Der Älteste / The eldest (35)

35.

Noch ehe mich Lilys Schrei aufschreckte, versetzten mich die Schritte mehrere Schuhe, draußen auf dem Balkon, in Alarmbereitschaft.
Ich hatte keine Zeit mehr nachzusehen, was mit Lily war, denn im nächsten Moment wurde die Eingangstür aufgestoßen und ein halbes Dutzend Indianer drängte in den Raum.
„Das muss der Kerl sein, von dem Butterfly gesprochen hat.“ Meinte einer der Männer finster.
Ich hoffte, damit war Brendan gemeint und nicht ich.
„Hört mal Jungs, können wir reden, meine Lady.“
Weiter kam ich nicht.
Die drei kräftigsten Indianer stürzten sich auf mich und rangen mich zu Boden. Über mir schrie Lily: „Joe! Joe! Scheiße hilf mir!“
Aber ein kurzer Schwinger traf mich am Kinn und nahm mir die Redseligkeit.
Ich hörte, wie jemand an der Leiter rüttelte.
„He! Wer ist da oben?“
Ich hörte Lily.
„Helfen Sie mir lieber, ich sehe nichts. Außerdem sind hier überall Vögel.“
Das schien mir unrealistisch, aber ein Tritt in den Magen verhinderte, dass ich mich damit weiter beschäftigte.
Irgendjemand sagte:
„Lasst mal den Mann. Butterfly hat nichts von einer Frau erzählt.“
Sie hielten mich für Brendan, dachte ich beruhigt.
Wurde aber von den nächsten Stiefeltritten überzeugt, dass es aktuell keinen Anlass zur Beruhigung gab.
Plötzlich hörte ich Lily. Sie musste den Weg zur Dachluke gefunden haben.
Sie schrie: „He! Was macht ihr da? Geht runter von ihm! Sofort!“
Vermutlich war es irgendeine kindliche Konditionierung auf das Machtwort der Mutter, aber die Drei ließen von mir ab.
Also: sie knieten noch immer, mit gefühlt 18 Beinen, auf mir, aber sie schlugen und traten nicht mehr.
„Runter!“ Schrie Lily noch einmal.
Einer der Indianer, die nicht auf mir saßen, sagte ruhig: „Das werden wir, Miss. Wenn Sie uns erklären, was Sie im Haus unseres toten Freundes tun.“
„Nach der Ursache für seinen Tod suchen. Sie verprügeln gerade den besten Freund seines Neffen Kho.“
„Ich sagte doch, dass ist er nicht.“ Beschwerte sich einer der Männer über mir.
Langsam ließ der Druck auf mich nach. Ich fühlte mich, wie jemand der in einer Höhle verschüttet wurde und langsam erste Strahlen Tageslicht sieht, während die Brocken von ihm gehoben werden.
„Helft ihm hoch.“ Sagte der Indianer der mit Lily sprach.
„Und was wollten Sie auf dem Dachboden suchen?“
„Etwas was uns hilft, die Trommel zu finden.“
Die Indianer reagierten geschockt, als hätte sie gesagt, den Dildo eurer Großmutter finden. Sie sprachen wild durcheinander: „Woher weiß sie?“ „Davon sollte sie nicht wissen.“ „So geht alles verloren.“
Ich rappelte mich hoch.
„Jungs“, ich wischte mir mit dem Handrücken Blut von der Unterlippe, „wir sollten vielleicht Butterfly dazu rufen, um ein paar Sachen zu klären.“
Die Indianer verstummten und sahen sich nach einer Einigung suchend an.
„Der ist verschwunden“, meinte schließlich einer von ihnen.
„Verschwunden?“ Ich war nicht weniger überrascht.
„Ja, sein Platz ist geleert, sein Zelt verschwunden.“
Nicht so gut, dachte ich.
„Das würde ich mir gerne ansehen.“
„Nein“, widersprach der Rädelsführer. „Ihr kommt mir uns. Wir sprechen mit Velvet, dann sehen wir weiter.“
Ich drehte den Kopf zu Lily. Die zuckte mit den Schultern, als wollte sie sagen: „Lass sie halt machen.“
Ich wandte mich den Indianern zu.
„Wir ihr meint Jungs.“

09/20 PGF

35.

Even before Lily’s scream startled me, the steps of several shoes, outside on the balcony, put me on alert.
I didn’t have time to check on Lily, because the next moment the front door was pushed open and half a dozen Natives pushed into the room.
„That must be the guy Butterfly was talking about.“ Said one of the men sincerely.
I hoped it was Brendan, not me.
„Listen, boys, can we talk, my lady.“
That was as far as I got.
The three strongest Natives jumped me and wrestled me to the ground. Lily above me screamed, „Joe! Joe! Joe! Shit help me!“
But a short swinger hit me in the chin and took away my loquacity.
I heard someone jiggling the ladder.
„Hey! Who’s up there?“
I heard Lily.
„You better help me. I can’t see. Besides, there’s birds all over the place.“
It seemed unrealistic, but a kick in my stomach prevented me from dealing with it further.
Someone said:
„Let the man alone. Butterfly never said anything about a woman.“
They thought I was Brendan, I thought, so I reassured them.
But was convinced by the next boot kicks that there was currently no reason to calm down.
Suddenly I heard Lily. She must have found the way to the skylight.
She screamed: „Hey! What are you doing? Get off him! Now!“
It was probably some kind of childish conditioning to the mother’s word of command, but the three of them let go of me.
So, they were still kneeling on me with what felt like 18 legs, but they were not kicking and punching anymore.
„Get down!“ Lily screamed again.
One of the Indians who was not sitting on me said calmly, „We will, miss. If you explain to us what you’re doing in our dead friend’s house.“
„Looking for the cause of his death. You’re beating up his nephew Kho’s best friend.“
„I told you he’s not.“ One of the men complained.
Slowly, the pressure on me eased. I felt like someone who was buried in a cave and slowly saw the first rays of daylight as the chunks were lifted from him.
„Help him up.“ Said the Indian who spoke to Lily.
„And what were you doing in the attic?“
„Something to help us find the drum.“
The Indian reacted with shock, as if she had said, „Find your grandmother’s dildo.“ They talked wildly, „How does she know?“ „She shouldn’t know.“ „That’s how everything gets lost.“
I pulled myself up.
„Boys“, I wiped blood off my lower lip with the back of my hand, „maybe we should call Butterfly to come up and sort some things out.“
The Indians fell silent and looked at each other looking for a settlement.
„He’s disappeared,“ one of them finally said.
„Disappeared?“ I was no less surprised.
„Yes, his place is empty, his tent is gone.“
Not so well, I thought.
„I’d like to have a look at that.“
„No“, the ringleader objected. „You come with us. We’ll talk to Velvet, then we’ll see.“
I turned my head to Lily. She shrugged her shoulders as if to say, „Well, what else should we do?“
I turned to the Indians.
„As you prefer boys.“

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (DeepL pro)
Note: Subsequent corrections in inverse front

09/20 PGF

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