Stretching

Ich würde sagen, es fühlt sich etwas ungewohnt an nach, doch längerem inneren Dialog, sich Wörter aufsummierend, wieder dem Äußeren zu zuwenden. Da ist es vielleicht nötig, ähnlich wie nach längerer sportlicher Abstinenz, mal mit ein paar Dehnübungen zu beginnen, damit man nicht stolpert oder sich gar verletzt.

Mit diesem bescheuerten Editor, als Sportgerät ist die Gefahr natürlich doppelt groß, den Spaß an der Sache zu verlieren und sich ein ganz neues Hobby zu suchen. Aber es geht ja, um die Mannschaft, um das Team. Dafür lohnt es sich wieder in den Trainingsmodus zu kommen.

Im Rahmen von: Was bisher geschah … kann ich berichten, dass tatsächlich die 4. Erzählung zu Joe abgeschlossen ist und dass ich mittlerweile an einem kleinen Text schreibe, der aber, weil als Geschenk gedacht, eher eine private Angelegenheit bleiben soll.

In die Zukunft gedacht, habe ich, etwas frustriert, die Einladung zum Kindle Storyteller erhalten und festgestellt, dass ich nicht teilnehme. Dafür fehlt ein Text bzw. es fehlt eine Finanzquelle, um vorhandene Texte, in einen Teilnahme-Kandidaten zu verwandeln. Doch damit habe ich meinen Frieden geschlossen.

Ich will auch nicht klagen, in den letzten Wochen haben sich einige Bücher verkauft. Damit kauft man sich keine Villa, aber es beglückt ein wankelmütiges Autorenherz. 🙂

Womit wir zu: Und wie soll es denn hier weitergehen? kommen. Zugegeben erschreckender Weise, war die Stressreduktion durch, nicht mehr Bloggen, erheblich. Also nicht ein bisschen, sondern beinah schon Burnout verhindernd.

Allerdings habe ich demnächst vor, mich an die 5. Erzählung von Joe zu setzen und somit wird „geschrieben“ in jedem Fall. Wenn sie auf Interesse stößt, ist es nicht viel mehr Aufwand das Entstandene, auf dem Zeilenportal, zu veröffentlichen. Allerdings vielleicht nicht mehr mit dem Anspruch, das jeden Abend zu tun. Denn dafür genügt nicht die bloße Niederschrift, sondern das zwei, drei Mal querlesen. Dieser bescheuerte Editor – habe ich mich darüber schon beschwert …, kommt hinzu.

Also, wenn sich beim Stretchen keine Probleme zeigen, kann der Trainings- und Wettkampfbetrieb, an dieser Stelle, so in zwei, drei Wochen wieder aufgenommen werden. Bis dahin versuche ich mit Proteinshakes, ausreichendem Schlaf und ausgewogenem Trainingsplan, den alten Wettkampfehrgeiz wieder aufzunehmen.

Bis dahin, gehabt euch wohl. Ich habe das hier durchaus vermisst. Man sollte halt nicht Fulltime, im Gesundheitssystem am Anschlag arbeiten müssen, aber ich zehre noch immer vom warmen Applaus der Balkone …

PGF 05/21

25 Kommentare

  1. Ich habe einen Freund, der ist Krankenpfleger, ein kreuz anständiger schon fast biederer Geselle, letztens schreibt er mir wie sehr es ihn motiviert, wenn er nach seinem Dienst mit dem Fahrrad den Berg hoch fährt und die Mädels auf den Balkonen stehen und Werner du schaffst das rufend mit Schlüpfern werfen…

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