Metaebene: Netzwerk / Network

Tatsächlich wusste ich bei „Netzwerk“, welches Ende ich will, ehe ich die Geschichte richtig kannte.
Die passende Ergänzung bot die Idee zu einer, in Wasser, extrahierten Seele.
Ich fand, dass war keine Geschichte, die sich zu lange hinziehen durfte, weil das Ende, für Leser frustrierend werden könnte, die von einem regulären Handlungsverlauf ausgehen.

Die Zahlen:

Jeder Beitrag hatte 18 bis 39 Besucher
Die Zahl der Likes schwankte zwischen 14 und 20
Die Zahl der Worte, pro Beitrag, lag zwischen 500 und 600. Es waren 10 Kapitel in 10 Beiträgen.
Der Überarbeitungslevel lag wieder bei 2, also niedrig.
Ich schrieb die Texte, auf wenig Grundlage, am Tag der Veröffentlichung.
Der Hidden Point kam nie in Frage, weil ich um das Ende wusste und nach 10 Teilen Schluss sein würde.

Hintergründe:
Wie alle Kurzgeschichten hier, handelt es sich, um Schreibübungen, mit dem Potential für mehr. Das „mehr“ ergibt sich aus eurer Reaktion.
Ich schreibe Geschichten nie für Publikum, sondern habe Spaß daran, mir Geschichten auszudenken. Aber (ein großes, fettes, gigantisches „aber“ in Schriftgröße 346) mich interessiert natürlich, welche dieser Geschichten, auch für Leser interessant sein könnten. Deshalb bin ich sehr glücklich über euer Interesse, denn daraus ergibt sich für mich, ob eine Idee, mit der ich eine Schreibübung absolviert habe, sich zur Veröffentlichung anbietet. Ich kann darüber nie entscheiden, weil mich, das Schreiben, jeder Geschichte, die ich schreibe, unterhält.
Bei „Netzwerk“ war mein Gefühl ganz klar bei „eher Übung“, bei „Fraktal“ eher „da steckt was drin“, bei „Cutlery Hall“ „ich lass mal laufen“.
Die Rückmeldung zeigt mir jeweils, ob ich richtig liege. Ihr seid praktisch der „Plopp“, falls das noch jemand kennt … 😉

Fazit:

Lowlights:
– Das niemand meine tolle inglisch dranslaschion beachtet hat 😉

Highlights:
– Dass diese wilde Story überhaupt gelesen wurde
– Dass sich, die Likes und Besucherzahlen, vom Start weg hielten.
– Dass für das Ende keine Steine flogen.

Ich sage wieder: Herzlichen Dank für euer Aufmerksamkeit!

Vermutlich mache ich jetzt erstmal Pause, ich finde gerade nicht, ins richtige Format.
„Alphavirus“ bleibt deutlich hinter meinen Erwartungen, trotzdem würde ich gerne im Herbst eine weitere Geschichte veröffentlichen.
Wenn ich nach dem Spaß gehe, würde ich am liebsten, einfach hier so weitermachen, wie im Moment, aber irgendwie will ich meine Geschichten auf Papier haben und in Buchform.

Enjoy the sun like a smile of the univers!

PGF

5 Kommentare

  1. Danke Peter, ich wünsch dir eine gute schreibfreie Zeit.
    Ich persönlich fand schade, dass Netzwerk zwar stark geliked wurde, aber kaum Kommentare abgegeben wurden und das hab ich nicht verstanden.

    Genieß das Wochenende mit dem, was du gerne machst. Vielleicht einfach mal Hängematte oder Liege?

    LG
    Marion

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    1. Danke dir, liebe Marion 🙂

      Nun ich kommentiere selbst ja nur bescheiden, also muss ich, bei Sommerhitze, damit leben, dass wenig kommentiert wird.

      Es wird wohl eher die Liege 🙂

      Schönen Abend!

      Gefällt 1 Person

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  2. Will auch mal was loswerden: ich bin immer wieder erstaunt, wie offen und ehrlich du hier vorgehst, und dir bei allem in die Karten schauen lässt oder über die Schulter – streckenweise kann ich erkennen, du bist szenischer geworden, auch schon ziemlich gut in Dialogführung und Vorantreiben der Geschichten, Hut ab und mein ausdrückliches Kompliment. Als nächstes könnte ich mir vorstellen, dass du tatsächlich erst den Plot entwickelst, mit seinen Eckdaten, Figuren und seinem Anfang und Ende. Die Bushaltestellenpassagen mit dem inneren Monolog fand ich schon richtig plastisch und ansprechend. Wenn die Eckdaten klar sind, brauchst du ja nur noch loslegen, denn offensichtlich bereitet dir das assoziative Schreiben kaum Schwierigkeiten (vermute ich mal). Ja. Das wird. Bei deiner Fülle an Ideen und deiner Phantasie. Kommata noch prüfen: einfach weniger setzen, dann passt das auch. Beste Grüße und ja, mach mal Kopf frei, das kommt bei dir, denke ich, eh alles wieder von ganz allein hervor! Dran bleiben! Und von mir auch ein Danke an dieser Stelle für deine Werkschau.

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    1. Herzlichen Dank, für deinen Kommentar. Sehr schön, zu lesen, dass der Einblick in mein Schreibhandwerk, einen nachvollziehbaren Prozess abbildet.
      Ich und der Plot, ich und das Komma, sind nur begrenzt gute Freunde, aber wir befinden uns im Austausch 😉

      Dir eine gute Zeit und viel Erfolg mit TAZ und Twitter!
      Peter

      Gefällt 1 Person

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