It´s done

So! Projekt 1: Überprüfung und Aktualisierung aller Skripte, ist erledigt. Ich bin zwar nicht, im Detail, durchgegangen, was die letzten 30 Jahre entstanden ist, aber das, was man als „Gesamtwerk“ bezeichnen könnte, ist sortiert und in den bestehenden Lücken, kommentiert. Es umfasst Entwürfe, Abgeschlossenes und Ideen, die dem entsprechend gedruckt oder vermerkt sind.
Es ist über die Jahre was zusammengekommen. Ich erspare euch Zahlen. Sonst müsste ich die Qualität-Quantität-Frage erörtern.

Projekt 2: Die Vorbereitung, der Veröffentlichung der 3. Joe-Geschichte (ich verrate kein Geheimnis „Gestra“), schlummert noch. Da wird, vor März, auch nix passieren.
Ist aber auch eine Frage des Rechenschiebers: ich weiß nicht, wie es euch geht, aber es scheint politisch gewollt, dass ich zukünftig nur noch arbeite, um Benzin und Strom zu bezahlen. Alles irre! Wäre einen Beitrag wert, aber ich will mich ja zum Politischen, nicht mehr äußern.

Projekt 3: Das Epos? Es reift. Da gilt es, Ideen und Entwürfe, seit 2010 beginnend, zu sichten, verwerfen, zu entwickeln und erste Versionen 2015 und 2019 auf Sinnhaftigkeit und Plausibilität zu prüfen. Tatsächlich hatte ich das Thema Pandemie eingebaut. Wie und ob, das jetzt noch zu gebrauchen ist, muss ich mir mal ansehen.

Geschichten, als PDF, stehen keine zur Verfügung. Mit einer Idee habe ich gespielt, aber sie dann doch verworfen. Ich muss euch ja schonen, bis es mit dem Epos losgeht.

Ansonsten habe ich auf lovelybooks meine Autorenseite aktualisiert, die verwaiste seit 2016, weil ich meine Zugangsdaten nicht mehr zur Hand hatte und bei Amazon, teste ich gerade das Autoren-A+-Angebot.

… und ich arbeite, nicht zu wenig, immer noch von Corona geprägt, aber so kann ich Benzin und Strom bezahlen, iss ja auch was –

Habts gut!

PGF

Ach guck!

Bei überschaubarer Teilnehmerzahl, hat das Voting ergeben: Genaues weiß man nicht.
Für drei Optionen gab es gleich viele Stimmen,
„Andere“ habe ich selbst dreimal angeklickt. Warum? Weil man bei WordPress mittlerweile, um die Auswertung eines Votings anzusehen (außer man klickt es einfach an) irgendjemand eine E-Mail schicken muss, Blumesoundso, damit man freigeschaltet wird, um als Admin, die Zahlen auszuwerten. Tse!

Im Ergebnis: bin ich wenig präsent, die Besucherzahlen schwinden entsprechend und WordPress macht alles komplizierter. Damit fällt die Wahl auf: Als PDF per E-Mail oder geschlossener Blog, folgt das kommende Projekt. Ich informiere 🙂

„Äquinoktium“ erfreut sich einer weiteren Bewertung, was mich erfreut, ohne, dass ich die Zahl der Sterne vermelde 😉

Kommt gut in die Woche!

PGF

„Langsam wird sich dieses Dasein lichten“

… schrieb Thomas Mann einst, in dem ihm gebührenden Pathos und auch, wenn ich nur ein kleines Flämmchen am Rand der Galaxie bin, so fühle ich durchaus die Tiefe dieses Gedankens.
Ich habe, die letzten Wochen damit zugebracht all meine Skripte zu ordnen, um die vorgesehene Struktur, nicht irgendwann nur noch flatterhaft vorzufinden und jetzt steht, vor langer Zeit, an einer elektrischen Schreibmaschine Getipptes, anderes per Scanner ins Computerzeitalter Überführtes und digital Verfasstes, ordentlich geleitzt in Reih und Glied und ich fahre nochmal mit dem Swiffer drüber, damit nix, gleich Staub ansetzt.
Bei so einer „Werksschau“ entdeckt man einiges, was man noch mal herausnehmen könnte, anderes was man besser, als Brennmaterial verwendet und Drittes, was man endlich mal abschließen sollte. So wird es wohl kommen: Zum Kindle Storyteller werde ich „Gestra“ Joe´s 3. Abenteuer veröffentlichen und mache so weiter, so sich mein Sparschweinle regelmäßig füllt.
Dank der geschätzten Mindsplint und der geschätzten Karenmparamio, freue ich mich über zwei mal fünf Sterne, womit eine wachsende Hoffnung besteht, das kommende Veröffentlichungen, nicht mit Reis und Linsen-Monaten gegenfinanziert werden. Beiden ein: Herzliches Dankeschön 🙂
Daneben oder besser im Hintergrund werde ich mich an einen größeren Roman wagen, der schon weit konzipiert, aber nicht ausgearbeitet ist. Die letzten Tage habe ich auch dafür genutzt, die Konzeption zu entstauben. Hier nun kommt, kämet, könntet ihr ins Spiel (-/-/kommen). Die gesichert, eher wenig aufwändige nach-und-nach-Veröffentlichung der Joe-Geschichten und die voluminöse Erstellung meines vermutlich einzigen Epos, werden die nächsten Monate ausfüllen. Also hier wird nix abfallen, an Kurzgeschichten, auch nicht in PDF-Form. An meinem Vorhaben: Ich trete kürzer! Ändert sich nichts. Aber ich brauche, das merke ich beim Schreiben in Klausur, Austausch mit Lesern. Es gäbe verschiedene Möglichkeiten, das zu realisieren. Nur eine fällt weg: das klassische Bloggen mit „ich like dich, wenn du mich likest“ bzw. „ich like alles was mir vor den Bildschirm läuft“. Das ist etwas, was mir seit ich hier auf null gestellt habe, nicht fehlt. Da ich Umfragen liebe und mich über rege Beteiligung freue, folgt nun, eine entsprechende Mitmachmöglichkeit.

Vielen Dank fürs Mitmachen und einen schönen Abend 🙂

PGF

 

Anfängerfehler

So ein paar Tage frei und schon wähne ich mich wieder im Vollbesitz meiner Kräfte und könnte vier Blogs, sieben Skripte und eine oder auch zwei Hörbuch-Plattformen starten, aber – ich lasse es. In spätestens fünf Wochen wäre wieder zappenduster und ich würde die Entscheidung bereuen.

Aber so ein Gruß zwischen den Feiertagen schadet nicht. 😉
Ich hoffe, ihr seid gut durch die Tage gekommen und der alles umfassende Corona-Wahnsinn hat euch nicht allzu fest im Griff.

Ich sortiere mich zurzeit, versuche stramme Wochen, die zurückliegen, abklingen zu lassen und mein Mindset auf 22 zu richten. Ein Jahr, welches zumindest beruflich, einige Herausforderungen bringen wird.
Zum Schreiben komme ich aktuell wenig. Ich verwalte das Entstandene. Das ist auch eine schöne Aufgabe, eine, welcher einer Ernte gleicht, die nicht mehr zu nehmen ist.

Der Blog wird ruhig bleiben. Manchmal sehe ich vorbei, was ihr so treibt, aber mir fehlt der Schwung, den Stream of Consciousness, nach außen zu öffnen.
Deshalb begehe ich nicht den Fehler, hier noch mal neu anfangen zu wollen, sondern freue mich, irgendwann eine neue Kurzgeschichte oder Skript zu vermelden.

Habt es gut und eine schöne Woche!

PGF

So schnell ging´s noch nie!

Ich weiß nicht, ist es die Routine oder habe ich die meisten Fehler schon gemacht – auch, wenn mir wieder ein kleiner unterlaufen ist – aber die Bereitstellung des Print-Exemplars ging noch nie so schnell wie heute.
1,5 Stunden und der Buchblock war gelayoutet und das Cover formatiert. Okay, es war auch schon manches vorbereitet und „Äquinoktium“ hat die gleiche Dicke, wie der „Älteste“, womit die Covervorlage die gleiche war. Aber es ging schon mehr schief 🙂
Bitte lasst es ein gutes Omen sein!

Somit:
Ebook in trockenen Tüchern
Print, als Probedruck angefordert (der eine kleiner Fehler im Impressum, macht, bei der Nachkorrektur, keine besondere Mühe).

Kurz:
Ich bin im Zeitplan 🙂

Was Corona angeht: Dass ich mich hier weitgehend auflöse, was Zeit und Kräfte angeht, hat natürlich auch mit der 4. Welle zu tun. Die Freiheit der einen, führt zum völligen Ausbrennen und Selbstbeschränken der anderen. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Und zu „Ruby“:
Es könnte eng werden, weil die nächsten Tage, immer mehr Arbeit im Erwerbsberuf mit sich bringen werden (durch den Virus den es nicht gibt, bzw. der nicht schlimmer als jede Grippe ist …) aber ich habe Lust, die Geschichte zu Ende zu erzählen und die Ideen sind da. Ihr werdet es merken 😉

Habt ein schönes Wochenende!

PGF

Nachdem

… das Grundsätzliche geklärt ist, hier die Übersicht zur Rückbau-Planung:

– Das Skript von „Äquinoktium“ bin ich heute Morgen durchgegangen. Es war toll Korrektur gelesen, sodass ich eigentlich nur bei allem zustimmen musste – nur die Kommas habe ich nach meinem Regelwerk gesetzt 😉 – und erledigt war die Sache.
Vor dem nächsten Wochenende komme ich nicht zum Layouten. Aber ich würde behaupten, ich bin auf Kurs, um zum Monatsende das Buch zu veröffentlichen.

– Den Tag heute habe ich „Ruby“ ein wenig gewidmet, sodass unter der Woche, der ein oder andere Beitrag, hier durchläuft. Die Cliffhanger werde ich abmildern, da zwischen den Beiträgen, immer mal Leerlauf herrschen wird.

– Über den gestrigen Schritt bin ich froh. Vielen Dank für eure Kommentare, das hat mir bestätigte, was mir lange und in den letzten Monaten, das Bloggen wertvoll gemacht hat, aber auch gezeigt, was ich nicht mehr brauche.

– Wenn „Äquinoktium“ am Markt ist und die Spiegelbestsellerliste erobert 😉 ziehe ich die Vorhänge hier zu und „Over and out“ tritt in Kraft. Dann gibt es nur noch Meldungen: Neues Buch zu kaufen oder neue Kurzgeschichte (per Mail) zu lesen.

Habt einen schönen Sonntag und einen guten Wochenstart

PGF

Over and out

Damit alles einen geordneten Übergang hat, bereits heute die Ankündigung, dass mit „Ruby“, meine bisherige Art des Bloggens endet.
Es ist zu mühsam, das muss ich mir einfach eingestehen.

Hier, wie auch, in meinem Erwerbsberuf, erlebe ich permanente Anstrengung, die nicht im Verhältnis zur Anerkennung steht.
Um das gleich zu sagen: Die Anerkennung die ich hier finde, ist mir Gold wert. Aber es gibt auch andere Wege im Kontakt zu bleiben. Dazu mehr, etwas weiter unten.

Im Gesundheitswesen zu arbeiten, ist aktuell ein Knochenjob und es macht sich keiner ein Bild, wie die Politik, auch während und nach Corona, das System und die darin Arbeitenden weiter ruiniert.
Wenn man daneben, noch etwas anderes ambitioniert betreiben will, muss das Erfolgserlebnis die Chance bieten, irgendwann das eine für das andere aufgeben zu können.
Das sehe ich hier, auf wordpress nicht. Hier sehe ich eher (wenn ich Besucher und Likes ins Verhältnis setze), dass es dem ein oder anderen schon zu viel ist, nur ein Like-Knöpfchen zu drücken.
Ich bin, ein bisschen, am Ende meiner Verschenkkultur.

Deshalb werde ich nach „Ruby“ – die Geschichte erzähle ich sehr gerne noch hier zu Ende – keine weiteren Geschichten mehr hier posten oder den Blog regelmäßig betreiben.

Für die, die aktuell der Geschichte folgen und mit denen ich auch sonst im guten Austausch stehe, biete ich an, künftige Geschichten per Mail zu verschicken. Nimmt zwar den abendlichen Cliffhanger-Spaß 😉 aber dann kann jeder im eigenen Tempo lesen.
Ich werde dazu, jeweils einen Info-Beitrag posten, ob eine Veröffentlichung ansteht oder ob es eine Kurzgeschichte, als PDF (kostenfrei – ich liebe eigentlich die Geschenkkultur) neu zu haben gibt.

Die Ankündigung erfolgt auch deshalb jetzt, weil es gerade extrem viel zu tun gibt und ich die tägliche Veröffentlichung nicht stressfrei organisieren kann. Ich werde mich, neben der Arbeit im Erwerbsberuf, in erster Linie, in den nächsten Tagen „Äquinoktium“ widmen, das frisch aus dem Korrektorat zurück ist, damit die Veröffentlichung Ende des Monats starten kann.
Nebenher schreibe und veröffentliche ich „Ruby“, in passenden Abständen.

Dieser Schritt hat weniger mit der Unzufriedenheit, mit dem Bloggen zu tun, als mit der unglaublichen Belastung, die durch die mangelhafte Corona-Politik, im Gesundheitssystem entstanden ist. Mehr will ich gar nicht dazu schreiben, die Gräben sind tief genug, zwischen Impf-Dogmatikern und Nicht-Impf-Dogmatikern. Ich mag sie beide nicht!

Bei diesem Beitrag freue ich mich, wenn er nicht geliked wird. Aber fühlt euch frei zu kommentieren.

Habt einen schönen Abend!

PGF

26 von 50

Im Ofen knistert bald ein Feuerchen, zu dem ich entspannt meine Beine hochlegen werde, denn ich befinde mich im Pensum.
Nicht im Pensum befinde ich mich, was meine Aktivitäten bei WordPress angeht oder bei der Altersvorsorge oder bei „stürz dich ganz auf eine Sache“ – da nicht.
Ich suche den Ausgleich, nicht das Limit.
Deshalb steht oben, beim Titel, nicht 29 von 50 oder 32 von 50. Wäre drin gewesen, mit: dem Ehrgeiz freien Lauf lassen. Aber die Dinge brauchen ihre Zeit.
Ich sehe zum Fenster hinaus und sehe, wie die Blätter einer hochgewachsenen Birke unruhig im Wind zittern, während hinter ihnen Regen schwere Wolken vorbeiziehen.
Das ist eine gute Zeit für eine Tasse Tee und eine gute Zeit fürs Lesen. Aber auch eine gute Zeit zum Schreiben. Die richtige Geduld, die richtige Einstellung, für einen Text, habe ich zwischen November und Februar, wenn die Welt uns zurück zu uns selbst treibt.
Zeit fürs Feuer und den Ofen und die Stille.

Habt es gut
PGF

10 von 50

Ich starte melancholisch, in diesen Herbst, melancholisch, in dieser schönen Form, wenn man die Welt sein lassen kann, wie sie ist und damit seinen Frieden findet. Wenn man mit sich Frieden findet und in der Welt die schönen flüchtigen Dinge: das Herbstlaub, das Licht das schwindet, das Leben das man hat.
Die Zahl im Titel verrät, dass ich im Zeitplan bin. Das klingt einfacher und selbstverständlicher, als es ist. Denn in diesen Zeiten, beim Thema zu bleiben und die Dinge konzentriert herunter zu arbeiten, während der Wahnsinn täglich zunimmt, ist eine Kunst für sich. Wie wenig differenziert, wie unaufgeklärt, wir durch die Themen geführt werden: von Corona über Klimakrise bis zu: werden die Taliban oder die Chinesen die Welt überrollen und was ist eigentlich, aus dem bösen Russen geworden? Macht Biden es besser, als Trump? Und dazwischen Laschet, wie ein Schreckgespenst.
Ja, es ist eine Kunst, sich von alldem fernzuhalten, wie von ungesunden Genüssen.
Während also die Blätter bunt und die Welt zunehmend verrückt erscheint, hangele ich mich von Kapitel zu Kapitel, wohlwissend, dass das in der Welt noch bedeutungsloser ist, als ein leuchtender Herbsttag. Also bedeutungslos, für diese Epoche, die den Blick für die Dinge verloren hat. Aber das kümmert die leuchtenden Blätter nicht und so nehme ich sie mir, zum Beispiel.

Habt einen gemütlichen Abend
PGF