Malen nach Zahlen

Ich glaube, die Analogie, habe ich schon mal verwendet, aber da sie passt, nehme ich sie einfach nochmal.

Der 6. Teil konsolidiert sich. Es stehen jetzt alle Kapitel und es geht nur noch darum, sie zu verbinden und auszumalen.
Wenn das Muster steht, finde ich, ist der schwerste Teil geschafft. Dann beginnt das Handwerk und die Willkür, mit der einem die Musen quälen, schwindet.
Solange man noch auf weißem Blatt Punkte ziellos setzt und sich fragt, was für eine Figur, Form oder Szenerie, sie am Schluss ergeben sollen, kann das ganzen Blatt noch zerknüllt im Mülleimer landen. Aber sobald man, ähnlich, wie bei einem Sternbild, zwischen den Punkten, eine Struktur, einen Sinn erkennt, kann man eigentlich die Tastatur bei Seite schieben, den Stift hinters Ohr klemmen oder an der Schreibmaschine den Blatt-Freispanner betätigen: ab diesem Moment ist man in den Medaillienrängen und ob Gold oder Bronze entscheiden andere. Selbst Blech scheint keine Bedrohung mehr, weil ja aus, Buchstaben eine verstehbare, fühlbare, sichtbare Geschichte zu schaffen immer á la bonne heure ist. Zumindest sollten wir Schreibenden uns dessen gegenseitig versichern, da die Nörgler – ist auch egal …

Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende. 🙂

PGF

2 Kommentare zu „Malen nach Zahlen

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