Resonanz

Ich sage erstmal: Herzlichen Dank, für die Resonanz gestern. Das gibt Schwung und eliminiert, dass ein oder andere Zweifelteufelchen, welches bereits auf der Lauer liegt, wenn man, sein still Gehütetes, öffentlich macht.
Wie gestern versprochen, etwas mehr zum Titel, zum Cover und zum Genre. Zum Inhalt wird nicht mehr verraten, als auf der Artikelseite zu finden ist 😉

Der Titel verrät, so ist es die Hoffnung, die Richtung in die es geht. Es soll kein erster oder vierter und 300. Corona-Roman werden, sondern ist, wie sich mit dem Genre erklärt, eine gewagte Variation im weiten Umfeld zum Thema.
Die Frage hat sich mir sehr schnell gestellt: Will ich, während die Leute mit Pandemie überall verfolgt werden, dazu auch noch etwas schreiben. Die Antwort ist einfach: Darum geht es nicht. Ich hatte die Idee, zu dieser Geschichte, jetzt. Ob Leser sich übersättigt fühlen oder durch die Erzählung bereichert, muss ich nicht entscheiden.

Es handelt sich nicht, um eine Pandemie-Katastrophen-Story, wie sie bei Sat1 in einem Jahr laufen wird.

Deshalb schloss ich, mit dem Risiko der Übersättigung, meinen Frieden, wissend, dass man es unterschiedlich auffassen kann.

Das Bild zum Cover habe ich bei Adobe Stock gefunden. Nach meinem Eindruck, der letzte professionelle Anbieter mit noch bezahlbaren Preisen. Shutterstock und Getty scheinen die Bodenhaftung verloren zu haben. Adobes Angebot (bei voller Lizenz) fand ich angemessen.
Ob ich daraus ein ansprechendes Cover gemacht habe? Ich werde es merken …

 

Genießen wir die Sonne und die Lockerungen, das Leben geht weiter und das ist gut so!

 

PGF

 

4 Kommentare

  1. Hallo Peter,

    deine Haltung finde ich gut: Du hattest die Idee zur Story JETZT, also was sollst du dir groß Gedanken machen wie es wirken könnte. Das kann auch nicht Aufgabe eines Schriftstellers sein. Er kann nicht allen nach dem Mund schreiben, das würde sowieso nicht funktionieren. Er muss schreiben was er schreiben muss. Du hast ohnehin ausgelotet, was ankommt und was weniger und das teilweise berücksichtigt, wenn ich dich richtig verstanden habe. Aber das Risiko bleibt letztlich immer, ob es gefällt, wie bei jedem Künstler. Er erschafft, was aus ihm heraus kommt. Und wenn er Glück hat gibt es welche, deren Nerv oder Geschmack er trifft, die es gerne aufnehmen und Gefallen dran finden. Glaube dass manchmal grad jene Künstler am meisten „Erfolg“ haben (im Sinne von Beachtung und Respekt erhalten und es sich monetär bezahlt macht), die kantig sind, sprich in sich selbst sehr fest und unbeirrbar über das, was sie machen (müssen, aus einem inneren Druck heraus). Das kann daneben gehen, wenn es nur eine Minderheit an Interesse dafür gibt. Es kann aber auch ziemlich einschlagen.

    So wie Krimis immer ihr Publikum finden (habe mich oft gefragt warum eigentlich, warum sehen die Menschen so gerne Mord und Totschlag, Gemetzel und Grausamkeit?, inzwischen habe ich eine persönliche Antwort), so könnte ich mir vorstellen, dass Menschen dieses Thema insofern fasziniert, als alle, ausnahmslos wirklich alle von dem Thema betroffen waren (sind) und weil es sehr viele Ängste und Gedanken hervor gerufen hat. Deswegen setzen sich alle – mehr oder weniger, früher oder später – auf irgendeine Weise damit auseinander. In Form von Unterhaltungsliteratur ist das einfacher als anderswie. Man kann sich passiv dem Geschriebenen überlassen, dabei gleichzeitig all die inneren Widersprüche, die man zum Thema hat, mit bearbeiten. Irgendwie so stelle ich mir das vor.

    Das Titelbild ist grundsätzlich gut gewählt, vor allem sagt es auf den ersten Blick sehr viel aus, da gibt es keine Zweifel, kein langes Überlegen. Da geht es ganz schnell und spontan um ein Inneres Ja oder Nein dazu, recht viel dazwischen wird es nicht geben. Ich persönlich sehe es insofern nicht so gern, weil im Schweizer Fernsehen, seit die Corona-Debatte aktuell ist, ständig während der täglichen Nachrichten so ein Riesen-Corona-Bild im Hintergrund war, bis zum Erbrechen, irgendwann konnte man es nicht mehr sehen, genauso wie ich irgendwann das ganze Geier über Für und Wider, dieses ganze Hin und Her mit angeblichen Fachleuten etc. nicht mehr sehen wollte. Es wurde viel geredet, aber je länger umso weniger Erhellendes. Interessieren tut mich das Thema grundsätzlich dennoch immer noch und ich lasse mich da auch nicht von der Antpathie gegenüber dem Bild abschrecken, weiß ich ja auch woher diese kommt und sich nicht auf den Inhalt deines Geschriebenen bezieht, den ich noch gar nicht kenne. Und was du und wie draus gemacht hast, nimmt mich durchaus Wunder, wie die Schweizer sagen 😉

    Ja, genießen wir die Lockerungen. Momentan plane ich um Pfingsten nach München zu fahren. Es ist wieder möglich Verwandte ersten Grades zu besuchen. Niemand weiß wie lange diese Entspannungsphase dauern wird, ich vermute nicht allzu lang. Ich persönlich vermute, dass eine zweite Welle kommen wird und dass noch viel größere Umwälzungen und Fragen auftauchen werden (müssen) in dem ganzen Zusammenhang, ohne Verschwörungstheorien anzuhaften.

    Genießen wir den Moment und das, was in diesem möglich ist!

    Liebe Grüße
    Marion

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    1. Liebe Marion, danke für deine ausführliche Rückmeldung, in der viel von dem Prozess steckt, den ich durchlaufen musste, um mich „frei“ zu machen.

      Tatsächlich ist der Druck (speziell der Verlage groß). Bei nicht wenigen wird erwartet, dass neben dem Expose noch ein Statement zu Zielpublikum, Aktualität, Verkaufserwartung folgt. Die Drehbuchautoren des Tatort zeigen, dass man mit Tagesaktualität vom Schreiben leben kann. Dem Ideal zu folgen – vermutlich muss man Schopenhauers „Aphorismen“ gelesen haben, um dabei nicht zu verzweifeln …

      Mein Ziel ist tatsächlich, wenn ich es tagesaktuell betrachte, dem Thema auch wieder etwas Spiel zu geben, ob jeder das versteht, mal sehen.

      Beim Titelbild habe ich geschwankt, wie beim Thema. Ich war auf der Suche nach einer nicht-Corona-Viren-Darstellung, aber keine hat mich überzeugt, wie das gewählte Bild, dass eben den Corona-Virus zeigt.
      Bei der Auswahl des Bildes, kam es für mich darauf an, wie ich einen Titel, Autorenname, etc integrieren kann. Dieses Bild hatte genug abstrakte, farbige Fläche, um nebem dem Objekt mit Inhaltsbezug, den notwenigen Text zu integrieren. Was sich noch mehr zeigen wird, auf der Rückseite. Der Print ist noch nicht zu Ende gestaltet.

      Einen schönen Abend in die Schweiz!

      Peter

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      1. Danke Peter, zieh dein Ding durch. Natürlich steckt ein Prozess dahinter, durch den du gegangen bist und weiter gehen wirst. Ich bin und bleibe gespannt… 🙂

        Liebe Grüße an den See
        Marion

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