Netzwerk / Network (1)

1. Die Haltestelle

Ich warf nochmal einen Blick auf meine Uhr, zog an meiner Zigarette und schmiss den Stummel zwischen meine Füße, um ihn zu zertreten. Aus dem filterlosen Ende drückte sich unverbrannter Tabak heraus.
Er müsste eigentlich schon längst da sein. Der Bus der Linie 9, Haltestelle Beckett-Platz an der ich saß. Und 34, der müsste auch schon lange da sein. Aber 34 kam immer zu spät und das würde uns irgendwann, beide noch das Leben kosten.
Wenn es noch länger dauerte, musste ich mir eine Telefonzelle suchen, um zu erfahren, ob die Zentrale etwas wusste. Das Handy war nicht sicher genug, davon abgesehen, dass die Strahlung ungesund war.
„Bring 34 die Ampulle und dann ist gut“, war der Auftrag.
„Und wo treffe ich ihn?“
„Linie 9, wie immer.“
Ich war einverstanden, wie ich bei allen Aufträgen einverstanden war. Deshalb war ich mittlerweile Nummer 35, die Stufen bis zur Nummer 1 der Organisation, waren überschaubar. Wichtig war nur, dass ich unauffällig blieb.
Wenn ich zurückdachte, war das schon eine verrückte Geschichte, um es bis hierher zu schaffen. Ich sage schon jetzt: Sie würden die Geschichte nicht glauben. Vielleicht denken sie: Doch! Weil das menschlich ist, weil man, mit etwas Wohlwollen, dem Zweifler gerne widerspricht.
Aber schlagen sie später zurück! Ich sagte: sie werden es nicht glauben.
Wollen wir es ausprobieren?
Wenn ich sage: Forschungslabor, Reinkarnation, Force X, Nummerische Identitäten und Hagelkörner werden am Ende ein für sie stimmiges Ganzes bilden, dann ahne ich schon das „Na ja …“.
Oder?
Haben Sie sich schon mal mit SAIL´s beschäftigt? Nein? Sehen Sie! Wenn sie keine Ahnung von Surface-Active Ionic Liquids haben, können Sie eigentlich schon einpacken.
Sagen wir, fast einpacken, um sie nicht ganz zu entmutigen.
Sie sind interessiert?
Okay, bis der Bus kommt, kann ich ein bisschen was erzählen. Es beginnt alles in Massachusetts …

07/20 PGF

1. Bus Stop

I took another look at my watch, pulled my cigarette and threw the stub between my feet to crush it. From the filterless end, unburnt tobacco squeezed out.
It should have been there by now. The bus of line 9, bus stop Beckett-Place where I was sitting. And 34, he should have been there a long time ago, too. But 34 was always late and that would cost us both our lives one day.
If it took even longer, I had to find a phone booth to find out if the intelligence knew anything. The mobile phone was not safe enough, apart from the fact that the radiation was unhealthy.
„Bring 34 the ampoule and that’s it,“ was the order.
„And where do I meet him?“
„Line 9, as usual.“
I agreed, as I agreed with all assignments. That’s why I was now number 35, the steps to becoming number one in the organization were manageable. The important thing was to remain inconspicuous.
When I thought back, it was a crazy story to make it this far. I can tell you right now, you wouldn’t believe the story. You may think..: O, i would. Because it’s human, because with a little goodwill, you can always resist the doubter.
But turn back to this point later. I said you won’t believe it.
Shall we try it?
When I say: research laboratory, reincarnation, Force X, numerical identities and hailstones will form a coherent whole in the end, then I already have an inkling of the „well …“.
…right?
Have you ever dealt with SAIL’s? No? Look. If you don’t know anything about Surface-Active Ionic Liquids, you can actually can give up.
Say, almost give up, so as not to discourage you completely.
You’re interested?
Okay, until the bus comes, I can tell you a little bit. It all starts in Massachusetts…

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)
Note: Subsequent corrections in inverse front

07/20 PGF

22 Kommentare

      1. Hmm. Am Smartphone war der Link zu sehen, aber nicht auswählbar. Am Desktop ist der Link zu sehen, lässt sich per copy und paste fassen und führt zu einem Video über Paint Drumming?
        Tücken der Technik würde ich meinen …

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      1. Und genau das ist ja mein Ansatz und Kritischer Kommentar:
        Du bemühst aus wirtschaftlichen Gründen einen gratis bot, der sehr schlecht arbeitet.

        Soll das der Preis sein für Bilibualität, die (ich spekuliere) mehr Publikum generieren soll …?

        Dieser Preis, Peter, ist zu hoch bezahlt für ein beschissenes Ergebnis.

        Warum fragst Du nicht einfach jemanden, der was davon versteht ….?

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      2. Ein Diskurs den ich aushalten muss … deshalb heißt der Blog-Eintrag „Labor“, ich experimentiere kostenfrei und unverbindlich.

        Vom Ehrgeiz für mehr, trennt mich mindestens ein Urlaub und ein um ca. 80% dekompliziertes Real-Life.

        Aber ich nehme deine Kritik durchaus als Wertschätzung!

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      3. Ich nehme es da, mit dem schönen Aurobindo-Satz:
        „Wenn deine Ziele groß und deine Mittel klein sind, handle trotzdem, nur durch handeln, werden deine Mittel wachsen.“

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      4. Tut mir leid Peter: Meine Erfahrungen sind conträr.
        Will heißen: Wenn ich für ein Projekt kämpfe, fliegen mir die ‚Mittel‘ zu.
        (Meine BILINGUALE Assistenz hatte ich ja wohl schon in der Vergangenheit angeboten.)

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      5. Ein Angebot, welches ich zweifellos zu schätzen weiß, aber damit ich dabei im Gleichgewicht bleibe, müsste sich die Waage auf beiden Seiten füllen und nicht nur auf (m)einer.

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  1. Ich habe mir die Übersetzung nicht angetan, weil mein Englisch einfach zu schwach ist….
    Das, was ich las jedoch – hört sich nach einem ziemlich geilen Start in eine spannende Story an!!!! 🙂 LG Bea

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