Nachzügler

Ja, ich weiß, der Wald hat Favoritenstatus und den mag ich auch gar nicht in Abrede stellen, aber um ganz, ganz sicher zu sein, hier noch ein paar Nachzügler-Cover, welche das Thema Weltraum fokussieren. Nicht das später jemand sagt: „Ja hätte ich das gewusst …“ 😉

An den Variationen zu Schriftart und -farbe von Cover 4 arbeite ich noch. Bevor ich mich ganz darauf stürze, bedanke ich mich, für kurze Statements zu folgenden Alternativen:

Variante 1:

Variante 2:

Variante 3:

Vielen Dank für eure Kommentare 🙂
Und einen schönen Abend

PGF

Resümee

Vor Verkündung der Ergebnisse, möchte ich mich, für eure Teilnahme, Likes und Kommentare bedanken. Das war sehr schön und hat mich daran erinnert, warum mir das Bloggen fehlt 🙂
Damit nichts umsonst war, habe ich alle Aspekte: Aufrufe, Likes und Kommentare berücksichtigt und entsprechend ihrer Wertigkeit (für mich) gewichtet.
Daraus habe ich ein kleines Bepunktungssystem entwickelt, bei dem folgende Reihenfolge entstanden ist:

1. Platz: Cover 4
2.: Cover 2
3.: Cover 3
4.: Cover 1
5.: Cover 5

Damit kann ich sehr gut leben 🙂
Aber da Zahlen nicht das Bauchgefühl ersetzen sollen, werde ich noch zwei bis drei Entwürfe nachreichen, um zu sehen, ob die Cover 4, noch vom Thron stoßen können 😉
Falls es bei Cover 4 bleibt: findet ihr die Schrift gut oder sollte ich an der noch feilen? Mir bleibt da ein: Ich weiß nicht so recht …

Habt einen sonnigen Sonntag

PGF

Cover (5)

Quelle: Adobe Stock

Und, als letzter Kandidat:

+
Das Leitthema ist perfekt abgebildet
Titel und Genre lassen sich gut einbauen
Es lässt genug offenen Raum, was hinter der Geschichte steckt.

°
Die Schrift ist noch nicht optimal


Dem Bild kann es an Kontrasten fehlen

Und – wie seht ihr das? 🙂

PGF

Cover (4)

Quelle: Adobe Stock

Kommen wir also nochmal zum Thema Wald zurück … 🙂

+
Das Bild ist sehr stimmungsvoll
Die Schriftfarbe lässt sich gut anpassen
Es leitet gut, das Thema, was aus dem Himmel fällt, ein
Titel und Genre lassen sich gut einbauen

°
Die Schrift ist noch nicht optimal
Das Bild hat eher kühle Farben


Dem Bild kann es an Kontrasten fehlen
Es spiegelt den Schauplatz nicht im Gesamten wider.

Und – wie seht ihr das? 🙂

PGF

Cover (3)

Quelle: Adobe Stock

Ja, ich weiß, da kann ich auch die Antworten von gestern nehmen 😉 aber ein bisschen anders ist es schon 🙂

+
Das Bild hat tolle Farben
Das Thema Mutation und Unberechenbarkeit der Evolution ist darin abgebildet

°
Die Schrift ist noch nicht optimal
Das Bild musste mehrfach angepasst werden, damit sich Titel und Genre integrieren ließen


Das Bild kann zu wissenschaftlich wirken
Es spiegelt den Schauplatz und andere Themen nicht wider.

Und – wie seht ihr das? 🙂

PGF

Cover (2)

Quelle: Adobe Stock

+
Das Bild hat tolle Farben
Das Thema Mutation und Unberechenbarkeit der Evolution ist darin abgebildet
Titel und Genre lassen sich gut integrieren.

°
Die Schrift ist noch nicht optimal


Das Bild kann zu wissenschaftlich wirken
Es spiegelt den Schauplatz und andere Themen nicht wider.

Und – wie seht ihr das? 🙂

PGF

Cover (1)

Quelle: Adobe Stock

+
Das Bild umspannt Vorder- und Rückseite, mit einem hellen Lichtstreifen, als Buchrücken
Das Thema Wald, als das mystisch Unbekannte, ist darin abgebildet
Titel und Genre lassen sich gut integrieren.

°
Die Schrift ist noch nicht optimal


Das Bild bietet wenig Kontrast
… wenig Spannung
Es spiegelt den Schauplatz und andere Themen nicht wider.

Und – wie seht ihr das? 🙂

PGF

Bilder

Wir werden, seit Langem, mit vielen Bildern konfrontiert und die Bilder, die aktuell aus der Ukraine kommen, fordern uns einmal mehr, diese Mischung aus Ohnmacht und Empathie ab.
Es ist schwer dabei nicht abzustumpfen oder zu verzweifeln und sich so zu verorten, dass man damit zu recht kommt.

Ich bin immer gegen den Krieg und sehe in diesem Fall, die Verantwortung eindeutig bei Russland, welches einen Angriffskrieg führt. Ich war lange, rückblickend zu lange, verständnisvoll, für die geostrategische Befindlichkeit des Kremls und seiner Haltung: „Bleib weg vor meiner Haustür.“ Diplomatischer Konflikt schien mir, in diesem Kontext vertretbar, die aktive, kriegerische Gewalt, entbehrt jeder Grundlage.

An diesem Punkt gibt es nur eine Zielrichtung: Stopp der Eskalationsspirale, dabei werden beide Seiten gefordert sein. Start einer Befriedung. Wiedergutmachung durch Russland (so weit möglich), im Sinn eines Verursacherprinzips. Friedliche Co-Existenz mit einer demokratischen Ukraine, die sich ihre Bündnispartner frei wählt. Ein Russland unter Putin, hat seinen Anspruch verwirkt, Einfluss, im Sinn eigener Interessen, zu nehmen.

Putin zeigt Tendenzen, wie sie dem Nationalsozialismus von 33 bis 39 ähnlich sind. Das ergibt sich, für mich, erst rückblickend. War aber vermutlich damals nicht anders. Russland hat die einmalige historische Chance, es besser zu machen, als es die Deutschen, in der dunkelsten Epoche deutscher Geschichte, geschafft haben. Nur ein, zu Dialog und Korrektur, bereiter russischer Präsident, kann diesen historischen Eindruck seines Tuns, vielleicht im letzten Moment, noch korrigieren.

Dieser Kommentar soll, als kurzes Statement dienen, dass ich keinesfalls, den Ernst der aktuellen, politischen Lage unterschätze oder mich der, von „Künstlern“ zu Recht oder Unrecht geforderten Haltung, entziehen würde. Aber sie sind mein Leitthema nicht, weil im Sinn einer langen Betrachtung der Kausalität, Unverantwortlichkeit auf allen Seiten festzustellen ist. An diesem Punkt erscheint es mir allerdings, richtiger das Ergebnis zu bewerten, die Folge, nicht die unzähligen Ursachen.

Ich lebe, in dieser Welt fort, um ihr mein Modell entgegen zu stellen, in dem es nicht, um das Zerstören, sondern um das Schaffen geht. Deshalb biete ich euch, in den nächsten Tagen, die Bilder von fünf Covern an, die für „Gestra“ vorgesehen sind. Das ist Ablenkung ich weiß, das halte ich für legitim. Wer das nicht für legitim hält, überspringt einfach die nächsten Beiträge mit dem Titel „Cover“.

Habt einen ruhigen Abend
PGF

Keine Zeit für Bücher

… könnte man sagen.

Vielleicht zum Schreiben, als Chronist, im historischen Kontext, aber schreiben – jetzt „nur“ schreiben? Wenn doch die Welt, zur „Tat“ schreiten möchte?
Warum wir immer nur, so energisch, zur Tat schreiten, wenn es zum Konflikt kommt? Warum nicht schon vorher, wenn er zu verhindern wäre?
Weiß ich nicht!
Aber Pathos erlebt eine Renaissance, als würde, der ganze angestaute Überdruss, nach der Völlerei, die Corona gedemütigt hat, sich nun entladen wollen.

In eine solche Zeit, eine Geschichte schicken? Eine kleine, unterhaltsame Geschichte, jetzt da alle Welt die Problem der Welt zu durchschauen scheint: die Pandemie, den Krieg, die Umwelt. Jetzt, da ich einstimmen müsste, in den Chor, der die eine Wahrheit summt?

Mein Schreiben ist antizyklisch: Ich habe gewarnt und gemahnt, als es mir noch möglich schien, es nicht zum Unheil kommen zu lassen. Jetzt, da alles hektisch und hellwach ist, erscheint mir eher das Gegenteil notwendig: Spiel und Ablenkung, Unterhaltung und amüsierte Nachdenklichkeit.
Und so schicke ich demnächst „Gestra“ in die Welt, wie man ein Kind in die Welt schickt, ohne zu wissen, was aus ihm werden wird. Einfach aus dem schlichten Bedürfnis, Leben zu schenken, weil Leben etwas sehr schönes, kostbares, geheimnisvolles ist, durch nichts so sehr entwertet, gefährdet und zerstört, wie durch den Menschen.

Ich muss nicht bewerten, ob es, keine Zeit, für Bücher ist. Geschichten bewegen sich außerhalb der Zeit. Es ist genau genommen ihre Magie, dass sie sich über die Zeit erheben, dass sie gewaltige Zeiträume überspringen können, manchmal Jahrhunderte.
Geschrieben werden sie zu allen Zeiten.
Auch, wenn es Jahrzehnte dauern mag, bis sie gelesen und, was bedeutsamer ist, verstanden werden.

03/22 PGF

Bedeckt

… ist die Welt, mit unseren Fehlern, unseren Meinungen, Irrtümern und überheblichen Bewertungen.

Früher hatte ich oft den Gedanken: Dazu muss doch mal jemand etwas sagen!
Den habe ich nicht mehr. Zur Zeit tut es gut, zu schweigen. In den öffentlichen Räumen zu schweigen, die so überladen sind, mit klugen Statements und selbstgefälliger Selbstveräußerung.

Die Versuchung ist groß, wenn man gerade im Flow ist, die Welt mit Erkenntnissen zu penetrieren.
Eine Lust, die sich eher am selbst Erdachten stimuliert, weit mehr, als am Ergebnis.
Es ist ein tägliches Ringen, um zu gefallen, wie es für Journalisten üblich ist. Nur, dass heute sehr viele, das Gefühl haben, die Welt über die Wahrheit informieren zu müssen.

Wie viel Stille, Zurückhaltung, Beherrschung, Einsamkeit, Zweifel und fortwährend sich kritisches Hinterfragen erfordert, im Gegensatz dazu, ein Buch.
Wenn man lange an etwas schreibt, spürt man deutlich, dass sich nichts schnell erklären lässt, nichts aus nur einer Meinung besteht, nur eine Perspektive kennt.

Mit „Sontland“ habe ich, vor vielen Jahren, mittlerweile 15, ziemlich treffend, wie ich nachträglich sehe, ein Sinnbild verfasst, über das Chaos, in das ein Machtsüchtiger die Welt stürzen kann und die Ohnmacht deren, die sich um Ausgleich und Friedfertigkeit bemühen und den Überdruss, der anderen, die sich zur Wehr setzen wollen.
Blieb unentdeckt, weil am Verstehen und Vermeiden, wenig liegt. Der Rausch der Gegenwart, die Trunkenheit der Emotion, ist viel verlockender.

Habt einen ruhigen Abend, in dieser verrückt gewordenen Welt
PGF