Beides

Es gibt ja beides.

Dass wir tief verschüttet sind, in uns und kaum einen Weg nach draußen finden. Wir finden nicht zum Licht und wir fühlen keinen Kontakt. Wir taumeln durch die endlosen Gänge der gleichen Gedanken und finden, wie aus einem Irrgarten, nicht mehr hinaus. Wir sind bei uns, aber ruhelos.
Das andere ist, dass wir nicht mehr zu uns heimfinden. Dass wir durch die Welt irren, von einem Lärm zum nächsten getrieben, taumelnd zwischen falschem Gelächter, aber wir lachen mit und verachten uns, weil wir unsere Würde verlieren. Wir langweilen uns durch die immer gleichen, belanglosen Gespräche.
Sind uns selbst fremd, sind heimatlos.

Es gäbe auch ein Drittes, aber dafür müssten wir, zu staunen verstehen …

02/20 PGF

8 Kommentare

  1. Das hast du schön ausgedrückt: „… zu staunen verstehen.“
    Hab mich dieser Tage gefragt, ob sich einsam fühlen nicht immer mit einem (scheinbaren) abgetrennt sein von so etwas wie der göttlichen Quelle einher geht, wie immer man die für sich definieren möchte und kann.

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