In den Wellen

Hat noch jemand das Gefühl, dass wir in einer Zeit leben, in der wir weitgehend auf uns selbst gestellt sind?
In der es keine politische Führung und keine politische Orientierung gibt. Als wüssten die Regierenden, dass ihnen die Gestaltungsräume längst abhanden gekommen sind. Dass auf der Welt Veränderungen vor sich gehen, die niemand mehr lenken und ordnen wird. Die, von hier, solange eskalieren werden, bis sich alles, von einem Punkt Null ab, erneuern kann.
An manchen Tagen ist mir, als triebe ich, von Stürmen und Wellen gelenkt, durch graue Wellenberge und solange ich nicht kentere, ist alles gut.
Flüchtlinge, Korona, Umwelt, Krieg, die Welt ist zum Tollhaus geworden oder machen nur die Medien sie zum Tollhaus?
Wenn ich auf die Woche zurückblicke sehe ich Menschen, vieler Hautfarbe, die in meiner Umgebung gut integriert sind. Das Klima macht mir Sorgen. Ja, es ist viel zu warm die letzten Monate. Aber was ich kann, tue ich, um meinen Beitrag zu leisten. Der Keim? Der erschreckt mich vorallem durch das, was er mit den Menschen macht: Hamsterkäufe, Diebstahl von Hygieneartikeln die in Krankenhäusern gebraucht werden, unsinniger Selbstschutz. Die Unaufgeklärtheit ist schlimmer, als Covid … Und der Krieg? Der lange Krieg in Syrien. Dazu müsste man unsere Regierenden fragen, wenn man sie finden würde, wenn sie den Mut hätten eine Position zu vertreten.
Nein, da ist nichts! Da sind nur noch wir, die wir Schwarmintelligenz zeigen müssen!
Kommt gut durch die Wellen!

03/20 PGF

16 Kommentare

  1. VerRückt – ̶ä̶̶h̶̶n̶̶l̶̶i̶̶c̶̶h̶̶e̶̶s̶, genau das habe ich in meinem letzten Beitrag versucht zu formulieren.
    leider gelang es mir nicht so präzise wie dir und ich musste mich im ‚kommentieren‘ erklären.
    Schön, dass ich nicht alleine bin…. 🙂 LG Bea

    Gefällt 4 Personen

    Antworten

    1. Liebe Bea, ich kann das in deinem Text auch sehr gut fassen. Vielleicht bist du ein wenig stimmungsvoller und lyrischer geblieben und ich habe es nur ein wenig nüchterner und abstrakter gepackt.
      Aber egal: Wie du schreibst: Hauptsache „nicht allein“.
      Ich meine nur Weißweine wäre besser, als Rotwein … 😉

      Liken

      Antworten

  2. Mutter Allnatur wundert sich nicht mehr über die Menschen. Schon von Anfang an haben sie stets Scheisse gebaut. Kriege gab es schon immer. Sie lieben das Töten. Direkt und indirekt. Ihr Schwafeln sind Sätze der Lüge.

    Gefällt 2 Personen

    Antworten

    1. Ach lieber Lu, der Mensch könnte ja auch etwas Schönes sein. Ich fürchte nur, wir befinden uns im Zeitalter des „letzten Menschen“, den Nietzsche sehr treffend voraus geahnt hat.

      Es grüßt dich mittäglich vom See
      Pe

      Gefällt 1 Person

      Antworten

    1. Danke dir liebe D.

      Gemeinsam schwimmen macht es in jedem Fall leichter und man kann sich mit dem Paddeln abwechseln 🙂

      In dieser Zeit ist es gut sich zu erinnern, dass alles sich immer wandelt …

      Gefällt 1 Person

      Antworten

  3. Du hast das sehr gut in Worte gefasst bekommen, lieber Peter.
    Ich sagte gestern Abend auch zu meinem Mann, die Welt ist doch verrückt geworden und er meinte nur: DAS aus deinem Munde…?!
    Aber auch bei mir steht dahinter so eine kleine Hoffnung, dass es möglich sein wird an einem Punkt Null neu zu beginnen. Schon wegen des Lebens meiner Kinder, denn ich werde es vielleicht nicht mehr erleben.

    Es ist wohltuend, dass du nicht nur grau und schwarz malst, sondern auch deine Hoffnung ausdrückst zum Thema! Danke.

    Liebe Grüße
    Marion

    Liken

    Antworten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.