Völliger Crash

Ich erzähle es, damit ihr hübsch, eure Daten sichert: letzte Woche ist mein Schreib-PC – ein Mini-PC, den ich als digitale Schreibmaschine assoziiere – von einer auf die andere Sekunde ins Nirvana gestürzt.
Nix mehr zu machen, nicht per Windows-Rettung, nicht per Live-Betriebssystem mittels Linux vom USB-Stick. Nix! Ging aus und nur noch bis zum Boot-Menü wieder an.
Zwei Tage habe ich mein Glück versucht, dann habe ich die Reanimation eingestellt.
Erledigt das Ding.
Sicher kann man Hardware-seitig noch ein bisschen was probieren, aber da bei Mini-PCs die Graphikkarte meistens Teil des Prozessors ist und der Ausbau der Festplatte auch etwas fummelig ist und dann ein externes Gehäuse zum Testen erfordert, habe ich das gelassen. Es ging auch nur, ums Grobe, denn meine Skripte sichere ich lieber doppelt.
Falls ihr, eure tollen Texte, Bilder und Post´s aller Art, für gewöhnlich nirgends sichert, weil: „wird schon gut gehen!“ hier der nachdrückliche Hinweis: Das geht sehr schnell mit „aus die Maus“! Wenn ich mir vorstelle, meine Skripte wären – ich lass das lieber.
Es ist schon Handgemenge alle Programme zu reaktivieren.
Dabei war Windows diesmal gnädig, was die Reaktivierung meiner Office-Version angeht und „Patchwork“, das Schreibprogramm, auf welches ich immer mal wieder zurückgreife, wurde dank des Herstellers, auch wieder freigeschaltet.
Die Kosten, für den neuen PC? Ja, das war eine Triplette: Stromrechnung, Autoreparatur, PC-Nirvana – das Schicksal sendet kein Signal: Ich bin voll dafür, dass du Geld für deine Veröffentlichungen hast.
Sei es drum!
Nun der neue PC ist eingerichtet, mit Windows 11 freunde ich mich an, die Rettung auf externe Datenträger bewährt sich.
Ansonsten ist geplant, dass ich nächste Woche, mit der Überarbeitung von „Gestra“ beginne. Meine geschätzte Korrektorin hat schon signalisiert, dass sie vermutlich Zeit hat, erste Coverbilder sind schon ausgesucht und so bewege ich mich geschäftig durch die Tage.
Das regelmäßige Bloggen fehlt mir, aber die Zeit habe ich nicht. Vielleicht kommt sie ja mal wieder.

Ich wünsche euch einen schönen Abend. Immer schön die Work-Life-Balance halten 😉
PGF

13 Kommentare zu „Völliger Crash

  1. Ja, das ist ein guter Rat, wird im Eifer des Gefechts schnell vergessen. Ich schreibe auch immer lokal auf meinem Laptop aber ich speichere auch regelmäßig auf der QNAP Netzwerkfestplatte, die ihrerseits jede Nacht automatisch alles nocheinmal auf eine zweite QNAP sichert. Dann habe ich noch ein externe Festplatte, auf die ich unregelmäßig nocheinmal zusätslich die wichtigsten Daten sichere. Das hatte meiner ältesten mal das Leben gerettet, weil sie aus Versehen ihr eigenes Verzeichnis gelöscht hatte mit allen Schul und Musiksachen (sie komponiert).

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    1. Ja, so muss man es machen.

      Windows war so umsichtig, das Unpersönliche meines Systems in der Cloud zu hinterlegen. Damit blieb nur das Keinteilige an Software. Wenn man das alles versäumt … Hatte schon einige Systeme mit Blackout, aber der war fatal.

      Ich vermute mal „best Dad ever!“ 😉

      Schönen Abend.

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      1. Danke, dir auch eine schönen Abend, ich benutze seit 2006 kein Window mehr, nur noch Linux, mittlerweile Fedora. Die Sicherung läuft über rsync Scripte. Die QNAP hat ja auch ein Linux Bertriebssystem so wie jeder gute Server. Sie zwar auch Windows bedienen aber NFS hat meiner Meinung nach große Vorteile gegenüber Samba, was für die Windows kompatibilität genutzt wird. Mit NFS sind die Berechtigungen viel einfacher und granularer einstellbar.

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      2. Ich schwanke noch, was Linux angeht. Ich hatte vor Kurzem eine Testphase mit Mint (ich glaube Version 20), das war schon sehr stimmig, auch was Updates angeht, aber, wie man deinem Kommentar entnimmt, man muss sich etwas mehr in der Tiefe beschätigen. Aktuell macht mir Win11, was den Datenschutz angeht, ein deutlich transparenteren und kontrollierbareren Eindruck. Mal sehen, vielleicht bekommt mich Mint 22 😉

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      3. Mint basiert ja auf Ubuntu also Debian. Das hatte ich seit Dapper Drake also 0606 auch genutzt. Seit letztem Jahr bin ich auf Fedora umgestiegen und habe festgestellt, dass es sogar noch einfacher als Ubuntu ist, auch die Updates kommen reglemäßig und gut. Das ist ja der Entwicklungszweig von Red Hat, wird also von echen Profis betreut. Mein all in One Drucker Scanner war in Ubuntu immer ein Kopfzerbrechen, bis ich die ganzen proprietären Treiber für Drucker und Scanner in der richtigen Reihenfolge herunter geladen habe, bei Fedora funktioniert er nach der Installation von Fedora out of the Box. Ist auch eine ganze Ecke aktueller als Ubuntu. Mint folgt ja in den Fußstapfen von Ubuntu und ist auch nicht aktueller. Was mir da auch nicht so gefällt, ist dass sie die Windowsumgebung nachbauen. Ich mag lieger den Gnome Desktop. Nach einer Eingewöhnung stellt man fest, dass es viel einfacher ist.

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      4. Danke für das Linux-Coaching. Mir scheint Ubuntu und der Zweig vermarktet sich besser. Fedora hatte ich genau umgekehrt abgespeichert: erfordert mehr Fachwissen. Lässt sich Fedora parallel installieren? Wie gesagt, ich halte die Augen offen für Alternativen Apple ist es nicht und Google wird es auf dem PC nicht werden. Verwendest du auch ein Linux-Smartphone?

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      5. Gerne, wenn du genug Platz auf der Festplatte hast, kannst du es parallel zu Ubuntu installieren. Neine auf dem Smartphone verwende ich Android. Da ist Linux nie richtig zum Fliegen gekommen, obwohl Android ja auch ein Unix Derivat ist. Apple ist sicher nicht schlecht aber mir einerseits zu teuer und zu sehr geschlossen.

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      6. Danke dir. Hab mir mal die Fedora-Seite auf den Pc geschickt. Die Vorstellung auf der Fedora-Seite finde ich sehr ansprechend „alle Tools an Bord“ gefällt mir 😉
        Linux-Smartphone habe ich letztens aufgeschnappt, da scheint sich was zu bewegen, finde das Model aber nicht mehr. Irgendwo hat ichs gebookmarkt.

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      7. Hab´s mir als Live-Version mal angesehen. Macht einen guten Eindruck, von der Bedienfreundlichkeit Linux Mint nicht unähnlich. Hat alles an Bord was man benötigt. Ich finde es sehr gut, einen Plan B zu Windows zu haben. Fedora 35 bietet sich auf jeden Fall an.

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