Metaebene: Fraktal

Bei „Fraktal“ habe ich mich, zugegeben, unter Druck gesetzt: Ich wollte kein zweites „Verano“ produzieren. Um das zu gewährleisten, machte ich mir eine Vorgabe: Die Veröffentlichung erst beginnen, wenn ich eine Idee vom Ende habe.
Wenn es um Fraktale geht, recht einfach: es endet, wie es anfängt, in einer Dauerschleife 😉

Die Erfahrung mit „Verano“ war trotzdem hilfreich: blind drauf losschreiben funktioniert nicht immer.
Wie beim Schlittschuhlaufen, ist es, nach einem Sturz wichtig, wieder sicher auf den Kufen zu stehen. Mit dem Ende im Gepäck, war dies mit „Fraktal“ möglich.

Die Zahlen:

Jeder Beitrag hatte 16 bis 39 Besucher
Die Zahl der Likes schwankte zwischen 14 und 20
Die Zahl der Worte, pro Beitrag, lag zwischen 500 und 600. Es waren 13 Kapitel in 13 Beiträgen.
Der Überarbeitungslevel lag wieder bei 2, also niedrig.
Ich schrieb die Texte, auf wenig Grundlage, hatte aber immer drei, vier Tage Vorsprung vor dem veröffentlichen Beitrag.
Der Hidden Point kam nie in Frage, weil ich um das Ende wusste 🙂

Hintergründe:
Die waren zufällig. Aktuell beschäftige ich mich, sehr basal, mit Aspekten des Goldenen Schnitts und zentralen mathematischen Beobachtungen der Natur, da stolpert man automatisch über die Fraktale Geometrie.
Radweg und Wald befinden sich relativ in meiner Nähe, (also der kleine schnucklige Kilometer auf Kilometer, ohne Höhle, Moor und Dimensionsstörungen) der Rest ist Fantasie.
Aufgrund des abstrakten Hintergrundes war mir bewusst, dass ich keinen Krimi schreibe, sondern frei mit den Elementen spielen kann.
Das Bruchstückhafte der Geschichte folgt der Intention. Logik war kein Maßstab und eine gewisse Willkür erlaubt.
Linear erzählt wäre
– der Protagonist auf eine Leiche gestoßen und hätte den Täter an unterschiedlichen Schauplätzen gejagt. Dem Standard folgend ein Nobody der zum Kriminalist avanciert und die Welt rettet.
– Als kleine Horrorgeschichte hätte sich im Wald ein Monster befunden das
a) den Protagonist tötet
b) von ihm besiegt wird.
Mich ermüden solche Geschichten, deshalb mag ich sie nicht schreiben.

Fazit:

Lowlights:
– Das Kapitel 10, welches einen deutlichen Abfall des Zuspruchs zeigt. Aber ich nehme es sportlich, als fraktale Begeisterung 😉

Highlights:
– Schön fand ich, dass, die meisten Beiträge, auch nach ein paar Tagen noch gelesen wurden.
– Dass sich, die Likes und Besucherzahlen, vom Start weg hielten.
– Und bei einer eher abgefahrenen Geschichte erfreulich hoch waren.
– Die schönen Kommentare 🙂

Ich sage wieder: Herzlichen Dank für euer Aufmerksamkeit!

Die kommenden Tage wird der/das/die Blog ergebnisoffen betrieben. Ist meist eh´ so: Wenn ich mir was vornehme, bringe ich nix zu Stande, kündige ich eine Pause an, kommt schwups eine Idee um die Ecke und fragt, ob das mit ihr abgesprochen ist.

Schönen Abend
PGF

5 Kommentare

  1. Herzlichen Dank dir lieber Pe am See für eine weitere feine Geschichte!
    Fraktale, Apfelmännchen, goldener Schnitt, Fibonaccifolge: schöne Mathematik steckt da drinnen. Weiterhin viel Freude dabei 🤗
    Herzliche Abendgrüße vom Lu am Ne

    Gefällt 1 Person

    Antworten

    1. Danke lieber Lu, es freut und ehrt mich immer deinen Geschmack zu treffen 🙂
      Meine Liebe zur Zahl, entdecke ich gerade. Mir muss die Zahl allerdings in Form von Buchstaben nahe gebracht werden 😉

      Hab einen schönen Abend
      Pe vom See

      Liken

      Antworten

Schreibe eine Antwort zu pgeofrey Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.