Metaebene: Frankfurt 95

Also, das war ja ein Ding, in Frankfurt. 😉
Ein wenig war es, als stünde ich am Kochtopf und jemand würde mir Rosenkohl, Mango, Spargel und Leberknödel reichen, damit ich damit einen Eintopf koche …

Aber erstmal zu den Zahlen:

Jeder Beitrag hatte 17 bis 31 Besucher
Die Zahl der Likes schwankte zwischen 11 und 19
Die Zahl der Worte, pro Beitrag, lag zwischen 500 und 1000. Es waren 23 Kapitel in 23 Beiträgen. (Wieder 23? Kann mal jemand das Akte-X-Theme summen …)
Der Überarbeitungslevel lag wieder bei 2, also niedrig. Ich schrieb die Texte, auf wenig Grundlage, am Abend der Veröffentlichung.
Der Hidden Point kam mehrfach in Frage, weil der Zuspruch und mein Vertrauen in die Grundidee erheblich schwankte. Definiert habe ich ihn nie.

Hintergründe:
Die waren ausnahmsweise reichlich. Den Anfang bildete eine indifferente Stimmung, die sich schön mit dem Geräusch einer Straßenbahn im Gleis verband. Versteht das jemand? Auf der Suche nach einer Stadt mit Straßenbahn, kam ich auf Frankfurt und auf der Flucht vor dem Thema Corona geriet ich in die Ära Kohl. Nach Skandalen musste ich nicht lange suchen …
Was die Geschichte des Waffenschiebers angeht, habe ich ein bisschen improvisiert, aber die hessische CDU, in dieser Phase, bot hervorragendes Grundmaterial.
Damit war ein Grundschema geboten. Damit das nicht trocken und langweilig wird, dachte ich, könnten ein paar wilde Figuren nicht schaden.
Ab dann erzählte sich die Geschichte, ich kann es nicht anders sagen. Die Epoche und die Figuren, in ihrer Entwicklung, erzählten sich selbst.
Aus Zeitgründen, aber auch, weil ich den Eindruck hatte, ab hier könnte es dröge werden, griff ich in die Kiste des großen Prosa-Meisters und wählte jenen unvergesslichen Zeitsprung-Effekt aus dem „Zauberberg“.
So kam die Geschichte zu einem, für mich, runden Ende.

Fazit:

Lowlights:
– Tatsächlich eigentlich nichts. Nur meine Ungeduld, führte an manchem Abend, zu „scheint nicht zu gefallen“-Impressionen, aber jeder Teil sammelte nach einigen Tagen seine Likes.

Highlights:
– Je länger das so ging, um so schöner fand ich, dass, ein Beitrag, auch nach ein paar Tagen noch gelesen wurde. Das vermittelt viel stärker, das Gefühl, dass die Geschichte verfolgt wird
– Die Überraschung, dass dich dadurch, die Likes und Besucherzahlen, vom Start weg hielten. Letztlich blieb die Geschichte nicht hinter „Cutlery Hall“ zurück, die deutlich zugänglicher ist.
– Die schönen Kommentare 🙂

Ich sage wieder: Herzlichen Dank für euer Aufmerksamkeit!

Im Herbst würde ich gerne eine der folgenden Geschichten veröffentlichen:

Paddel
Der Ausbruch
Cutlery Hall
Frankfurt 95

habt ihr einen Favoriten, den ihr gerne in Papierform hättet?

Danke! 🙂

Schönen Abend

Peter

12 Kommentare

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