Indigo (2)

2.

Es wurde Zeit in die Offensive zu gehen.

»Okay! Langsam, langsam! Ich bin trotzdem auf deiner, auf Ihrer Seite. Ich weiß was hier läuft und wollte anbieten zu helfen: ich wollte, dass Sie darüber nachdenken, ob das gut ist, was Sie hier tun. Ich weiß, dass du für die US Army Computerspiele spielst. Du bist in einem Förderprogramm. Aber ich bin nicht sicher, ob du mit 12 -.«

»14!«

Er sah jünger aus.

» … schon entscheiden solltest, ob du der nächste Drohnenkrieger werden möchtest.«

»Das entscheidet meine Mum.«

Das dachte ich mir, dachte ich und warf der Angesprochenen einen flehenden Blick zu, mich zu unterstützen.

Aber sie hatte einen anderen Gedanken: »Sie sagten doch, Sie hätten für Lennon, ein Förderprogramm, das ihn interessieren könnte? Jetzt versuchen Sie, ihm das Programm von Miss Dorset schlecht zu machen. Das ist nicht okay!«

Lennons Mutter warf mir einen missbilligenden Blick, aus ihren etwas zu eng stehenden Augen, zu, die ihr ganzes Gesicht zusammen geknautscht wirken ließen, als habe sie schlecht durch den Geburtskanal gepasst.

Aus der Soundbar der PC-Anlage schepperte weiter Kriegslärm.

Ich atmete durch.

»Wenn wir uns irgendwo in Ruhe unterhalten könnten.«

»Ich muss hier weiter machen.« Beharrte Lennon.

»Fünf Minuten. Zehn Sätze.« Beharrte ich.

Sie nickte.

»Fünf Minuten! In Ordnung. Lennon nimm den Rosenquarz mit, damit er den Elektrosmog ausgleicht.«

Der Junge war nahe dran zu protestieren – nicht gegen den Rosenquarz, sondern gegen die Pause – aber etwas bremste die Wut in ihm. Etwas antrainiertes.

Er drückte eine Taste der Tastatur und auf dem Monitor erschien ein Pausebild.

Ich folgte dem Jungen und seiner Mutter in ihr Wohnzimmer, das luxuriös war, wie die ganze Wohnung. Etwas zu üppig, für eine Alleinerziehende mit einem Teenager. Durch ein Panorama-Fenster hatte man freien Blick auf den Colombia River.

Ich nahm Platz in einem Sessel, der sicher nicht vom Flohmarkt stammte, die beiden auf dem Sofa, welches frisch ausgepackt erschien.

»Also, dann erklären Sie mir nochmal ihr Anliegen. Als Sie vorhin kamen, haben Sie mich glatt überrumpelt. Ich dachte, es geht um ein weiteres Stipendium.«

Okay, dachte ich, also der Junge ist ihr Kapital. Auch eine Info, die mir Crunchy vorenthalten hatte. In seiner Version war da »… ein Junge mit seiner Mutter, die von der Regierung ausgenutzt werden. Versuch sie zu überreden, dass der Junge für mich arbeitet.«

Jetzt verstand ich, wer vor mir saß: Ein kleiner PC-Star mit seiner Managerin.

Ich fühlte mich, als Recruiter, ungeeignet. Die Sache hatte, wie Crunchy es darstellte, nach etwas Ehrenhaftem geklungen, nicht nach »dealing with the devil«.

»Zehn Sätze!« Erinnerte mich Lennon.

»Miss -«.

»Hope. Sie können mich Hope nennen.«

»Okay, Hope. Hören Sie«, ich merkte das Lennon mitzählte, »ich dachte es würde eher um eine Art Begabtenförderung gehen. Mein Auftraggeber hat mir nicht verraten, dass Sie Teil eines Programms sind. Es schien eher, als würde man Ihnen nur etwas anbieten, wovon sie Nachteile haben, ohne alle Aspekte zu verstehen.«

»Dann sind Sie falsch informiert. Die Wohnung, unsere monatlichen Auslagen, das wird alles von der US Army bezahlt. Es geht uns gut. Miss Dorset, unsere Kontaktperson, ist sehr vertrauenswürdig.«

Ich dachte: Sätze sparen; und: Fick dich, Crunchy – wer ist Miss Dorset?

»Und es ist okay für Sie, dass Lennon, zum Soldaten ausgebildet wird?«

Sie strich dem Jungen übers Haar.

»Er ist eine freie Seele. Ich kann nicht bestimmen, was aus ihm wird. Ich weiß nicht mal, wie man auf ihn aufmerksam wurde. Plötzlich stand Miss Dorset vor der Tür und machte mir ihr Angebot.«

Ich nahm an, dass das Militär, mit Hilfe der NSA, IP-Adressen sammelten, um Cyber-Soldaten zu rekrutieren. Vermutlich würde mir Hope nicht folgen können, wenn ich ihr das erklärte.

Sie war offensichtlich naiv, was die Realität anging. Sie hatte sich zu einem Deal überlisten lassen, der ihrem Weltbild widersprach. Die Option, dafür nicht arbeiten zu müssen, war zu verlockend. Ihr Sohn würde irgendwann, diesen Widerspruch aushalten müssen.

»Und was, wenn ich Ihnen ein Angebot machen könnte, damit Lennon, in einem zivilen Bereich, seine Fähigkeiten einsetzen kann?«

»Welchem?«

»Der Wirtschaft.«

»Ich soll ihn zu einem Kapitalisten machen?«

Einen Moment war ich fassungslos.

»Ja. Das ist doch besser -«.

»Zehn!« Behauptete Lennon.

»Quatsch, du hast die Fragen mitgezählt.«

»Die gehören auch dazu.« Warf er mir entgegen.

»Ich werde jetzt Miss Dorset informieren.« Entschied Hope und stand auf.

Ich hob die Hand.

»Nein warten Sie! Ich -«.

Der Blick der beiden verriet mir, dass ich raus war, wenn ich Miss Dorset nicht Schiedsrichter spielen ließ.

»Na gut! Wie Sie wollen.«

05/21 PGF

Okay, jetzt wird es happig …

Zwei Beiträge in Folge, ich gebe zu, ich muss aufpassen, dass ich den Blog nicht überflute Winking smile 

Ihr könnt euch ja melden, wenn ihr, mit dem Lesen, nicht mehr nachkommt …

Bis ihr: »Stopp!« ruft, lautet der Plan, wie folgt:

Morgen, spätestens Übermorgen, starte ich eine neue Geschichte. Es handelt sich, um den 5. Teil der Joe-Geschichten, der 3. der hier veröffentlicht wird. Die Geschichte ist nicht geschrieben. Ich habe eine Idee, mit etwas Potential und sehe mal was daraus wird.

Den Druck muss ich etwas rausnehmen. Bedeutet: Vielleicht gibt es nicht jeden Abend ein Kapitel, sondern es gibt auch mal ein, zwei Tage Pause. Aber Kontinuität verspreche ich.

Ich habe, während der Blogpause gemerkt, wie viele stille Baustellen, im Reallife entstehen, wenn man zwischen Beruf und digitalem Workout im Dauerlauf ist. Einen Text zu schreiben und jeden Tag zumindest einmal gegenzulesen und für den Blog vorzubereiten, erfordert ein Zeitkontingent, welches ich besser im Blick haben muss, damit es, an entscheidenden Stellen, nicht fehlt.

Schreiben ohne Blog-Veröffentlichung ist stiller und macht weniger Spaß, aber es ist auch stressfreier und gesünder.

Ich will versuchen, ob sich das nicht kombinieren lässt Smile 

Also, solange ich den lästigen Editor mit Open Live Writer umgehen kann, mache ich hier weiter.

Wenn ihr Spaß habt, teile ich gerne meine Geschichten mit euch.

Wenn ich Ideen habe, schreibe ich die Geschichte vielleicht sogar zu Ende.

Und, wenn ich im Lotto gewinne oder einen Bestseller schreibe, widme ich mich wieder ganz dem Bloggen oder Kreuzfahrten oder ich lese nur noch, vielleicht gründe ich auch eine Stiftung – ach so, ne ich veröffentliche ein Buch nach dem anderen und werde nebenbei Verleger oder ich …. 

Jedenfalls: ein kleines, geheimes Projekt, bin ich im Hintergrund am vorbereiten –

wie ich sagte: geheimes Projekt Winking smile 

Habt einen schönen Abend

PGF

Ist das schön …

Jetzt dachte ich: »Komm! Ist doch gerade etwas Zeit. Schreib mal wieder einen Blogbetrag, es soll ja mit den Geschichten weitergehen.«

Also – ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich kann gar keine Beiträge mehr erstellen. Die Auswahl »Neuer Beitrag« hängt sich auf und landet in einem weißen Bildschirm.

Egal, wie herum ich es versuche.

Ohne den Open Live Writer, gäbe es diesen Beitrag nicht.

Tja, liebes WordPress, so wird das nix, mit dem Neustart unserer Liebe.

Trotz der Hindernisse werde ich versuchen, in den nächsten Tagen, einen neue Geschichte zu starten.

Heute wollte ich eigentlich mit einem »Was zuvor geschah …«, beginnen.

Aber ehe ich mit WordPress kämpfe, genieße ich lieber den Wechsel von Mai-Regen und Sonnenschein, der sich draußen abspielt.

Habt schöne Pfingsten Smile

PGF

Stretching

Ich würde sagen, es fühlt sich etwas ungewohnt an nach, doch längerem inneren Dialog, sich Wörter aufsummierend, wieder dem Äußeren zu zuwenden. Da ist es vielleicht nötig, ähnlich wie nach längerer sportlicher Abstinenz, mal mit ein paar Dehnübungen zu beginnen, damit man nicht stolpert oder sich gar verletzt.

Mit diesem bescheuerten Editor, als Sportgerät ist die Gefahr natürlich doppelt groß, den Spaß an der Sache zu verlieren und sich ein ganz neues Hobby zu suchen. Aber es geht ja, um die Mannschaft, um das Team. Dafür lohnt es sich wieder in den Trainingsmodus zu kommen.

Im Rahmen von: Was bisher geschah … kann ich berichten, dass tatsächlich die 4. Erzählung zu Joe abgeschlossen ist und dass ich mittlerweile an einem kleinen Text schreibe, der aber, weil als Geschenk gedacht, eher eine private Angelegenheit bleiben soll.

In die Zukunft gedacht, habe ich, etwas frustriert, die Einladung zum Kindle Storyteller erhalten und festgestellt, dass ich nicht teilnehme. Dafür fehlt ein Text bzw. es fehlt eine Finanzquelle, um vorhandene Texte, in einen Teilnahme-Kandidaten zu verwandeln. Doch damit habe ich meinen Frieden geschlossen.

Ich will auch nicht klagen, in den letzten Wochen haben sich einige Bücher verkauft. Damit kauft man sich keine Villa, aber es beglückt ein wankelmütiges Autorenherz. 🙂

Womit wir zu: Und wie soll es denn hier weitergehen? kommen. Zugegeben erschreckender Weise, war die Stressreduktion durch, nicht mehr Bloggen, erheblich. Also nicht ein bisschen, sondern beinah schon Burnout verhindernd.

Allerdings habe ich demnächst vor, mich an die 5. Erzählung von Joe zu setzen und somit wird „geschrieben“ in jedem Fall. Wenn sie auf Interesse stößt, ist es nicht viel mehr Aufwand das Entstandene, auf dem Zeilenportal, zu veröffentlichen. Allerdings vielleicht nicht mehr mit dem Anspruch, das jeden Abend zu tun. Denn dafür genügt nicht die bloße Niederschrift, sondern das zwei, drei Mal querlesen. Dieser bescheuerte Editor – habe ich mich darüber schon beschwert …, kommt hinzu.

Also, wenn sich beim Stretchen keine Probleme zeigen, kann der Trainings- und Wettkampfbetrieb, an dieser Stelle, so in zwei, drei Wochen wieder aufgenommen werden. Bis dahin versuche ich mit Proteinshakes, ausreichendem Schlaf und ausgewogenem Trainingsplan, den alten Wettkampfehrgeiz wieder aufzunehmen.

Bis dahin, gehabt euch wohl. Ich habe das hier durchaus vermisst. Man sollte halt nicht Fulltime, im Gesundheitssystem am Anschlag arbeiten müssen, aber ich zehre noch immer vom warmen Applaus der Balkone …

PGF 05/21

Zwischenbericht

Eigentlich ist mir nur noch nach Ruhe. Nach Ruhe und der Erledigung von dem was notwendig ist. Zum anderen fehlt der Antrieb und die Kraft und die Stimmung.

Deshalb schaue ich selten bei WordPress vorbei. Wenn ich vorbei schaue, ärgere ich mich über den neuen Editor und klapp den Deckel wieder zu.

Auf diese Weise habe ich schon zwei Beiträge angefangen und ehe sie fertig waren, in den Papierkorb geschoben.

Weiteren Corona-Frust verbreiten macht auch keinen Sinn. Ich denke, gesagt ist genug. Es wird zunehmend um das Tun gehen.

Aber so einen Zwischenbericht, fand ich, den bin ich euch mal schuldig. Sowohl, weil ich eure Blogs nicht besuche, als auch, weil ich hier kaum etwas poste.

Die 4. Geschichte von Joe ist zu 3/5 fertig. Ich bin somit im Zeitplan und freue mich, eine nächste Geschichte mit Resonanz zu schreiben.

Das was mir ein wenig Bedenken dabei macht, ist dieses Bedürfnis nach Ruhe. Denn Schreiben und Arbeiten und Bloggen, das ist volles Programm und dabei bleibt Wichtiges im Real Life auf der Strecke.

Dafür habe ich noch keine Lösung.

Aber, das ist ja auch nur ein Zwischenbericht Winking smile

Ich hoffe, ihr kommt gut durch diese Zeit.

PGF

Müßig darüber zu schreiben …

Die aktuelle Politik erzeugt zwei Ängstliche, statt einen Mutigen hervorzubringen. Der eine Ängstliche fürchtet um seine Freiheit, der andere um seine Gesundheit. Kluge Politik würde, nach einem Jahr ausprobieren, Maßnahmen umfassen, die dazu verhelfen, frei zu leben und im Sinn der Gesundheit zu handeln. Sie würde dazu verhelfen, die Mittel bereitzustellen, damit Menschen leben können, was sie verstanden haben. Was soll das für eine Politik sein, die, im sich verkriechen, glaubt den Heilsweg gefunden zu haben. Masken, Testen, Impfen – es ist so einfach.

03/21 PGF

Ja, ja, ja

… es ist still geworden auf dem Zeilenportal, aber was will man zu dieser Zeit und dieser Welt auch sagen …, da schreibe ich lieber meine Geschichten in Ruhe und kommentiere nicht diesen Unfug, der medial vorverdaut wird.

Nur eines, weil ich das zunehmend unerträglich finde: Man kann für die Corona-Maßnahmen sein und zeitgleich dafür, dass Menschen von ihrem Demonstrationsrecht gebrauchen machen, um für ihr Verständnis von Freiheit einzutreten. Der sich durchsetzende Meinungskonfirmismus, ist einer lebendigen Demokratie unwürdig und ist kein Anzeichen, eines sich durchsetzenden wissenschaftlichen Denkens.

WordPress beglückt mich, bei meinem Zwischenbesuch, mit der endgültigen Abschaffung des alten Editors und motiviert mich, einmal mehr, die Abkehr von WordPress ins Auge zu fassen. Auch, wenn ich dank dem geschätzten Arkis, mit dem Upload-Editor, eine ganz gute Alternative habe.

Womit aber nicht gesagt sein soll, dass ich das Online-Geschichten-Erzählen einstellen möchte. Denn beim Schreiben des 4. Teils der „Joe-Geschichten“ merke ich abschließend, dass die Online-Standup-Prosa Spaß macht und motiviert. Dabei werde ich in jedem Fall bleiben, (wenn ich Ideen habe). Auch, wenn ich die aktuelle Arbeitsentlastung und das „nur für mich schreiben“ genieße.

Und damit es noch einen positiven Ausklang gibt und ihr merkt, dass ihr hier State-of-Art-Geschichten erhaltet 😉 , der Link zu einem Artikel, durch den die letzte Geschichte „Gestra“, fast schon gruselig realistisch wird: Mysteriöse Lebensform: Astronauten entdecken, dass sie auf der ISS nicht allein sind | Panorama (fr.de) 🙂

Also ein bisschen Pause mache ich noch, Teil 4 ist, zu knapp 1/3, geschrieben. Zwischenmeldungen durchaus möglich.

Habt einen schönen Sonntag!

PGF

Metaebene: Gestra und „Wie geht´s denn hier wohl weiter?“ and „How will it go on?“

So, nach ein paar Tagen Pause, ist es Zeit für den Faktencheck zu „Gestra“ und für ein paar allgemeine Hinweise.

Die Zahlen:

Jeder Beitrag hatte 18 bis 44 Besucher
Die Zahl der Likes schwankte zwischen 15 und 23
Die Zahl der Worte, pro Beitrag, lag zwischen 500 und 2000. Es waren 50 Kapitel in 50 Beiträgen.
Der Überarbeitungslevel lag wieder bei 2, also niedrig. Manche Texte schrieb ich am Wochenende und plante die Veröffentlichung, um die Arbeitswoche zu entlasten.
Der Hidden Point, kam nie für die Geschichte in Frage, aber für den Blog.

Hintergründe:
Eigentlich kamen zwei zusammenhanglose Elemente zusammen, die zu verbinden mich reizte: ein Artikel über den Start des europäischen/deutschen Weltraumschrott-Erkundungssystem Gestra und, bei einem Spaziergang, ein seltsam aussehender, weißer Baumstumpf der völlig deplatziert in einem Waldwinkel wuchs. Da mach´ mal was drauß´, dachte ich mir.

Fazit:

Lowlights:
– Meine eigene Ungeduld, wie die Beiträge ankommen
– Ein deutlicher Besucherschwund nach den ersten Beiträgen. Das ist aber etwas persönliches, weil ich sogenannte Slow Burner mag, für die man als Leser auch mal etwas Geduld aufbringen muss und mich nichts mehr langeweilt, als, wenn mir jemand auf den ersten vier Seiten alles erzählen will. Als Schreibender denke ich mir dann: „Hör mir doch erstmal zu!“

Highlights:
– Der hohe Durchschnitt an Likes und Besuchern, der sich, bei einem so langen Text, zwischen 20 und 30 einpendelte. Das hat mich sehr gefreut 🙂
– Dass ich den Plot geschlossen bekam
– Meine (und sei es nur eingebildete) Analyse des Leseverhaltens: Der – ich gebe zu – etwas erschöpfende Gebrauch von Cliffhangern führte dazu, dass sich zwei Lesergruppen zeigten. Diejenigen Leser, die das mögen und jeden Abend mal vorbeikamen und die, die eher ein paar Tage verstreichen ließen, um einige Kapitel am Stück zu lesen. Nicht, dass ich eine Lösung hätte, aber ich verstehe vollkommen, dass es dem Pageturner-Element schadet, wenn man den Seiten-Stopp vorgesetzt bekommt.

In jedem Fall sage ich gerne wieder: Herzlichen Dank für euer Aufmerksamkeit! 🙂

Also es macht definitiv Spaß, einen Teil meiner Geschichten hier zu veröffentlichen. Ich würde mich selbst, um viel Schreiberglück bringen, es nicht zu tun. Aber: Es ist auch extrem aufwändig, vor allem bei einem so langen Text. Deshalb gibt es zwei Einschnitte: Das Co-Veröffentlichen auf literaturfrey, bei kompletten Geschichten, lasse ich in jedem Fall. Ebenso, die Übersetzung ins Englische. Mich stört, offen gestanden nicht, dass es Übersetzungsfehler gibt, aber der Aufwand ist mir schlicht und ergreifend zu groß. Das gibt mein Erwerbsberufsleben nicht her.
Zumindest für den Moment bleibe ich dabei, nur jede 2. Geschichte hier zu veröffentlichen. Bedeutet, die 4. Geschichte von Joe, die ich schon vorsichtig begonnen habe, gibt es hier nicht zu lesen. Vielleicht irgendwann mal als Buch. Die 5. für die es zumindest eine Idee gibt, erscheint dann wieder hier. Start vermutlich Anfang Mai. Ausgelegt sind die Geschichten mit Joe auf 6 Erzählungen. Dann wird es auch mir langweilig 😉

Ich wünsche euch einen schönen Abend. Danke für eure Treue und fürs Folgen!
PGF

So, after a few days off, it’s time for the fact check on „Gestra“ and some general notes.

The numbers:

Each post had 18 to 44 visitors
The number of likes varied between 15 and 23
The number of words, per post, was between 500 and 2000. There were 50 chapters in 50 posts.
The revision level was again 2, so low. Some texts I wrote on the weekend and planned to publish to take the pressure off the work week.
The Hidden Point, never came up for the story, but did for the blog.

Background:
Actually, two unrelated elements came together that appealed to me to connect: an article about the launch of the European/German space debris exploration system Gestra and, on a walk, a strange-looking white tree stump growing completely out of place in a corner of a forest. Make something out of that, I thought to myself.

Conclusion:

Lowlights:
– My own impatience, how the contributions arrive
– A clear loss of visitors after the first contributions. But this is something personal, because I like so called slow burners, for which you have to be patient as a reader and nothing bores me more than when someone wants to tell me everything on the first four pages. As a writer, I then think to myself, „Just listen to me first!“

Highlights:
– The high average of likes and visitors, which, for such a long text, settled between 20 and 30. That made me very happy 🙂
– That I got the plot closed
– My (and be it only imagined) analysis of reading behavior: the – I admit – somewhat exhaustive use of cliffhangers resulted in two groups of readers showing up. Those readers who liked it and popped in every night, and those who were more likely to let a few days pass to read a few chapters at a time. Not that I have a solution, but I completely understand that having the page-stopper put in front of you hurts the page-turner element.

In any case, I’m happy to say again, thank you so much for your attention! 🙂

So it’s definitely fun to post some of my stories here. I would deprive myself of a lot of writing happiness not to do it. But: it’s also extremely time-consuming, especially with such a long text. So there are two cuts: I leave the co-publishing on literaturfrey, for complete stories, in any case. Likewise, the translation into English. I don’t mind, frankly, that there are translation errors, but the effort is simply too great for me. My working life doesn’t allow for that.
At least for now, I’ll stick to publishing only every 2nd story here. Means, the 4th story of Joe, which I have already started carefully, there is not to read here. Maybe sometime as a book. The 5th for which there is at least an idea, appears then again here. Start probably at the beginning of May. The stories with Joe are designed for 6 stories. Then it also becomes boring to me 😉

Have a nice evening. Thanks for your loyalty and for following!
PGF

Von Gestra zu Astra

Ne! Nicht der Opel, sondern zum Impfstoff. Denn: Ich bin durch, mit dem 1. Picks und da ich hier, immer mal von der Corona-Front berichte, ein kleiner Einblick.

Mir scheint die Impfung ist, für die Jungen ( 40).
Ich jedenfalls, hatte mit der Impfung keine Probleme, obwohl mein Nachttisch gerüstet war, um eine Kompanie Impfreagierender zu versorgen.
Nix ist passiert.
Am Tag danach, also heute, hat mir der Arm ein bisschen weh getan (Einstichstelle). Ich hatte leichte Kopfschmerzen (bei Föhnlage) und am Ende des Arbeitstages war ich platt. Bis dahin hielt ich aber, einen ambitionierten Arbeitstag durch.
Medi´s habe ich keine eingenommen, hatte sie aber parat.
Nach der Impfung habe ich mich geschont, viel getrunken und einiges an Entspannungsübungen gemacht.

Das sagt nun nix, über den Grad der Immunisierung und das sagt auch nix, ob ich irgendwelche Spätfolgen zu befürchten habe (gut manchmal habe ich das Bedürfnis nach Fellpflege, aber das wird schon passen 😉 )
In Abwägung von gesellschaftlicher Gewinn vs. persönlicher Skepsis, habe ich mich für das Erste entschieden. Nicht wegen der Alten, sondern damit unsere Kinder und Jugendlichen irgendwann ihr Recht auf Leben, auf Bildung und auch auf Abenteuer zurückbekommen. An denen ist, eine zunehmend verfehlte Corona-Politik völlig vorbeigegangen.
Wer zweifelt: Trau dich!

Habt einen schönen Abend (Demnächst folgt die Metaebene zu Gestra)

PGF

Ne! Not the Opel, but to the vaccine. Because: I am through, with the 1st picks and since I report here, always times from the Corona front, a little insight.

It seems to me the vaccination is, for the young ( 40).
I for one, had no problems with vaccination, although my bedside table was rigged to take care of a company of vaccine responders.
Nothing happened.
The day after, today, my arm hurt a bit (injection site). I had a slight headache and at the end of the working day I was flat. Until then, however, I held out, an ambitious workday.
I didn’t take any meds, but I had them on hand.
After the vaccination I took it easy, drank a lot and did some relaxation exercises.

That says now nothing, about the degree of immunization and that says also nothing, whether I have to fear any late consequences (well sometimes I have the need for fur care, but that will fit 😉 )
Weighing societal gain vs personal skepticism, I went with the former. Not because of the elderly, but so that our children and young people will eventually get back their right to life, to education, and also to adventure. To them, an increasingly misguided Corona policy has completely passed.
Who doubts: Dare!

Have a nice evening (Coming soon: the meta-level to Gestra)

PGF

5-Sterne-Restaurant / 5-Stars-Restaurant

Nach meinem zugegeben offenherzigen Lamenti über 4-Sterne-Hotels und 4-Sterne-Bewertungen möchte ich heute, nicht ganz so weit ausholen, auch, wenn ich gerne koche und deshalb auch gerne zum Essen gehe – also ging, damals in den alten Zeiten anno vorpandemisch. Wobei ich offen gestanden, keinen Wert auf Sterne lege, wenn die Küche sauber, die Zutaten frisch und die Würzung ohne Glutamat auskommt.
Ich schweife ab.
Jedenfalls möchte ich manchmal – und mit einer gewissen Eitelkeit, auch beim Selbstgekochtem – ausrufen: „Was für ein Mahl! Das verdient 5 Sterne!“. Dabei empfinde ich ein tiefes Glücksgefühl und freue mich, den Moment genossen zu haben.
Womit ich zum Punkt komme.
Denn, wie bei einem solchen Gericht, habe ich mich diese Woche über 5-von-mir-anerkannte-Sterne bei Amazon gefreut.

Ihr findet sie hier

Habt ein schönes Wochenende und bis später 😉

PGF

After my admittedly open-hearted lamenti about 4-star hotels and 4-star ratings I would like today, not quite so far out, even if I like to cook and therefore also like to go out to eat – so went, back in the old days anno pre-pandemic. Where I frankly, do not attach importance to stars, if the kitchen is clean, the ingredients fresh and the seasoning without glutamate.
I digress.
Anyway, sometimes – and with a certain vanity, even with home-cooked food – I want to exclaim, „What a meal! This deserves 5 stars!“. In doing so, I feel a deep sense of happiness and am glad to have enjoyed the moment.
Which brings me to my point.
Because, as with such a dish, I was pleased to receive 5-of-my-recognized-stars on Amazon this week.

Ihr findet sie hier

Have a great weekend and see you later 😉

PGF