Schriftgröße 16

Nun, über Corona muss ich euch, denke ich, nicht mehr viel erzählen, es ist überall und kein Thema, um sich daran anzuhängen. Wer die Kommentarspalte nutzen möchte, um sich auszutauschen, kann dies gerne tun. Ein wenig Einblick habe ich und kann unverbindlich vielleicht manche Antwort geben.
Mit Einführung des Zeilenportal habe ich mich entschieden, anders als bei literaturfrey, mich weitgehend aus Politk und Tagesthemen herauszuhalten. Mit Corona will ich es nicht anders halten. Aber es gibt auch ein sehr menschliches Bedürfnis sich darüber auszutauschen.

Deshalb, um euch ein wenig abzulenken 😉 und an meiner Arche, ein wenig weiter zu bauen, weiter mit dem aktuellen Skript:

Ich hatte euch ja von den 80000 Zeichen, die ich für Wörter hielt bereits berichtet und war schon ganz glücklich mit der „Mengeneinheit“ einen kleinen Denkfehler begangen zu haben. Mittlerweile nähere ich mich der 80000 Zeichengrenze, womit ich im Soll wäre. Aber, das Skript auf normale Buchgröße gebracht, liegt noch unter 100 Seiten, was Vorraussetzung für eine Printausgabe ist. Gut, ich bin nicht mehr weit entfernt, ich könnte leere Notizseiten für den Leser einfügen, aber, was ich ganz spannend finde ist, wie der innere Dämon mich verführen will:
„Wenn es noch nicht reicht, erhöhe doch den Zeilenabstand.“
„Nein!“
„Du könntest doch den Zeichenabstand auf „breit“ stellen.“
„Nein!“
„Aber eine Schriftgröße 16, wäre legitim – falls wer schlechte Augen hat.“
„Ähm – nein!“
Langsam verstehe ich wer, allen Verlegern und Redakteuren der Welt, ins Ohr träufelt was sie, unabhängig vom tatsächlichen Text, im Auge behalten sollen: Umfang und Finanzierung.
Nun, mit den Androhungen: „Ich stelle den Abstand auf 0,5; auf eng und reduziere auf 10, nur um 160000 Zeichen unterzubringen!“ Ließ sich der kleine Belzebub in die Flucht schlagen. Aber ich habe ein wenig geschnuppert an „Geld schlägt Ideal!“
Somit, als heutiges Take-Away: Das Skript macht Fortschritt, es ist mehr oder weniger, meine Art ein Apfelbäumchen zu pflanzen, haltet die Dämonen in Schach!

Guten Start in die Woche
PGF

5 Kommentare

  1. Guten Morgen Peter,
    zu deiner Art Zwiesprache mit dem Inneren „Beelzebub“ musste ich schmunzeln, vor allem freu ich mich mit dir, dass du dich der Mindestgröße mit Riesenschritten genähert hast. Du warst sehr fleißig! Und ich hoffe, dass du auch Freude am Schreiben hattest in deiner Art Klausur dazu. Das Konzentrieren auf mehr oder weniger EINE Sache kann ja durchaus einen positiven Effekt für einen selbst haben. Ein Apfelbäumchen pflanzen, ein schönes Bild 🌳🍎
    Ich wünsche auch dir einen gelassenen Wochenstart und dass du guten Mutes bleibst 🙂

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      1. Danke Peter. Ein schwungvoller Wochenbeginn klingt fein!

        Mir geht es soweit gut, ich muss leider wie gewohnt arbeiten, noch. Wir haben einfach vor dem Laden eine Box hingestellt, in die Laufkundschaft ihre Aufträge legen könnte oder wir legen abzuholende Ware rein. Kommuniziert wird per Telefon oder Email. Noch „business as usual“.

        Was mir heute wirklich zu schaffen gemacht hat ist die Stimmung der Kollegen, die wirren, unlogischen, einfach dummen Argumente und Kommentare zur ganzen Lage. Also Verschwörungstheorien, schimpfen auf dies und das, inneres Aufbegehren, das sich nicht recht entladen kann. Aber wenn ich frage: „Glaubst du das wirklich?“ und bekomme ein: „Jaa!!“, dann muss ich es dabei belassen. Darüber diskutieren, dass ich das unsinnig finde, hilft da nicht. Ich hab schon genug versucht darzustellen, inwiefern die Reaktion der Regierung aus meiner Sicht so ablaufen musste, nach und nach, die Lage beobachten und dann je nachdem reagieren. Ach was wird da alles losgetreten aus dem Innersten von Menschen, was unter „normalen“ Umständen vor sich hin schlummert und weniger zutage tritt.

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      2. Liebe Marion, das kann ich alles gut nachvollziehen.

        Da ich im Gesundheitsbereich tätig bin, arbeite ich ebenfalls nach wie vor, Tendenz mehr.
        Ich empfinde die „seelische Verwahrlosung“, als die erschreckenste Nebenwirkung. Wobei man vorsichtig sein muss, es gibt auch ganz tolle Entwicklungen der Zwischenmenschlichkeit. Aber einige lassen mich kopfschüttelnd zurück.

        Verschwörungstheorien sollte man sich wirklich schenken (außer man hat Spaß sie literarisch zu verwerten), denn der Virus ist real.

        Mit dem Einblick den ich habe, kann ich sagen: Panik ist nicht hilfreich und nicht notwendig, aber die Anstrengungen die unternommen werden, um sich auf den möglichen Ernstfall vorzubereiten, zeigen mir deutlich, dass der Ernstfall eintreten kann.
        Wir tun im Moment alle gut daran, besonnen aber auch gewissenhaft zu sein.

        Ich wünsche dir einen schönen und erholsamen Abend!
        Peter

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      3. Danke Peter für deine ausführliche Antwort auf meinen Kommentar.
        Ich möchte es dabei belassen, damit du nicht erneut antworten musst.
        In Zeiten wie diesen gilt es auch mit den eigenen Ressourcen klug hauszuhalten.
        Auf jeden Fall spüre ich, dass du verstehst wie es mir damit teilweise geht. Und es geht dir ähnlich. Das tut gut.

        Eine gute und erholsame Nacht für dich!

        Gefällt 1 Person

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