Ein Glück welches keines ist

Der Sommer verspricht ein Glück, welches keines ist. Zu nah ist ihm schon der Herbst; zu drückend sein Licht, zu monoton sein blauer Himmel.
Worauf man sich im Frühjahr freut, was man im Herbst erntet, das scheint nur, im Sommer seine Blüte zu haben, aber die Frucht birgt Fäulnis und unreif sättigt sie nicht.
Er ist nicht leicht, er ist schwermütig; wie klar und rein, ist dagegen der Winter.
Träg und fahrig wird der Geist, unter der drückenden Last der Hitze des Sommers – und nur manchmal, wenn der milde Abendwind, in den Blättern spielt, bekommen die Gedanken wieder etwas Luft und Sehnsucht, wie der Wind mit den Wolken, mit Ideen zu spielen.

07/20 PGF

4 Kommentare

  1. Wie anders ist es hier, da wo ich wohne: Der Frühling war überaus lau. Die darauf folgende Jahreszeit zeigt sich rauher denn je….extreme Nässe wechselt sich quasi stündlich ab mit Schwüle bei um die 20° – und die Hitze fehlt (mir). Alles, nur KEIN Sommer.
    Gottlob habe ich erst in zwei Wochen Urlaub und ich hoffe sehr, dass sich bis dahin die Wettergötter zumindest entweder auf nur kalt und dafür trocken oder aber auf feucht und dafür wenigstens heiß einigen…. 😦 🙂

    Gefällt 1 Person

    Antworten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.