  1. Mutig war sie auf jeden Fall, die Geschichte. Und am meisten überrascht aber auch begeistert in der Art der Ausführung hat mich der Anfang, wo der Leser erfährt, dass der Arbeitssuchende mehr oder weniger gezwungen ist in einem Sex-Shop zu arbeiten. Das ist ein heikles Thema, das du aus meiner Sicht mit Bravour formuliert hast. Also manches wurde direkt benannt, aber alles war so neutral und nüchtern, wie Sex-Shops nun mal auch sein können samt der Arbeit, zu der in dem Fall die Hauptfigur gezwungen schien. So ist das Leben manchmal.

    Du schreibst: Spannend für mich war es, die Wendungen so hinzubekommen, dass lesbar wurde, dass die Tiefe von Gefühlen, nicht vom Glanz der Figuren abhängt und dass starke Gefühle nicht vom Bildungsgrad abhängen oder von der persönlichen Erfolgsgeschichte, sondern von Herzenswärme.

    Einerseits ist es dir – bei mir – gelungen, glaubhaft zu machen, dass auch Figuren mit weniger Glanz, wie du es nennst, spannende Lebensgeschichten schreiben können. Was die Gefühle betrifft, muss ich gestehen, dass die für mich in dieser Geschichte nicht glaubhaft wurden. Weder konnte ich tiefe Gefühle glauben noch echte Herzenswärme. Dafür wirkte es zu flach auf mich. Aber manche Reaktionen sagen nur etwas über den Leser aus und nicht unbedingt etwas über den Autor. Das könnte so ein Fall sein.

    Vulgäre Begriffe: Aus meiner Sicht kein einziger! Alles passend zum Zusammenhang.

    Na da bist du ja gerade dabei einen ziemlich fetten Brocken zu Ende zu bringen. Da wünsch ich dir die Geduld für den Rest. Und hoffe von Herzen, dass er in die richtigen Kanäle kommt, um die passenden wertschätzenden Leser zu finden! Du solltest dich so oder so nicht unter Wert verkaufen.

    Dir auch einen schönen Abend 🙂

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    1. Liebe Marion,
      vielen Dank für deine Rückmeldung, die ich in allen Teilen gut nachvollziehen kann.
      Vermutlich benötigt die Geschichte mehr Feinschliff, um das zu verbessern, was dich nicht überzeugen konnte.
      Der Anfang der Geschichte kam auch spielerischer, ich habe mich, durch den Zyklus der Veröffentlichung selbst unter Druck gebracht, die Geschichte voranzutreiben.
      Der Hinweis zu den vulgär Begriffen beruhigt mich, sie sollten nie zu mehr dienen, als dem spürbar machen einer Atmosphäre.
      Auch hier danke für die Zuversicht 😉 Die Wahl der Kanäle wird tatsächlich die große Herausforderung. Mal sehen, alles im Fluss.

      Auch von hier einen lieben Gruß
      Peter

      Gefällt 1 Person

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