Das unmögliche Ding

Ich nähere mich nun, textlich, jenem Teil einer Veröffentlichung, der mir, jedes Mal, wesentlich schwieriger erscheint, als einen 1200 Seiten starken Epos zu schreiben: dem Klappentext.
Klappentexte klingen bei mir in drei Tönen: übertrieben, langweilig, kitschig.

Deshalb würde ich mich, über euere erneute Meinung sehr freuen, womit ihr gleichsam auch die ersten wärt, die, inhaltliches zur „Noosphäre“, erfahren. Denn bislang verrät die Beschreibung bei Amazon noch nix und der Text würde den Print, wie die dortige Beschreibung, zieren.
Ich habe einen ersten Entwurf geschrieben, der gleich unten folgt. In diesem Fall, nehme ich Buhrufe, demütig entgegen, denn ich bin im Besseres-fällt-mir-nicht-ein-Dilemma.

Interessant wäre zu wissen:
a) Wenn ich die ersten drei Bände kennen würde, gefiele mir der Klappentext … bzw. gefiele mir nicht, weil …
b) Wenn ich die Bücher noch nicht kennen würde, würde ich, wegen dem Klappentext, in die Reihe einsteigen … bzw. wäre ich froh, nie damit begonnen zu haben.

Kategorien wären: ist mir zu viel … zu wenig … passt.
Ich danke euch! 🙂

„Eigentlich scheint der Abend, verführerisch zu verlaufen. Aber ehe Joe, bei der Blondine an der Theke, den nächsten Schritt gehen kann, erhält er eine Nachricht von Crunchy.
Der besitzt Hinweise, die Joe, trotz Alkohol und Testosteron nicht ignorieren kann.
Er stimmt zu, seinen Freund, am nächsten Tag zu treffen.
Ehe er sich versieht, ist er Teil einer Entwicklung, welche die ganze Welt unaufhaltsam zu verschlingen droht.
Aber das ist nicht alles.
Es steht eine Begegnung bevor, die Joes eigenes Leben, völlig verändern kann.“

Schönen So
PGF

19 Kommentare zu „Das unmögliche Ding

  1. Bis „nicht ignorieren kann“ finde ich es sehr gut. Danach würde mir „Er stimmt zu, seinen Freund —– zu treffen.“ ausreichen. Dann kommt noch ein Satz mit „Ehe“, wie am Anfang, das solltest du ändern. Das letzte Stück ist nicht schlecht, aber vielleicht kannst du uns noch ein Tipp geben, ob es um reine Technologie geht, Science-Fiction, Medizin, oder was. Keine Ahnung, ich will es schon lesen, egal was das ist, aber ein Neuling, der die Reihe nicht kennt, braucht vielleicht ein bisschen mehr, denke ich.
    Und ja, es ist sehr, sehr schwierig den Klappentext zu schreiben. Viel Glück und viel Erfolg, lieber Peter, schönen Sonntag.

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    1. Wusste ich es doch 🙂

      Dann ersetze ich „… ignorieren …“ mit „schlagartig ernüchtern“.
      Den „nächsten Tag“ lasse ich eventuell drin. Aber ja, kann auch raus. Dient eher als Füllmasse.
      Das 2. „ehe“ ersetze ich mit „rasant“ oder „rasend schnell“
      Und füge mal vor Entwicklung, ein „technologische“ ein.

      Danke dir 🙂
      Hab´s schön!

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  2. Liest sich gut und das doppelte Wort „ehe“ hast du bereits erwähnt zu ändern.
    Zusammen mit dem Umschlag wäre es bestimmt kein Buch, welches ich einfach zur Seite legen würde, auch wenn ich nicht bereits mindestens ein Joe-Buch gelesen habe.
    Wünsche dir einen geruhsamen Sonntag.
    Viele Grüße
    Dieter

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  3. Mal davon abgesehen, dass da nur in etwa halb so viele Kommata hingehören, wie tatsächlich drin sind, finde ich es für Leser der Reihe passend. 😉 Wenn ich mich in das Szenario reindenke, bislang noch keine der Joe-Geschichten gelesen zu haben, hätte ich vielleicht den Eindruck, dass mir der Text zu wenig verrät, worum es denn eigentlich geht.

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    1. Es handelt sich, um sogenannte Inne-Halte-Kommaten, die dazu dienen öfter, in meditativer Haltung, einen Moment zu verweilen, um dem Text nachzuspüren 🙂

      Und: Ja, tatsächlich ist das mein hektischer Selbstzweifel: da steckt zu wenig drin, ohne dass ich wüsste, wie ich mehr hineinpacken kann, ohne das ein 200-seitiger Covertext entsteht. Mal sehen …

      DANKE dir 🙂

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  4. Auf Anhieb empfinde ich, dass dieser Text Lust auf mehr macht, wirklich Neugierde weckt, mehr davon zu lesen. Er zieht mich auf jeden Fall an. Obwohl ich nun welche von den Joe Geschichten kenne und nicht 100% beurteilen kann, wie es ohne wäre. Aber ich glaube, auch dann würde ich auf jeden Fall in den Sog gezogen, mehr lesen zu wollen.

    Ein einziges Wort würde ich ändern, das allerletzte „kann“. Dort würde ich „könnte“ schreiben. Weil dadurch mehr in der Schwebe hängen bleibt und die Neugierde stärker gekitzelt wird heraus zu finden, ob es auch sein ganzes eigenes Leben tatsächlich verändern wird!

    Und die Kommas, da vertrau ich ganz auf deine Korrekturleserin 😉 (habe mir angewöhnt, sie beim Lesen zu ignorieren).

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    1. Liebe Marion,

      da habt ihr mich jetzt alle überrascht. Ich war tatsächlich nicht sehr glücklich mit dem Klappentext.

      Kann und Könnte nehme ich nochmals unter die Lupe.

      Und: da sind wir beidseits im Vertrauen 😉

      Schönen Abend

      Peter

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      1. Ja Peter, ganz ungerechtfertigt warst du nicht sehr glücklich mit deinem Klappentext.
        Gut, dass es diese Möglichkeit hier gibt, sich Rückmeldung zu holen. Und gut, dass du sie nutzt 😉

        Ja dann… Kann es fast nur noch gut werden!

        Danke, dir auch einen schönen Abend.

        Marion

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