Beiträge von pgeofrey

findest Du einiges unter literaturfrey.wordpress.com

Corona-Notiz / Corona Note

Für einen nicht geringen Teil der Bevölkerung scheint sich weiterhin die Frage zu stellen, was der Spuk eigentlich soll. Vielleicht ist die Frage sogar berechtigt, wenn man die Dynamik nicht kennt, die eine Pandemie im Gesundheitssystem auslöst. Ich versuche es mal mit einem Beispiel. Der Reisende in einen Hotspot im September (letzte Ferienwoche in Bayern), hat den Virus wieder „eingeführt“. Der hatte vier Wochen Zeit sich vor Ort zu etablieren und zu potenzieren, sodass Anfang Oktober ein erstes „Geschehen“ sichtbar wurde, welches bis Mitte Oktober explosiv wurde.
Falls nun eine Kontaktperson, unwissend, einen Angehörigen im Krankenhaus besucht und den Patienten ansteckt, beginnt das Problem. Überträgt sich der Virus auf Mitarbeiter müssen diese in einer Umgebungsuntersuchung getestet werden. Das kann, je nach Stationsgröße mal 50 aber auch 150 Personen betreffen (auch Servicekräfte). Diese Personen können, je nach Kategorie, ihren Dienst am Patienten nicht mehr verrichten. Aber die haben ja schon zuvor gefehlt (Fachkräftemangel im Gesundheitssystem ist ja schon etwas älter). Also knickt jetzt die Regelversorgung noch mehr ein und die zusätzliche Versorgung von Corona-Patienten (mit deutlich erhöhtem Aufwand) kommt noch dazu.
Also: der Stress der schon bestand wird gesteigert und macht seine Schritte in Potenzen. Personalausfall kombiniert sich mit Mehrversorgung zur Regelversorgung. Jeder neue Falle steigert diese Zahl!

Diskutiert wird Partylaune und Freiheitsrechte.
Das kann man ja machen, aber welche Rechte sind den wirklich eingeschränkt? Karneval, 14-Tage Mallorca allinkl. und Komasaufen beim Jugendtreff. Mir macht das eher den Eindruck, als würde der Frust langsam steigen, weil die Ablenkung fehlt und, wenn die Ablenkung fehlt, dann wird die innere Leere spürbar, die in der immer Vorwärts-Konsumgesellschaft wachsen konnte. Aber jetzt geht es nicht mehr vorwärts, jetzt herrscht Lockdown-Angst.

Am meisten wundert mich deshalb die Hippie-Paranoia, die sich in den Protest mischt. Eigentlich sollte jeder, der ökologisch denkt, froh, um die aktuellen Maßnahmen sein. Ganz ehrlich, beim Lockdown im Frühling erschien mir die Welt, wie ich sie an jedem Wochenendtag, meiner Kindheit, in Erinnerung habe: stiller, entspannter, entschleunigt.

Natürlich, wir müssen unser Wirtschaftsleben aufrecht erhalten. Menschen müssen ihrer Arbeit nachgehen können, um ihre Lebensgrundlagen zu sichern, Kinder und Jugendliche müssen ihrem Recht auf Bildung nachgehen dürfen. Aber wer sich oder Angehörige, nicht irgendwann „triagiert“ haben will, der muss mithelfen, diese Phase zu überwinden.

Das ist alles. Das ist ganz einfach.

PGF 10/20

For a significant portion of the population, the question of what the haunting is actually about continues to arise. Perhaps the question is even justified if one does not know the dynamics that a pandemic triggers in the health system. Let me try an example. The traveller to a hotspot in September (last week of vacations in Bavaria), has „introduced“ the virus again. That had four weeks time to establish itself locally and to potentiate, so that at the beginning of October a first „happening“ became visible, which became explosive until in the middle of October.
If now a contact person, unknowingly, visits a relative in hospital and infects the patient, the problem begins. If the virus is transmitted to employees, they have to be tested in an environmental examination. Depending on the size of the ward, this can affect 50 or 150 people (including service staff). Depending on the category, these persons can no longer perform their service for the patient. But they have been missing before (shortage of skilled workers in the health care system is already a bit older). So now the standard care is collapsing even more and the additional care of corona patients (with significantly increased effort) is added to this.
So: the stress that already existed is increased and makes its steps in potencies. Loss of staff is combined with additional care for standard care. Every new case increases this number!

Party mood and freedom rights are discussed.
You can do that, but which rights are really restricted? Carnival, 14 days Mallorca allinkl. and coma drinking at the youth club. It seems to me that the frustration is slowly rising because the distraction is missing and, if the distraction is missing, then the inner emptiness becomes noticeable, which could grow in the always forward consumer society. But now it is no longer going forward, now there is lockdown fear.

So what surprises me most is the hippie paranoia that is mixed into the protest. Actually, everyone who thinks ecologically should be happy about the current measures. Honestly, during the lockdown in spring, the world appeared to me as I remember it on every weekend day, my childhood: quieter, more relaxed, decelerated.

Of course, we have to keep our economic life going. People must be able to do their jobs to secure their livelihoods, children and young people must be allowed to pursue their right to education. But if you don’t want to „triage“ yourself or your relatives at some point, you have to help to overcome this phase.

That is all. That is quite simple.

PGF 10/20

Der Regen prasselt gegen die Scheibe / The rain pelted against the window

Der Regen prasselte gegen die Scheibe, als wolle jemand herein – irgendein Verzweifelter, ein in der Welt Verirrter der auf der Suche nach Schutz vor Kälte und Regen ist. Einer der sich die Welt gar nicht ausgesucht hat, sondern hinein gerutscht ist, ganz ahnungslos und gar nicht die Gefahr sieht, an einem Fenster zu klopfen und um Einlass zu bitten. Weil doch dahinter, wo das Licht brennt und die Wärme ist und ein Dach sich schützend gegen den Himmel stemmt, niemand böses wohnen kann.
Immer wieder versucht der Verzweifelte sein Glück. Jedes Tropfen ein zartes und doch energisches Klopfen, welches um Einlass bittet. Aber es bleibt still und es bleibt Nacht und alles was in der Dunkelheit zurückbleibt ist das monotone Rauschen und Klopfen, dass nicht erhört wird. Weil drinnen, drinnen ist es gar nicht warm und sicher und vertrauensvoll. Drin ist es hell, ängstlich hell, drin ist es warm, aufgeregt, warm unsicher warm, drin ist das Lauschen in die Nacht, die Gefahr und das Ungewisse.
Der Regen – der Regen gibt nicht auf, noch stundenlang versucht er sein Glück, ohnmächtig tastet er über das kalte Glas. Fließt und rauscht und strömt, als wäre er unerschöpflich, als würde es gar keinen Sinn machen, sich ihm zu verwehren, ihn auszusperren in die Nacht, wo er wartet, aber nicht geht. Aber er geht. Spätestens in den Morgenstunden wird er sich erschöpft haben und still werden und schließlich stumm – und dann wird die Stille allumfassend sein und kein Morgen ist geboren.

10/20 PGF

The rain pelted against the window pane as if someone wanted to come in – some desperate man, a man lost in the world who was looking for protection from the cold and rain. Someone who didn’t choose the world at all, but slipped into it, completely unaware and not even aware of the danger of knocking on a window and asking to come in. Because behind it, where the light burns and the warmth is and a roof is protecting the sky, no one can live evil.
Again and again the desperate man tries his luck. Every drop is a gentle yet energetic knocking that asks to be let in. But it remains silent and it remains night and all that remains in the darkness is the monotonous hissing and knocking that is not heard. Because inside, inside it is not at all warm and safe and trusting. Inside it is light, fearfully light, inside it is warm, excited warm uncertain warm, inside it is the listening into the night, the danger and the uncertain.
The rain – the rain does not give up, for hours he tries his luck, unconscious he gropes over the cold glass. Flowing and rushing and streaming as if it were inexhaustible, as if it would make no sense at all to deny him, to lock him out into the night, where he waits but does not leave. But he goes. In the morning hours at the latest he will have exhausted himself and become quiet and finally mute – and then the silence will be all-encompassing and no tomorrow is born.

10/20 PGF

Sieben Sätze / Seven sentences

Ich bin sprachlos und müde, tatsächlich so erschöpft, dass mir die Kraft für Ideen fehlt. Ich bin rastlos tätig und dauernd beschäftigt mitzuhelfen, das Unheil einzudämmen, welches die Dummheit losgetreten hat.
Mir fehlen meine Geschichten und mir fehlt die Zeit, mich über die Herbstblätter zu freuen. Ich werde wach, ringe und gehe schlafen. Tag für Tag und das einzig Gute ist das Gefühl, auf der richtigen Seite zu stehen, auf der die die Brände löscht, statt sie zu legen.
Für mehr, als diese sieben Sätze reicht die Kraft nicht. Zu lang war der Tag, zu spät ist der Abend.

10/20 PGF

I am speechless and tired, in fact so exhausted that I lack the strength for ideas. I am restlessly active and constantly busy helping to contain the calamity that stupidity has unleashed.
I miss my stories and I lack the time to enjoy the autumn leaves. I wake up, wrestle and go to sleep. Day after day and the only good thing is the feeling of being on the right side, on the side that puts out the fires instead of laying them.
There is not enough strength for more than these seven sentences. The day was too long, the evening is too late.

10/20 PGF

Ein flüchtiges Gefühl/ A fleeting feeling

Ein flüchtiges Gefühl

Ein blauer Tag
und jedes Blatt ein Zauber
die Felder kahl,
die ersten Gipfel weiß;
ein Vogelschwarm,
voll Sehnsucht
auf dem Weg nach Süden,
ein Feldweg
schlängelt sich ins Weit.
Die Hände gut verpackt,
in warme Taschen,
den Blick vertieft
und suchend
ohne Ziel –
Was ist nun Traum
was ist nun echt,
an dieser Welt?
Was ist es mehr,
als ein flüchtiges Gefühl?

10/20 PGF

A fleeting feeling

A blue day
and every leaf is magic
the fields are bare,
the first peaks white;
a flock of birds,
full of longing
on the way south,
a field path
winds its way into the distance.
Hands well packed,
in warm pockets,
deepens the view
and searching
without goal –
What is now dream
what is real now,
in this world?
What is it more,
as a fleeting feeling?

10/20 PGF

Falls …/ If …

die nächsten Tage, vielleicht auch Wochen, dieser Blog leer bleibt, dann hat das auch damit zu tun das „Corona gibt es doch gar nicht“, „Lass uns mal in Urlaub fahren“, „Masken? So ein Blödsinn“, gerne verwendete Redewendungen waren. Im Gesundheitssystem büßen wir, die Folgen dieser Unvernunft. Die Arbeitstage strecken sich an Leistungsgrenzen und die Arbeitsbelastung liegt bei 100 % ohne Luftholen, Toilettengang, „ich trink mal was“. Immer ist irgendwo Alarm. Was an Freizeit bleibt, gehört nicht der Muse, sondern der nüchternen Regeneration. Und wir stehen am Anfang der Welle. Wer’s jetzt nicht verstanden hat – hat mit der Realität meist wenig zu tun, aber viele Ideen, wie in seiner Welt alles besser gelöst wäre …

PGF

the next days, maybe even weeks, this blog will remain empty, then this has also to do with the „Corona doesn’t exist“, „Let’s go on vacation“, „Masks? Such nonsense“, were some of the phrases that were used. In the health system we are paying for the consequences of this foolishness. The working days stretch themselves at achievement borders and the work load is with 100% without breathing, toilet course, „I am thirsty“. There is always an alarm somewhere. What remains of leisure time does not belong to the muse, but to sober regeneration. And we are at the beginning of the wave. Whoever hasn’t understood it now – usually has little to do with reality, but many ideas how everything could be solved better in his world …

PGF

Totentanz/Dance of Death

Totentanz

Der Wind treibt mich,
durch seltsame Zeiten,
immer tiefer
streckt das Dunkel
seine Finger in den Tag
blauer Himmel
wirft müde
bunte Blätter in die Weite
und nachts
tropft ein Traum
durch die Einsamkeit.

10/20 PGF

Dance of Death

The wind drives me,
through strange times,
deeper and deeper
stretches the dark
his fingers in the day
blue sky
throws tired
colorful leaves into the vastness
and at night
drips a dream
through the loneliness.

10/20 PGF

Update Zeilenportal

So, da ich gerade Tabularasa mache und dabei festgestellt habe, dass exakt ein Jahr vergangen ist, seit dem Start des „Zeilenportal“, habe ich den Blog mal kurz durchgefegt und auf den neuesten Stand gebracht.

Im Ergebnis?

Nach einem Jahr kann ich sagen, dass der Ursprungsgedanke, aus einem kostenfreien Angebot ein zukünftig kostenpflichtiges Angebot zu machen, zu verwerfen ist. Dazu fehlt mir auch der Ehrgeiz, den Blog so zu professionalisieren, dass ich dafür Geld verlangen könnte, möchte. Er bleibt Wohnzimmer mit Info-Tafel, meine Tantiemen muss ich woanders verdienen.

Das Thema Mitmachblog, für andere Autoren, habe ich ebenfalls eingestampft. Dafür ist der Blog zu klein. Wir suchen halt alle nach dem großen Katapult, welches uns direkt nach Oslo schießt 😉

Auch bei den Portalen habe ich mal durchgebürstet. Meine lyrische Ader wurde in den letzten Monaten, vom lyriklosen Leben eliminiert und als Aphoristiker, fehlt mir die Kontinuität. Meine Lebensweisheiten behalte ich vorerst für mich. Die folgen dann mit dem Alterswerk 🙂

Also: keine Portale, die Prosa ist das eigentliche Thema und, um die Archive für Besucher zu pflegen, fehlt mir die Zeit.

Zulauf und Spaß sind im „Labor“ entstanden. Es heißt zukünftig aber nicht mehr „Labor“ (die Testreihe ist abgeschlossen), sondern „Eingang“. Portal war mir zu hochtrabend. Ich reduziere auf das Wesentliche und das mag ja gar nicht schlecht sein.

Ich wünsche euch einen sonnigen Sonntag
PGF

So, since I’m doing Tabularasa and I noticed that exactly one year has passed since the start of the „Zeilenportal“, I briefly swept through the blog and brought it up to date.

As a result?

After one year I can say that the original idea of turning a free offer into a future paid offer has to be discarded. I also lack the ambition to professionalize the blog so that I could charge money for it. It remains a living room with an information board, I have to earn my royalties somewhere else.

I have also destroyed the topic of the participatory blog for other authors. The blog is too small for that. We are all looking for the big catapult, which shoots us directly to Oslo 😉

Also with the portals I brushed through once. My lyrical vein was eliminated in the last months, from the lyricless life and as an aphorist, I miss the continuity. For the time being I keep my wisdoms to myself. Those will follow with the age work 🙂

So: no portals, the prose is the real issue and to maintain the archives for visitors I lack the time.

Entrance and fun have been created in the „laboratory“. In the future, however, it will no longer be called „laboratory“ (the test series is completed), but „entrance“. Portal was too pompous for me. I reduce to the essentials and that may not be bad at all.

I wish you a sunny Sunday
PGF

Homebound

Im Rahmen von: manchmal darf man nicht lange fackeln, habe ich heute den 1. Teil des 1. Buches, der Aurumer-Reihe, auf Englisch veröffentlicht. Das ist das Schöne, wenn man an den Einzelteilen immer mal ein bisschen bastelt, irgendwann steckt man sie zusammen und kann loslegen. So war es in diesem Fall, bei dem ich, an der Übersetzung, am Layout, am Cover in kleinen Schritten gearbeitet habe oder mir zumindest Gedanken dazu gemacht habe.
Aus „Die Heimkehr“ wurde „Homebound“, einfach, weil mir „Homecome“ „Homecoming“ nicht überzeugend klang, irgendwie nicht griffig und ich mit „Homebound“ das Kernelement genauso gut transportiert fand.
Ich habe mich entschieden die drei Bücher in drei Teilen, direkt in 9 Teilen zu veröffentlichen, auch um bei 2 Themen die Entwicklung abschätzen zu können: Wie wird die Übersetzung empfunden? Investiere ich viel Zeit in ein Projekt, welches nicht bemerkt wird? Da die Heimkehr mit einer Verkaufszahl von etwas über 3500 Exemplaren und bis heute sich verkaufenden Exemplaren, mein ökonomisch größter Erfolg war, schien es mir, den Versuch, in jedem Fall wert.
Der Release, dauert normalerweise 72 Stunden, ging heute verdammt schnell: nach zwei Stunden war das Ebook bereits gelistet.

Willste mal gucken? hier

Genießt die Gemütlichkeit 🙂

PGF

In the context of: sometimes you must not torch long, I have published today the 1st part of the 1st book, the Aurumer series, in English. That’s the nice thing about tinkering with the individual parts, at some point you put them together and you’re ready to go. That’s how it was in this case, where I, the translation, the layout, the cover, worked in small steps or at least thought about it.
„Homecoming“ didn’t sound convincing to me, somehow it wasn’t catchy and I found the core element just as well transported with „Homebound“.
I decided to publish the three books in three parts, directly in 9 parts, also to be able to estimate the development of 2 topics: How is the translation perceived? Do I invest a lot of time in a project which is not noticed? Since the „Heimkehr“ was my greatest economic success with a sales figure of a little over 3500 copies and copies that are still selling today, it seemed to me worth the attempt in any case.
The release, which normally takes 72 hours, was damn fast today: after two hours the ebook was already listed.

Do you want to have a look? hier

Enjoy the cosiness 🙂

PGF

Metaebene: Der Älteste / Meta level: The eldest

Es folgen auf das Stimmungsbild, die Zahlen:

Jeder Beitrag hatte 17 bis 34 Besucher
Die Zahl der Likes schwankte zwischen 13 und 23
Die Zahl der Worte, pro Beitrag, lag zwischen 500 und 900. Es waren 50 Kapitel in 50 Beiträgen.
Der Überarbeitungslevel lag wieder bei 2, also niedrig.
Ich schrieb die Texte, auf wenig Grundlage, am Tag der Veröffentlichung.
Der Hidden Point kam nie in Frage, weil ich eine Vorstellung vom Ende hatte.

Hintergründe:
Tatsächlich stand am Anfang der Geschichte, nur der Säufer, der von Frauen frustriert, ein Date versaut. Mystery und mehr ergab sich aus dem Setting und der Neugier, wohin sich der Protagonist entwickeln lässt.
Manche Elemente waren mir vertraut, die Pueblo/Acoma-Indianer haben in der Aurumer-Reihe eine Rolle gespielt. Neu war es im Kontext einer Stadt wie Ogden. Neu und spannend war, für mich, eine Figur, wie Joe zu gestalten.
Die gesamte Geschichte hatte keinen tieferen Anspruch, als zu unterhalten.

Fazit:

Lowlights:
– Dazu habe ich mich ja geäußert, räusper …

Highlights:
– Die Rückmeldungen die ich zur Geschichte bekam, zu Charakteren und Stil
– Dass ich gewiss, bei einem Dutzend Leser, das Gefühl hatte, die lesen tatsächlich mit – cool 🙂
– Dass ich den Plot geschlossen bekam

Ich sage wieder: Herzlichen Dank für euer Aufmerksamkeit!

Ich grabe mich nun, in meiner Dichtergrube ein und warte ob ich eine Lösung finde, wie Wollen und Sollen und Können und Müssen zueinanderpassen.
Zwischenzeitlich veröffentliche ich den 1. Teil des 1. Buches der Aurumer-Reihe auf Englisch. Die Übersetzung ist, mit Hilfe von DeepL abgeschlossen.
Anschließend werfe ich eine Münze, ob ich „Cutlery Hall“, der „Älteste“, „Der Ausbruch“ oder „Paddel“ für das Weihnachtsgeschäft vorbereite.

Ich halte euch auf dem Laufenden 🙂

Schönes Wochenende
PGF

The mood picture is followed by the numbers:

Each contribution had 17 to 34 visitors
The number of Likes varied between 13 and 23
The number of words, per article, was between 500 and 900. 50 chapters in 50 articles.
The revision level was again at 2, so low.
I wrote the texts, on little basis, on the day of publication.
The Hidden Point was never an option, because I had an idea of the end.

backgrounds:
In fact, at the beginning of the story, the only thing that i knew about was a drunkard who gets frustrated by women. Mystery and more resulted from the setting and the curiosity about where the protagonist could develop into.
Some elements were familiar to me, the Pueblo/Acoma Indians played a role in the Aurum series. It was new in the context of a city like Ogden. New and exciting for me was to create a character like Joe.
The whole story had no deeper ambition than to entertain.

Conclusion:

Lowlights:
– That’s what I was talking about …

Highlights:
– The feedback I got about the story, characters and style
– That I certainly, with a dozen readers, had the feeling that they actually read with – cool 🙂
– That I got the plot closed

I say again: Thank you very much for your attention!

Now I dig myself into my pit of poetry and wait to see if I can find a solution to the question of how will and should and ability and must fit together.
In the meantime I publish the 1st part of the 1st book of the Aurumer series in English. The translation is, with the help of DeepL completed.
Afterwards I toss a coin, whether I prepare „Cutlery Hall“, the „Elder“, „The Eruption“ or „Paddle“ for the Christmas business.

I will keep you informed at 🙂.

Have a nice weekend
PGF

The Loneliness of the Long Distance Runner

Nun, es waren keine 42 Kilometer, aber 50 Kapitel, in denen ich mich, mit dem „Ältesten“, beschäftigt habe.
Dabei fiel mir immer wieder ein Lied ein, welches ich früher gerne gehört haben: „The Loneliness of the Long Distance Runner“. Die literarische Vorlage dazu habe ich nicht gelesen. Aber der Refrain schwingt nach.
Zu den Zahlen, komme ich ein anderes mal, heute geht es eher, um die Stimmung, beim „online“ schreiben einer nicht ganz kurzen Kurzgeschichte.

Im Wesentlichen ist es freie Wahl, seine Texte online zu veröffentlichen, deshalb gibt es nichts zu klagen. Aber je anstrengender der Vorgang, um so sensibler werde ich, wie ich feststellen durfte, bei der Reaktion. Ähnlich, wie der Marathonläufer der bei Kilometer 35 vermutlich ebenfalls jeden Sinnesreiz intensiver erlebt.
Am lästigsten waren – und das habe ich nie so direkt erlebt – die „Knöpfledrücker“ die allabendlich einmal kurz in der Kolone liken, unabhängig davon ob der Text einer Chronologie folgt oder nicht. Hier hätte ich oft gerne einen Beitrag geschrieben sich das Like zu schenken, wenn man kein Interesse am Text hat. Nur, da die nie lesen was geschrieben wurde, bekommen sie diese Botschaft natürlich auch nicht mit. Die muss man folglich ertragen, wie schlechte Witterung bei der Langstrecke.

Bei denen die mir Rückenwind während dem Schreiben gaben, kann ich mich nur bedanken. Man tastet sich unsicher, durch einen neu entstehenden Text und, wenn man spürt, dass diesem jemand mit Interesse folgt, erzeugt diese eine sehr schöne Motivation nicht aufzugeben. Nahe dran, war ich beim „Ältesten“ manchmal, aber ich wusste wo ich mit der Geschichte hin will, deshalb war für mich vieles folgerichtig. So folgerichtig, dass ich das Ende so gestaltet haben, damit eine Fortsetzung möglich ist.

Am Ende dieses Textes war ich tatsächlich erschöpft. Auch, weil das Leben ja auch nicht locker lässt … Ob ich hier nochmals einen solchen Marathon aufnehme, weiß ich noch nicht. Die Effizienz des Krafteinsatzes ist zu prüfen.

PGF

„Just never seem to end
As if you’re in a dream,
Not getting anywhere.
It seems so futile.“

Stephen Percy Harris / Iron Maiden

Well, it was not 42 kilometers, but 50 chapters in which I, the „oldest“, dealt with.
During this time I always remembered a song that I used to love to listen to: „The Loneliness of the Long Distance Runner“. I have not read the literary model for it. But the refrain resonates.
I’ll come to the numbers another time, today it’s more about the mood, about writing a short story online.

Essentially, it is a free choice to publish your texts online, so there is nothing to complain about. But the more strenuous the process, the more sensitive I become, as I was allowed to notice, in my reactions. Similar to the marathon runner who probably also experiences every sensory stimulus more intensively at kilometer 35.
The most annoying were – and I have never experienced this so directly – the „button-pushers“ that briefly left the colonnade every evening, regardless of whether the text follows a chronology or not. Here I often would have liked to write a contribution to give the like to oneself, if one has no interest in the text. But since they never read what was written, they don’t get this message. So you have to put up with them, like bad weather on a long distance trip.

I can only thank those who gave me a tail wind during the writing. You feel insecure, through a newly created text and, if you feel that someone is following it with interest, it creates a very nice motivation not to give up. Close, I was at the „oldest“ sometimes, but I knew where I wanted to go with the story, so for me many things were logical. So logical that I designed the ending so that a continuation is possible.

At the end of this text I was really exhausted. Also, because life doesn’t let up … I don’t know yet whether I’ll take up such a marathon again here. The efficiency of the use of force should be examined.

PGF

„Just never seem to end
As if you’re in a dream,
Not getting anywhere.
It seems so futile.“

Stephen Percy Harris / Iron Maiden