Update Zeilenportal

So, da ich gerade Tabularasa mache und dabei festgestellt habe, dass exakt ein Jahr vergangen ist, seit dem Start des „Zeilenportal“, habe ich den Blog mal kurz durchgefegt und auf den neuesten Stand gebracht.

Im Ergebnis?

Nach einem Jahr kann ich sagen, dass der Ursprungsgedanke, aus einem kostenfreien Angebot ein zukünftig kostenpflichtiges Angebot zu machen, zu verwerfen ist. Dazu fehlt mir auch der Ehrgeiz, den Blog so zu professionalisieren, dass ich dafür Geld verlangen könnte, möchte. Er bleibt Wohnzimmer mit Info-Tafel, meine Tantiemen muss ich woanders verdienen.

Das Thema Mitmachblog, für andere Autoren, habe ich ebenfalls eingestampft. Dafür ist der Blog zu klein. Wir suchen halt alle nach dem großen Katapult, welches uns direkt nach Oslo schießt 😉

Auch bei den Portalen habe ich mal durchgebürstet. Meine lyrische Ader wurde in den letzten Monaten, vom lyriklosen Leben eliminiert und als Aphoristiker, fehlt mir die Kontinuität. Meine Lebensweisheiten behalte ich vorerst für mich. Die folgen dann mit dem Alterswerk 🙂

Also: keine Portale, die Prosa ist das eigentliche Thema und, um die Archive für Besucher zu pflegen, fehlt mir die Zeit.

Zulauf und Spaß sind im „Labor“ entstanden. Es heißt zukünftig aber nicht mehr „Labor“ (die Testreihe ist abgeschlossen), sondern „Eingang“. Portal war mir zu hochtrabend. Ich reduziere auf das Wesentliche und das mag ja gar nicht schlecht sein.

Ich wünsche euch einen sonnigen Sonntag
PGF

So, since I’m doing Tabularasa and I noticed that exactly one year has passed since the start of the „Zeilenportal“, I briefly swept through the blog and brought it up to date.

As a result?

After one year I can say that the original idea of turning a free offer into a future paid offer has to be discarded. I also lack the ambition to professionalize the blog so that I could charge money for it. It remains a living room with an information board, I have to earn my royalties somewhere else.

I have also destroyed the topic of the participatory blog for other authors. The blog is too small for that. We are all looking for the big catapult, which shoots us directly to Oslo 😉

Also with the portals I brushed through once. My lyrical vein was eliminated in the last months, from the lyricless life and as an aphorist, I miss the continuity. For the time being I keep my wisdoms to myself. Those will follow with the age work 🙂

So: no portals, the prose is the real issue and to maintain the archives for visitors I lack the time.

Entrance and fun have been created in the „laboratory“. In the future, however, it will no longer be called „laboratory“ (the test series is completed), but „entrance“. Portal was too pompous for me. I reduce to the essentials and that may not be bad at all.

I wish you a sunny Sunday
PGF

Homebound

Im Rahmen von: manchmal darf man nicht lange fackeln, habe ich heute den 1. Teil des 1. Buches, der Aurumer-Reihe, auf Englisch veröffentlicht. Das ist das Schöne, wenn man an den Einzelteilen immer mal ein bisschen bastelt, irgendwann steckt man sie zusammen und kann loslegen. So war es in diesem Fall, bei dem ich, an der Übersetzung, am Layout, am Cover in kleinen Schritten gearbeitet habe oder mir zumindest Gedanken dazu gemacht habe.
Aus „Die Heimkehr“ wurde „Homebound“, einfach, weil mir „Homecome“ „Homecoming“ nicht überzeugend klang, irgendwie nicht griffig und ich mit „Homebound“ das Kernelement genauso gut transportiert fand.
Ich habe mich entschieden die drei Bücher in drei Teilen, direkt in 9 Teilen zu veröffentlichen, auch um bei 2 Themen die Entwicklung abschätzen zu können: Wie wird die Übersetzung empfunden? Investiere ich viel Zeit in ein Projekt, welches nicht bemerkt wird? Da die Heimkehr mit einer Verkaufszahl von etwas über 3500 Exemplaren und bis heute sich verkaufenden Exemplaren, mein ökonomisch größter Erfolg war, schien es mir, den Versuch, in jedem Fall wert.
Der Release, dauert normalerweise 72 Stunden, ging heute verdammt schnell: nach zwei Stunden war das Ebook bereits gelistet.

Willste mal gucken? hier

Genießt die Gemütlichkeit 🙂

PGF

In the context of: sometimes you must not torch long, I have published today the 1st part of the 1st book, the Aurumer series, in English. That’s the nice thing about tinkering with the individual parts, at some point you put them together and you’re ready to go. That’s how it was in this case, where I, the translation, the layout, the cover, worked in small steps or at least thought about it.
„Homecoming“ didn’t sound convincing to me, somehow it wasn’t catchy and I found the core element just as well transported with „Homebound“.
I decided to publish the three books in three parts, directly in 9 parts, also to be able to estimate the development of 2 topics: How is the translation perceived? Do I invest a lot of time in a project which is not noticed? Since the „Heimkehr“ was my greatest economic success with a sales figure of a little over 3500 copies and copies that are still selling today, it seemed to me worth the attempt in any case.
The release, which normally takes 72 hours, was damn fast today: after two hours the ebook was already listed.

Do you want to have a look? hier

Enjoy the cosiness 🙂

PGF

Metaebene: Der Älteste / Meta level: The eldest

Es folgen auf das Stimmungsbild, die Zahlen:

Jeder Beitrag hatte 17 bis 34 Besucher
Die Zahl der Likes schwankte zwischen 13 und 23
Die Zahl der Worte, pro Beitrag, lag zwischen 500 und 900. Es waren 50 Kapitel in 50 Beiträgen.
Der Überarbeitungslevel lag wieder bei 2, also niedrig.
Ich schrieb die Texte, auf wenig Grundlage, am Tag der Veröffentlichung.
Der Hidden Point kam nie in Frage, weil ich eine Vorstellung vom Ende hatte.

Hintergründe:
Tatsächlich stand am Anfang der Geschichte, nur der Säufer, der von Frauen frustriert, ein Date versaut. Mystery und mehr ergab sich aus dem Setting und der Neugier, wohin sich der Protagonist entwickeln lässt.
Manche Elemente waren mir vertraut, die Pueblo/Acoma-Indianer haben in der Aurumer-Reihe eine Rolle gespielt. Neu war es im Kontext einer Stadt wie Ogden. Neu und spannend war, für mich, eine Figur, wie Joe zu gestalten.
Die gesamte Geschichte hatte keinen tieferen Anspruch, als zu unterhalten.

Fazit:

Lowlights:
– Dazu habe ich mich ja geäußert, räusper …

Highlights:
– Die Rückmeldungen die ich zur Geschichte bekam, zu Charakteren und Stil
– Dass ich gewiss, bei einem Dutzend Leser, das Gefühl hatte, die lesen tatsächlich mit – cool 🙂
– Dass ich den Plot geschlossen bekam

Ich sage wieder: Herzlichen Dank für euer Aufmerksamkeit!

Ich grabe mich nun, in meiner Dichtergrube ein und warte ob ich eine Lösung finde, wie Wollen und Sollen und Können und Müssen zueinanderpassen.
Zwischenzeitlich veröffentliche ich den 1. Teil des 1. Buches der Aurumer-Reihe auf Englisch. Die Übersetzung ist, mit Hilfe von DeepL abgeschlossen.
Anschließend werfe ich eine Münze, ob ich „Cutlery Hall“, der „Älteste“, „Der Ausbruch“ oder „Paddel“ für das Weihnachtsgeschäft vorbereite.

Ich halte euch auf dem Laufenden 🙂

Schönes Wochenende
PGF

The mood picture is followed by the numbers:

Each contribution had 17 to 34 visitors
The number of Likes varied between 13 and 23
The number of words, per article, was between 500 and 900. 50 chapters in 50 articles.
The revision level was again at 2, so low.
I wrote the texts, on little basis, on the day of publication.
The Hidden Point was never an option, because I had an idea of the end.

backgrounds:
In fact, at the beginning of the story, the only thing that i knew about was a drunkard who gets frustrated by women. Mystery and more resulted from the setting and the curiosity about where the protagonist could develop into.
Some elements were familiar to me, the Pueblo/Acoma Indians played a role in the Aurum series. It was new in the context of a city like Ogden. New and exciting for me was to create a character like Joe.
The whole story had no deeper ambition than to entertain.

Conclusion:

Lowlights:
– That’s what I was talking about …

Highlights:
– The feedback I got about the story, characters and style
– That I certainly, with a dozen readers, had the feeling that they actually read with – cool 🙂
– That I got the plot closed

I say again: Thank you very much for your attention!

Now I dig myself into my pit of poetry and wait to see if I can find a solution to the question of how will and should and ability and must fit together.
In the meantime I publish the 1st part of the 1st book of the Aurumer series in English. The translation is, with the help of DeepL completed.
Afterwards I toss a coin, whether I prepare „Cutlery Hall“, the „Elder“, „The Eruption“ or „Paddle“ for the Christmas business.

I will keep you informed at 🙂.

Have a nice weekend
PGF

The Loneliness of the Long Distance Runner

Nun, es waren keine 42 Kilometer, aber 50 Kapitel, in denen ich mich, mit dem „Ältesten“, beschäftigt habe.
Dabei fiel mir immer wieder ein Lied ein, welches ich früher gerne gehört haben: „The Loneliness of the Long Distance Runner“. Die literarische Vorlage dazu habe ich nicht gelesen. Aber der Refrain schwingt nach.
Zu den Zahlen, komme ich ein anderes mal, heute geht es eher, um die Stimmung, beim „online“ schreiben einer nicht ganz kurzen Kurzgeschichte.

Im Wesentlichen ist es freie Wahl, seine Texte online zu veröffentlichen, deshalb gibt es nichts zu klagen. Aber je anstrengender der Vorgang, um so sensibler werde ich, wie ich feststellen durfte, bei der Reaktion. Ähnlich, wie der Marathonläufer der bei Kilometer 35 vermutlich ebenfalls jeden Sinnesreiz intensiver erlebt.
Am lästigsten waren – und das habe ich nie so direkt erlebt – die „Knöpfledrücker“ die allabendlich einmal kurz in der Kolone liken, unabhängig davon ob der Text einer Chronologie folgt oder nicht. Hier hätte ich oft gerne einen Beitrag geschrieben sich das Like zu schenken, wenn man kein Interesse am Text hat. Nur, da die nie lesen was geschrieben wurde, bekommen sie diese Botschaft natürlich auch nicht mit. Die muss man folglich ertragen, wie schlechte Witterung bei der Langstrecke.

Bei denen die mir Rückenwind während dem Schreiben gaben, kann ich mich nur bedanken. Man tastet sich unsicher, durch einen neu entstehenden Text und, wenn man spürt, dass diesem jemand mit Interesse folgt, erzeugt diese eine sehr schöne Motivation nicht aufzugeben. Nahe dran, war ich beim „Ältesten“ manchmal, aber ich wusste wo ich mit der Geschichte hin will, deshalb war für mich vieles folgerichtig. So folgerichtig, dass ich das Ende so gestaltet haben, damit eine Fortsetzung möglich ist.

Am Ende dieses Textes war ich tatsächlich erschöpft. Auch, weil das Leben ja auch nicht locker lässt … Ob ich hier nochmals einen solchen Marathon aufnehme, weiß ich noch nicht. Die Effizienz des Krafteinsatzes ist zu prüfen.

PGF

„Just never seem to end
As if you’re in a dream,
Not getting anywhere.
It seems so futile.“

Stephen Percy Harris / Iron Maiden

Well, it was not 42 kilometers, but 50 chapters in which I, the „oldest“, dealt with.
During this time I always remembered a song that I used to love to listen to: „The Loneliness of the Long Distance Runner“. I have not read the literary model for it. But the refrain resonates.
I’ll come to the numbers another time, today it’s more about the mood, about writing a short story online.

Essentially, it is a free choice to publish your texts online, so there is nothing to complain about. But the more strenuous the process, the more sensitive I become, as I was allowed to notice, in my reactions. Similar to the marathon runner who probably also experiences every sensory stimulus more intensively at kilometer 35.
The most annoying were – and I have never experienced this so directly – the „button-pushers“ that briefly left the colonnade every evening, regardless of whether the text follows a chronology or not. Here I often would have liked to write a contribution to give the like to oneself, if one has no interest in the text. But since they never read what was written, they don’t get this message. So you have to put up with them, like bad weather on a long distance trip.

I can only thank those who gave me a tail wind during the writing. You feel insecure, through a newly created text and, if you feel that someone is following it with interest, it creates a very nice motivation not to give up. Close, I was at the „oldest“ sometimes, but I knew where I wanted to go with the story, so for me many things were logical. So logical that I designed the ending so that a continuation is possible.

At the end of this text I was really exhausted. Also, because life doesn’t let up … I don’t know yet whether I’ll take up such a marathon again here. The efficiency of the use of force should be examined.

PGF

„Just never seem to end
As if you’re in a dream,
Not getting anywhere.
It seems so futile.“

Stephen Percy Harris / Iron Maiden

Der Älteste / The eldest (50)

50.

Professor Milton war begeistert, von der Flöte, als ich sie ihm zwei Tage später überreichte. Lily hatte ihn informiert, dass wir vielleicht einige interessante Entdeckungen gemacht hatten, die er bewerten sollte. Drei Stunden später war er bei uns. Begutachtete zuerst die Flöte und dann die Kammer in der Danger Cave.
Bis zu diesem Abend, konnte sein Glück nicht fassen, was, in den nächsten Tagen, in der bis dahin versteckte Kammer alles zum Vorschein gekommen war. Während wir im „Brewski“ zusammenfeierten, ließ er uns immer wieder wissen, was für eine Bedeutung dieser Fund, für die Geschichte der Indianer hatte. Eine versteckte Kammer, wie bei einer Pyramide, erst 50 Jahre später entdeckt, dass sei so spektakulär, als hätten wir die Grabkammer der Nofretete entdeckt.
Nachdem der Tod der drei Leichen, die man in der Kammer gefunden hatte untersucht und abgeschlossen war bekam Milton mit seinem Team, die Freigabe die Kammer näher zu untersuchen.
Wang und seine beiden Begleiter, wurden als Grabräuber klassifiziert, die, so legte der Pathologe fest, an Gaseinschlüssen, die sich entflammt hatten, gestorben waren.
Der Professor und sein Team verbuchten in den nächsten Tagen erheblichen Erfolg: Sie fanden nicht nur Alltagsgegenstände vieler Epochen, sondern auch weitere indianische Relikte, von unschätzbarem Wert.
Den Ältesten fanden sie nicht. Die Gerichtsmediziner entdeckten in der Höhle eine schleimige Substanz, von großer Menge, die sie nicht zuordnen konnten. Zugerufene Biologen ordneten den Fund einem Schwamm oder Pilz zu, der durch den Einstrom von Sauerstoff und der veränderten Luftqualität, in kurzer Zeit in den Verwesungsprozess geraten sei.
Lily und ich waren uns zuvor schon einig gewesen, dass wir alles tun würden, die wahren Hintergründe zu verschleiern. Aber die waren so unwahrscheinlich, dass wir nur schweigen und zu den falschen Thesen nicken mussten.
Somit war ich der letzte, der die Geschichte des Ältesten vernahm. Nicht in einem Dialog, nicht in einem dezidierten Bericht, sondern in traumhaften Sequenzen, die ich in Trance erlebte, während ich die Flöte spielte.
Tausend Jahre hat der Älteste allein auf der Erde gelebt. Bis dahin hatten er und sein Volk, die Erde oft besucht. Aber sein Volk hatte das Interesse verloren. Es gab immer mehr Menschen, zu viele Kriege, zu viel Gier und so blieben ihre Besuche blieben aus. Nur der Älteste blieb freiwillig zurück und setzte die Kontakte, die es zuvor mit den Inka, den Maya, noch weiter zurückliegend mit den Ägyptern gegeben hatte, mit den Pueblo fort.
Die verehrten sein universelles Wissen und bauten ihm die erste Kiva, damit er länger überleben konnte. Das war vor etwa 1100 Jahren. Die Kiva wurde zum Versammlungsraum, Gebetsraum, Zeremonie-Raum für ihre Treffen.
Er lehrte sie Substanzen nutzen zur Erkenntnis, entwickelte ihr Bewusstsein, half ihnen Einblick in die Transzendenz zu gewinnen und lehrte sie ein Leben der Grundversorgung und Erkenntnis. Ein Leben friedlicher Weisheit.
Soviel konnte ich noch erfassen, ehe der Älteste starb und ich zu Boden fiel. Mit rasenden Kopfschmerzen, als hätte ich eine Hirnblutung erlitten. Ich wusste nicht wo ich war und konnte die Augen nicht öffnen. Aber Lily war in der Nähe. Sie kniete sich neben mich, gab mir etwas zu trinken und brachte uns aus der Höhle.
Es folgten turbulente Tage, mit Angst man könnte die wahre Geschichte entdecken, mit Presseterminen und der Schlagzeile: „Laien finden einen Indianerschatz“ und einem Treffen mit dem Bürgermeister von Ogden und dem von Neola, die uns eine Auszeichnung verliehen.
Jetzt feierten wir mit Milton, seinen Studenten, Freunden von Lily und Freunden von Kho im „Brewski“ unseren Erfolg und während ich meinen Platz an der Theke, in der Nähe des Whiskeys verteidigte. Saß Lily bei einem jungen Studenten von Michael und war angeregt mit ihm ins Gespräch vertieft.
Ich wusste welche Zeit gekommen war. Schmerzhaft war – wie immer –zu akzeptieren, dass die Augen, die mich angestrahlt hatten, nun mit dem gleichen Interesse, sich dem nächsten Mann zu wandten. Als wäre „Lily und ich“ nie etwas Besonderes gewesen. Sondern, nichts anderes als die Begegnung zweier Schauspieler, die ihren Text und ihre Mimik abspielen. Nicht miteinander verbunden, sondern austauschbar mit neuen Gesichtern.
Ich glaubte, dass es für mich anders war: Ich würde nie mehr lachen, wie mit Lily und mich nie mehr, in einem Liebesspiel, wie mit Lily verhalten, das Einmalige der Liebe war mein Zauber. Für Lily schien der Zauber darin zu bestehen, mit dem nächsten Mann, das gleiche Spiel der Verführung zu spielen.
Ich freute mich, für sie, dass sie dabei glücklich wirkte.
Meine Zeit in Ogden ging zu Ende. Das war offensichtlich. Heute Nacht, zu Hause, würde ich mich, mit einer Flasche Van Winkle, die ich mir, mit der Prämie für den Fund der indianischen Relikte, geleistet hatte, über den Schmerz hinwegtrösten.
Und dann? Ja, dann? Wer wusste schon, was morgen kam.

Ende

10/20 PGF

50.

Professor Milton was delighted with the flute when I presented it to him two days later. Lily had informed him that we might have made some interesting discoveries that he should evaluate. Three hours later he was with us. Inspected first the flute and then the chamber in Danger Cave.
Until that evening, his luck couldn’t believe what, in the next few days, had come to light in the chamber that had been hidden until then. While we celebrated together in the „Brewski“, he let us know again and again what significance this find had for the history of the Native Americans. A hidden chamber, like in a pyramid, only discovered 50 years later, that was as spectacular as if we had discovered the burial chamber of Nefertiti.
After the death of the three bodies found in the chamber had been investigated and completed, Milton and his team were given the go-ahead to investigate the chamber further.
Wang and his two companions were classified as grave robbers, who, the pathologist determined, had died from gas pockets that had ignited.
The professor and his team achieved considerable success in the following days: they found not only everyday objects from many eras, but also other Indian relics, of inestimable value.
They did not find the eldest. The forensic doctors discovered a slimy substance in the cave, of large quantity, which they could not assign. Biologists assigned the find to a sponge or fungus, which had been putrefied in a short time by the influx of oxygen and the changed air quality.
Lily and I had already agreed before that we would do everything possible to hide the true background. But they were so unlikely that we only had to remain silent and nod to the wrong theses.
So I was the last to hear the story of the elder. Not in a dialogue, not in a determined report, but in dreamlike sequences that I experienced in a trance while playing the flute.
For a thousand years the Elder lived alone on earth. Until then he and his people had visited the earth often. But his people had lost interest. There were more and more people, too many wars, too much greed, and so their visits did not happen. Only the eldest stayed behind voluntarily and continued the contacts with the Pueblo, which had existed before with the Inca, the Maya, even further back with the Egyptians.
They revered his universal knowledge and built him the first Kiva so that he could survive longer. That was about 1100 years ago. The Kiva became a meeting room, prayer room, ceremony room for their meetings.
He taught them how to use substances for cognition, developed their consciousness, helped them gain insight into transcendence, and taught them a life of basic care and cognition. A life of peaceful wisdom.
This much I could grasp before the elder died and I fell to the ground. With a raging headache, as if I had suffered a brain haemorrhage. I did not know where I was and could not open my eyes. But Lily was close by. She knelt down next to me, gave me something to drink and took us out of the cave.
Turbulent days followed, with fear of discovering the true story, with press meetings and the headline: „Laymen find an Native American treasure“ and a meeting with the Mayor of Ogden and the Mayor of Neola, who gave us an award.
Now we celebrated our success with Milton, his students, friends of Lily and friends of Kho at the „Brewski“ and while I defended my place at the bar, near the whiskey. Lily was sitting with a young student of Michael and was animatedly engaged in conversation with him.
I knew what time had come. Painful was – as always – to accept that the eyes that had shone at me were now with the same interest in turning to the next man. As if „Lily and I“ had never been anything special. Rather, nothing more than the encounter of two actors playing their lines and facial expressions. Not connected with each other, but interchangeable with new faces.
I believed that it was different for me: I would never laugh again, as with Lily and me, in a love play, as with Lily behaving, the uniqueness of love was my magic. For Lily, the magic seemed to consist in playing the same game of seduction with the next man.
I was happy, for her, that she seemed happy in this.
My time in Ogden came to an end. That was obvious. Tonight, at home, with a bottle of Van Winkle that I had afforded myself, with the reward for finding the Indian relics, I would console myself for the pain.
And then? Yes, then? Who knew what was coming tomorrow.

End

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (DeepL pro)
Note: Subsequent corrections in inverse front

10/20 PGF

Der Älteste / The eldest (49)

49.

Dieser innere Abschnitt der Danger Cave war dank zweier Baustellenstrahler, beinah taghell ausgeleuchtet, sodass die ganze groteske Szenerie, wie ein entblößter Mensch dessen Makel zum Vorschein kommen, zu sehen war:
In der Mitte der Kammer kniete Wang, die Trommel auf den Oberschenkeln vor sich und murmelte irgendein unverständliches Kauderwelsch. Ein gutes Stück von ihm entfernt, noch weiter im Inneren der Höhle, lagen, wenn ihre verzerrten Fratzen mich nicht täuschten Brendan und Moorer, mit gelben Gesichtern, wie nach einem verheerenden Leberversagen und dampfenden, verkrüppelten Händen, die aussahen, als wären sie zu einem Säurebad gezwungen worden. Aber dahinter, saß oder stand oder lag, ich konnte das nicht unterscheiden, die seltsame Masse eines fremdartigen Organismus, der uns aus gläsernen Augen ansah, wie Fische es tun, wenn man sie vom Angelhaken nimmt: bedrohlich und verzweifelt. Ich sah in diese Augen und sah ein Alter, wie ich es, aus dem Rauschen des Meeres, der Stille der Gipfel kannte nur, dass dieses Alter nun Gestalt bekam. Die Haut und Bewegung des Ältesten erinnerten mich an eine Schildkröte. Aber dem Körper fehlte eine Kontur, um den Vergleich greifbar zu machen.
Schrecklich war die Luft: ein Gestank aus Fäulnis und Verwesung. In die Luftfeuchtigkeit der Höhle hatte sich ein, mit der Zunge tastbarer, Geruch gefressen, wie einem Wasser dem Gift beigemengt ist.
Lily hinter mir war erstarrt, wie ich. Ich fühlte, wie es sie nach draußen drängte, wie ihr die grundsätzliche Platzangst und der furchtbare Anblick und der Gestank alle Kraft nahmen. Aber sie wollte nicht aufgeben, diesmal nicht.
„Wang!“ Sagte ich heiser und merkte erst, als ich meine Stimme hörte, wie vollkommen überfordert ich war.
Wang schien mich nicht zu hören.
Seine Finger trommelten unwillkürlich auf die Trommel vor ihm, als versuche er noch einen Morse-Code abzusetzen, während der Krieg längst verloren war.
Ich wandte mich zu Lily.
„Warte, bitte.“
Dann ging ich näher zu Wang. Gleichzeitig konnte ich mir Brendan und Moorer näher ansehen. Sie sahen tatsächlich aus, als hätten sie mit einem Atompilz gekuschelt.
„Er stirbt“, schluchzte Wang, als sei es mit meinem Näherkommen, unausweichlich geworden, dass er mit mir sprach. „Die Medizinmänner wissen es und sie wissen, dass ihr Weg mit ihm stirbt. Ich dachte“, er schluchzte wieder, „ich könnte ihn retten.“
Ich sah ehrfürchtig zum Ältesten der mich mit seinen Glasaugen gleichgültig beobachtete.
„Was ist mit Brendan und Moorer geschehen?“
Wang schüttelte den Kopf, als wolle er es nicht sagen. Aber er sprach doch: „Es ist in seiner Haut. Es ist ein Gift, ähnlich wie bei Pfeilgiftfröschen.“
Nur etwas heftiger, dachte ich.
„Ich wollte, dass sie ihn raustragen. Ich wollte ihn, in meiner Kiva gesund pflegen, aber er will es nicht.“
Wang senkte den Kopf.
Aber nur einen Moment, dann sprang er, wie besessen auf und schrie den Ältesten an, wie ein Kind, dass einen Wunsch nicht erfüllt bekommt. „Wieso?“ Schrie er. „Wieso redest du nicht mit mir?“
Die Augen des Ältesten verrieten es mir. Auf bizarre Weise, war es der gleiche Effekt, den ich bei Ladys schon mehrfach erlebt hatte. Ein Kumpel nahm Blick mit einer Frau auf und wunderte sich, weshalb sie ihn nicht bemerkte, aber ich bemerkte, dass sie währenddessen meinen Blick suchte.
„Vielleicht sollten wir es hiermit versuchen?“
Ich nahm die Flöte heraus.
Wang starrte sie an, wie wahnsinnig, als wäre er Gollum und ich hätte den Ring in die Höhe gehalten.
„Sie haben auch ein Instrument?“
„Ja.“
„Dann geben Sie es her.“
„Nein Wang, hören Sie!“
„Wie viel wollen Sie?“
„Nichts! Sie sollten.“
Wang verlor die Beherrschung.
Er stürzte sich auf mich, um mir die Flöte zu entreißen, aber Wang wäre nicht mal ein Gegner für mich gewesen, hätte ich im Tiefschlaf gelegen.
Ich schoss ihm eine Grade mitten in die Fresse und traf mit gefühlt 250 Km/h. Wang wurde erst in der Vorwärtsbewegung gebremst und wie bei Implosion nach hinten geschleudert. Das hatte ich nicht bedacht.
Er taumelt drei, vier, fünf und dann immer mehr Schritte nach hinten und landete, als würde er sich auf seinen Schoss setzen wollen auf dem Ältesten.
Was immer der ausschwitzte: Es war verdammt scharfes Zeug. Wang wurde gegrillt, wie ein Würstchen auf einem viel zu heißen Rost.
Aber auch der Älteste nahm Schaden. Er stieß etwas aus, etwas, wie Schallwellen, dass mich in den Ohren traf. Er wirkte, wie ein Feuer, dass mit jedem Stück Holz, welches es verzerrt auch sich selbst auflöst.
Mit einer Bewegung wie Wackelpudding, stieß der Älteste Wang von sich, der vor ihm zu Boden fiel.
Die Nase die ich ihm gebrochen hatte, war nun Wangs geringstes Problem.
Ich drehte mich um.
Lily stand noch immer da.
„Spiel die Flöte“, forderte sie, mit einer erschütternd dünnen Stimme.
„Was?“
„Spiel schon!“
Ich sah nach dem Ältesten und nahm alle Kraft, allen trotzigen Widerstand zusammen, den ich über die Jahre gesammelt hatte.
Ich spielte und der sterbende Älteste, offenbarte mir seine Geschichte.

10/20 PGF

49.

This inner section of Danger Cave was illuminated almost as bright as day thanks to two site spotlights, so that the whole grotesque scenery could be seen, like an exposed human being whose blemishes are revealed:
In the middle of the chamber, Wang, the drum on his thighs, knelt in front of him and muttered some incomprehensible gibberish. A good distance away from him, even further inside the cave, if their distorted grimaces did not deceive me, Brendan and Moorer, with yellow faces, as if after a devastating liver failure and steaming, crippled hands that looked as if they had been forced to take an acid bath. But behind them, sitting or standing or lying, I couldn’t tell the difference, the strange mass of a foreign organism, looking at us through glass eyes, like fish do when you take them off the hook: threatening and desperate. I looked into those eyes and saw an age, as I did, from the murmur of the sea, the silence of the peaks knew only that this age was now taking shape. The skin and movement of the elder reminded me of a turtle. But the body lacked a contour to make the comparison tangible.
The air was horrible: a stench of decay and putrefaction. In the humidity of the cave, a smell had eaten into the air, palpable with the tongue, like water mixed with poison.
Lily behind me was frozen, like me. I felt it push her outside, how the basic claustrophobia and the horrible sight and smell took all her strength. But she wouldn’t give up, not this time.
„Wang!“ I said hoarsely and only realized when I heard my voice how completely overwhelmed I was.
Wang did not seem to hear me.
His fingers involuntarily drummed on the drum in front of him, as if he was trying to play a Morse code while the war was long lost.
I turned to Lily.
„Wait, please.“
Then I went closer to Wang. At the same time, I could take a closer look at Brendan and Moorer. They actually looked like they were cuddling with a mushroom cloud.
„He’s dying,“ Wang sobbed, as if it had become inevitable with my approach that he would talk to me. „The medicine men know it and they know that their way dies with him. I thought,“ he sobbed again, „I could save him.“
I looked in awe at the elder who was watching me indifferently with his glass eyes.
„What happened to Brendan and Moorer?“
Wang shook his head as if not wanting to say. But he said, „It is in his skin. It is a poison, similar to poison dart frogs.“
Only a little harder, I thought.
„I wanted them to carry him out. I wanted to nurse him back to health in my Kiva, but he wouldn’t have it.“
Wang lowered his head.
But only for a moment, then he jumped up, obsessed, and yelled at the elder, like a child not getting his wish. „Why?“ He shouted. „Why won’t you talk to me?“
The eyes of the elder told me. In a bizarre way, it was the same effect I had experienced on ladies several times before. A buddy took a look with a woman and wondered why she didn’t notice him, but I noticed that she was looking for my gaze in the meantime.
„Maybe we should try this?“
I took out the flute.
Wang stared at it like mad, as if he was Gollum and I had held the ring up.
„You have an instrument too?“
„Yes.“
„Then give it to me.“
„No, Wang. Listen.“
„How much do you want?“
„Nothing! You should.“
Wang lost his temper.
He pounced on me to snatch my flute, but Wang would not be my opponent if I was in a deep sleep.
I shot him a jap in the middle of his face and hit him at a felt 250 km/h. Wang was only braked in the forward movement and thrown backwards as if by implosion. I had not considered that.
He staggered three, four, five and then more and more steps backwards and landed on the oldest one as if he wanted to sit on his lap.
Whatever he sweated out, it was damned hot stuff. Wang was grilled like a sausage on a much too hot griddle.
But even the elder was damaged. He ejected something, something, like sound waves, that hit me in the ears. He acted like a fire that dissolves with every piece of wood that it distorts.
With a movement like Jell-O, the elder pushed Wang away, who fell to the ground in front of him.
The nose I had broken was now the least of Wang’s problems.
I turned around.
Lily was still standing there.
„Play the flute,“ she demanded, in a shockingly thin voice.
„What?“
„Play it!“
I looked for the elder and gathered all the strength, all the defiant resistance I had collected over the years.
I played, and the dying eldest revealed his story to me.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (DeepL pro)
Note: Subsequent corrections in inverse front

10/20 PGF

Der Älteste / The eldest (48)

48.

Die Fahrt dauerte etwas über vier Stunden und ich hätte tatsächlich erheblich mehr Zeit verloren, hätte ich versucht mit dem Greyhound über Salt Lake ins Bassin zu kommen. Vermutlich hatte Wang mit seinen Leuten, und dem Kontakt über die Trommel, den Ältesten längst entdeckt, aber ich war nicht bereit aufzugeben, solange der Mörder von Kho nicht gebüßt hatte.
Mit Lily fühlte ich mich vertraut, wie immer und als hätte es unseren kleinen Höhlendisput nicht gegeben. Ich war immer noch überzeugt, dass sie überreagiert hatte, aber – und das war ein fettes, schwitziges Aber mit Fäusten wie Abrissbirnen – es hatte mir auch nicht zugestanden, sie wie ein Hindernis zu behandeln. Jeder war dem anderen, in irgendeinem Kontext mit seinen Schwächen ein Hindernis. Und Schwächen nahmen nicht ab, wenn man einem Menschen kein Vertrauen schenkte.
Wenn Lily und ich einander aber gelten ließen, wenn die Schwingung im Schweigen des einen, sich mit der Schwingung im Schweigen des anderen abglich, dann waren wir einander – Alter egal, Geschlecht egal, Biografie egal – sehr ähnlich. Wir schwiegen und schauten in der gleichen Art in die Welt; und nie ist man sich näher, wie im Schweigen. Wer das nicht versteht, glaubt auch, dass es nur ein Grau gibt.
Jedenfalls, als wir Danger Cave erreichten, lagen alle alten Streitereien vergessen zurück, wie Handschuhe, die im Sommer in der Schublade liegen, bei kühlen Temperaturen allerdings durchaus in Erinnerung geraten können …
Vom Parkplatz aus stieg man einige Meter über nackten Felsen in Richtung der Höhle. Wir waren noch ein gutes Stück entfernt, als ich entdeckte, dass der Eingang mit einem massiven breiten Eisengitter versperrt war.
„Scheiße!“ Fluchte ich.
Lily meinte wegen der Hitze.
„Ja, wir hätten nicht um 14.00 herkommen sollen.“
„Mir ist nicht heiß. Wir kommen da nicht rein.“
Lily sah hoch.
„O! Sieht geschlossen aus. Schauen wir uns das doch mal aus der Nähe an.“
Mit diesem Vorsatz stiegen wir, auch das letzte steile Stück hinauf und jetzt sah man, dass das Gitter nicht durchgängig war, sondern eine Tür, einen Durchgang besaß und als wir noch näherkamen, dass der Durchgang aufgebrochen worden war.
Aus dem Inneren der Höhle waren Stimmen zu hören. Mehrere Stimmen, die hitzig diskutierten. Was die Männer diskutierten war nicht zu verstehen.
„Wir sollten da rein gehen.“ Stellte Lily fest.
Ich war gar nicht dafür, aber es war ihr Wille und nicht meine Aufgabe, sie vor dem zu schützen, was sie sich zutraute.
„Okay, Lady nach ihnen.“
Das machte sie doch etwas unsicher.
„Klingt nach mehreren Männern.“
Ich zog meine 44er aus dem Halfter.
„Für 6 Personen könnte ich ein passendes Arrangement anbieten.“
„Ich hoffe nicht, dass es so weit kommt.“
„Nun, wenn da drin Wang, Brendan und wer auch immer ist. Werden sie uns nicht freundlich empfangen.“
Aber davon war im nächsten Moment ohnehin nicht mehr auszugehen, denn die unverständlichen Wortgefechte in der Höhle, gingen über in furchtbare, alptraumhafte Schreie, die ich nie mehr vergaß.
„Los! Schnell!“ Forderte Lily.
Wir schlüpften durch die Gittertür und betraten die Höhle, die aus einer gewaltigen Kammer bestand, in die noch immer ausreichend Tageslicht fiel.
Lily schaltete unsere Taschenlampe ein. Ich hielt die Pistole schussbereit. Die Schreie die nicht nachließen, sondern erstickten nur an Atemlosigkeit. Sie kamen von weiter innen. Sie lockten uns tiefer in die Höhle, während mein Überlebensinstinkt ganz klar proklamierte: „Raus hier! Haut ab!“
Wir folgten dem Geschrei, dass jetzt wieder mit undeutlichen Warnungen durchsetzt war und drangen vor bis zu einem engen Gang, der am Ende der vorderen Höhle ziemlich versteckt lag und sehr schmal war. Wir zwängten uns hinein. Ich vorne weg und Lily hinter mir, die mir den Weg ausleuchtete.
Die Strecke die wir zurücklegten, war nicht sehr lange. Vielleicht 25 oder 30 Meter, aber die Enge und die Schreie brannten sich in meine Sinne, als würde ich direkt hinab in die Hölle steigen.
Für manche war die Kammer, die wir erreichten, genau das geworden.

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48.

The trip took a little over four hours and I would have lost a lot more time if I had tried to get the Greyhound over Salt Lake into the basin. Probably Wang with his people, and the contact via the drum, had discovered the elder long ago, but I was not ready to give up until the killer of Kho had atoned.
I felt familiar with Lily, as always and as if our little cave dispute had never happened. I was still convinced that she had overreacted, but – and this was a fat, sweaty but with fists like wrecking balls – it had not allowed me to treat her like an obstacle either. Each was an obstacle to the other, in some context of their weaknesses. And weaknesses did not diminish if you did not trust a person.
But if Lily and I accepted each other, if the vibration in the silence of one person was in line with the vibration in the silence of another, then we were very similar to each other – age didn’t matter, sex didn’t matter, biography didn’t matter. We were silent and looked into the world in the same way; and never are we closer to each other than in silence. Those who do not understand this also believe that there is only one gray.
Anyway, when we reached Danger Cave, all the old arguments were forgotten, just like gloves that are in the drawer in summer, but in cooler temperatures can be remembered…
From the parking lot you climbed a few meters above bare rocks towards the cave. We were still a good distance away when I discovered that the entrance was blocked with a massive wide iron grid.
„Shit!“ I escape.
Lily thougt because of the heat.
„Yeah, we shouldn’t have come here at 2:00 in the afternoon.“
„I’m not hot. We can’t get in there.“
Lily looked up.
„O! Looks closed. Let’s take a closer look.“
With this in mind, we climbed up, even the last steep part, and now we could see that the grating was not continuous, but had a door, a passageway, and when we got closer, that the passageway had been broken open.
Voices could be heard from inside the cave. Several voices that were heatedly discussing. What the men were discussing could not be understood.
„We should go in there.“ Lily noted.
I wasn’t in favor, but it was her will and not my job to protect her from what she was about to do.
„Okay, lady after you.“
That made her a little insecure.
„Sounds like more than one guy.“
I pulled my.44 out of my holster.
„…and I think I can come up with an arrangement for six.“
„I hope it doesn’t come to that.
„Well, if there’s Wang, Brendan and whoever’s in there. they won’t give us a friendly welcome.“
But that was not to be expected the next moment anyway, because the incomprehensible verbal fights in the cave turned into terrible, nightmarish screams I never forgot.
„Go! Quick!“ demanded Lily.
We slipped through the barred door and entered the cave, which consisted of an enormous chamber into which there was still enough daylight.
Lily turned on our flashlight. I held the pistol ready to fire. The screams that didn’t subside but only choked on breathlessness. They came from further inside. They lured us deeper into the cave, while my survival instinct proclaimed quite clearly: „Get out! Get out of here!“
We followed the shouting that was now again interspersed with vague warnings and advanced to a narrow passage that was quite hidden and very narrow at the end of the front cave. We squeezed ourselves in. Me in front and Lily behind me, who illuminated the way.
The distance we covered was not very long. Maybe 25 or 30 meters, but the narrowness and the screams burned into my senses as if I was going straight down into hell.
For some, the chamber we reached had become just that.

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Der Älteste / The eldest (47)

47.

Lily saß neben mir und wartete bis ich ganz wach wurde. Sie hatte eine Kanne mit Tee und etwas Maisgebäck auf einem Teller.
„Na! Hast du ausgeschlafen?“
In einem Schwung setzte ich mich hoch und konnte kaum die Balance im Sitz halten.
„Scheiße! Wie lange habe ich geschlafen? Warum habt ihr mich nicht geweckt?“
„Velvet meinte es sei besser so. Sie meinte du musst ausschlafen, damit du uns von deinen Träumen erzählen kannst.“
Ich schloss die Augen und versuchte mich zu erinnern. Aber da war nix. Außer einer langen Dunkelheit.
„Dazu müsste ich mich an sie erinnern.“
Lily reichte mir die Tasse Tee.
„Das wird schon. Trink etwas.“
Ich schüttelte energisch den Kopf.
„Nein, je länger ich mich nicht erinnere, umso mehr verblassen meine Träume.“
Lily lächelte.
„Velvet hat geahnt, dass du das sagst. Sie meinte, das stimmt, wenn es Träume sind, jene Träume in denen unsere Seele uns den Spiegel vorhält. Aber du hast etwas anderes erlebt.“
Etwas regte sich in mir: blauer Himmel und zwei Seen unter mir.
„Ich“, ich brach ab. Fing wieder an: „Ich erinnere mich, dass ich geflogen bin.“
„Mit einem Flugzeug?“
„Nein. Ich selbst flog. Ich flog, wie ein Adler, über eine Landschaft.“
„Erinnerst du dich an die Landschaft?“
Ich versuchte es.
„Da waren karge Präriehänge, karg und lebensfeindlich.“
„Schneebedeckt?“
Ich dachte nach.
„Nein. Nicht da wo ich flog. In größerer Entfernung waren Gipfel mit ewigem Eis. Aber die Hänge die ich sah umgaben ein saftig grünes Tal.“ Die Bilder kamen leichter. „Und da waren zwei Seen.“
„Etwas Besonderes?“
„Ja, die Seen waren durch eine schmale Landbrücke getrennt. Der vordere See grenzte an eine weite Ebene.“
„Könnte das Bonneville Bassin sein. Wie lag der hintere?“
„Der lag versteckter, am Fuß des Höhenzuges. Er war deutlich kleiner.“
„Das klingt nach dem Middle Fork Lake, ich war da oft mit meinen Eltern zum Wandern.“
„Gibt es eine Höhle?“
Lily dachte nach. Dann hob sie begeistert den Finger.
„Ja, es gibt dort eine Höhle, aber wir haben sie nie besucht. Dort ist die Danger Cave.“
„Und wo liegt das?“
„Südwestlich von Salt Lake.“
Ich stockte.
„Eine ganz schöne Wanderung, von hier aus.“
„Oder eine Flucht, in eine Region, in der man den Ältesten nicht vermutet.“
Auch möglich, dachte ich und sah den ehrgeizigen Wang vor mir und seine High-Tech-Kiva.
„Ich sollte mich auf den Weg machen.“
Ich stemmte mich hoch und schwankte einen Moment, wie ein Lot das seine Mitte finden muss.
Lily stand ebenfalls auf.
„Gut, gehen wir.“
Ich schüttelte den Kopf.
„Nein, wir gehen nicht.“
Lily strahlte.
„Ja, wir fahren. Du hast ohne mich keine Chance.“

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47.

Lily sat next to me and waited until I was completely awake. She had a pot of tea and some corn cakes on a plate.
„Well! Have you slept in?“
In one fell swoop I sat up and could hardly keep my balance in my seat.
„Shit! How long did I sleep? Why didn’t you wake me up?“
„Velvet said it was better that way. She said you need to sleep in so you can tell us about your dreams.“
I closed my eyes and tried to remember. But there was nothing. Except a long darkness.
„I would have to remember them for that.“
Lily handed me the cup of tea.
„It’ll be all right. Have a drink.“
I shook my head vigorously.
„No, the longer I can’t remember, the more my dreams fade.“
Lily smiled.
„Velvet guessed you’d say that. She meant that it is true if they are dreams, those dreams in which our soul holds up the mirror to us. But you experienced something else.“
Something stirred in me: blue skies and two lakes below me.
„I“, I broke off. Started again: „I remember that I was flying.“
„On a plane?“
„No. I was flying myself. I flew, like an eagle, over a landscape.“
„Do you remember that landscape?“
I tried to remember.
„There were barren prairie slopes, barren and hostile.“
„Snow-covered?“
I thought about it.
„No, I don’t remember. Not where I was flying. At a greater distance were peaks of perpetual ice. But the slopes I saw surrounded a lush green valley.“ The images came easier. „And there were two lakes.“
„Something special?“
„Yes, the lakes were separated by a narrow land bridge. The lake in front bordered a wide plain.“
„Could this be the Bonneville Basin. What was the one in the back?“
„It was more hidden, at the foot of the ridge. It was much smaller.“
„That sounds like Middle Fork Lake. I used to go hiking there with my parents.“
„Is there a cave?“
Lily thought. Then she raised her finger with enthusiasm.
„Yes, there is a cave, but we’ve never been there. There’s Danger Cave.“
„And where is that?“
„Southwest of Salt Lake.“
I faltered.
„It’s quite a hike from here.“
„Or a runaway to a place where the elder wouldn’t be suspected.“
Also possible, I thought, and saw the ambitious Wang before me and his high-tech Kiva.
„I should be on my way.“
I lifted myself up and swayed for a moment, like a plumb line that must find its center.
Lily stood up, too.
„Okay, let’s go.“
I shook my head.
„No, we’re not leaving.“
Lily was glowing.
„Yes, we are going. You haven’t a chance without me.“

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Der Älteste / The eldest (46)

46.

Velvet brachte uns auf ihren Dachboden. Ich staunte, wie die Alte, die schmale Leiter hochkletterte: sehr langsam und schnaufend, aber trittsicher, als könnte nichts schief gehen. Ich sah mich, in ihrem Alter, an einem Rollator, über Altenheimflure schleichen.
Auf dem Dachboden war es duster und stickig. Außer Spinnweben und altem Plunder gab es nichts zu sehen, was mir erklärte, weshalb wir hochgestiegen waren.
Der Speicher war in zwei Abschnitte unterteilt. Der hintere war etwas leerer, als der vordere. Velvet aktivierte eine nackte Glühbirne die von der Decke baumelte und nun sah ich, dass die Mitte des Dachstuhls freigeräumt war. Bis auf eine große Metallschale und vier Teppiche die außen rum lagen.
„Setzt euch!“ Wies Velvet uns an und wir gehorchten.
Sie ging zu einer Kiste und nahm etwas heraus, was im Halbdunkel, wie ein Ballen Heu wirkte.
Diesen Ballen aus braunen und grünen Pflanzenteilen legte sie in die Metallschale und setzte sich zu uns.
„So“, Velvet rieb sich die Hände, als wären sie staubig. „Es ist Zeit für das zweite Ritual. Bevor ich die heiligen Kräuter entzünde, brauchen wir die Flöte.“
Ich holte sie aus meinem Mantel und hielt sie ihr hin.
„Nein, Joe. Die ist für dich.“
„Aber ich kann keine Flöte spielen. Ich beherrsche gar kein Instrument.“
„Du wirst es können, wenn es so weit ist.“
„Ist das nicht etwas gewagt, unsere letzte Chance den Ältesten zu retten, in die Hände eines Dilettanten zu legen?“
„Du bist nur ein Dilettant, wenn es um Menschen geht. In die Flöte pusten und deine Finger, über die Löcher zu bewegen, das wirst du schon schaffen.“
Ich dachte: Widerstand zwecklos, ignorierte Lilys Grinsen und hielt die Flöte hoch, als Zeichen, dass ich einverstanden war.
Velvet warf zwei Stück Holzwolle in die Schale und entzündete sie mit einem langen Zündholz. Die Pflanzen in der Schale fingen sofort Feuer, entwickelten allerdings statt Flammen einen dicken, süßlichen Qualm, der den Raum schnell ausfüllte.
Ich dachte: Die fackelt alles ab und wir werden an einer Rauchvergiftung sterben. Lily neben mir, schien sich der Alten völlig anzuvertrauen.
„Spiel!“ Sagte Velvet.
Ich hielt das Mundstück der Flöte an die Lippen, pustete vorsichtig hinein und hielt die meisten der Löcher geschlossen. Zwischen den beiden untersten wechselte ich und erzeugte so, zwei dunkle leise Töne, die sich angenehm verbanden.
Das Spiel mit der Flöte begann mir Spaß zu machen. Ich erzeugte Töne und beim Einatmen inhalierte ich, den süßen Rauch.
Um mich her, verändert sich der Raum. Alles schien einen Glanz zu gewinnen, der an Gold erinnerte, nur, dass er den Farben selbst inne zu wohnen schien.
„Es ist schön hier.“ Murmelte ich. Aber es schien niemand da, der zuhörte.
Ich spielte meine zwei Töne und sah mich um und plötzlich merkte ich, dass über mir kein Dach mehr war. Über mir leuchtete ein gewaltiger Sternenhimmel, der mich zu sich hinzog, als käme ich von dort. Als sei die ferne Sternenwelt nichts fremdes, sondern mein eigentliches Zuhause und ich auf der Erde nur ein Gast. Ganz leicht erhob ich mich. Erhob mich, wie ein Adler in den dunklen Sternenhimmel und spürte den Wind im Gefieder meiner Flügel, der mich in die Höhe hob. Ich kreiste über der Welt, in Höhen die mir keine Angst bereiteten. Ich hatte das Gefühl, ich könnte mich nicht hoch genug erheben. Aber etwas zog meine Aufmerksamkeit zurück auf die Erde. Ich sah unter mir blaue Seen, die zwischen hoch aufragenden Gipfeln eingehüllt waren. Das Land war an den Seen grün, aber in die Höhe der Gipfel wagte sich kein Grashalm mehr. Ich genoss diesen Flug über die wilde, karge Prärielandschaft und genoss das Licht und die Farbe eines hellen, blauen Tages.
Aber meinen Augen blieb keine Zeit für die Schönheit, meine Augen jagten, sie suchten, sie waren hungrig auf ein Ziel und dann fand ich es. Weit unter mir, so weit unter mir, dass nur Adleraugen, die eine Maus zu erblicken fähig waren, es sehen konnten, lag der Eingang zu einer Höhle. Aus der Höhle stieg Rauch zu mir auf. Ein dichter, süßlicher Rauch, der meine Sinne vernebelte, der mir fast die Luft zum Atmen nahm. Deshalb stieß ich meinen Atem rhythmisch aus, als würde ich zwei Töne spielen und holte anschließend wieder tief Luft. Ich spürte, dass ich die Höhe nicht länger halten konnte. Meine Flügel wurden schwer, wurden schwer wie Arme, die auf halber Höhe, die ganze Zeit etwas halten müssen, wie ein Musiker eine Flöte hält, bis ihm nach Stunden die Kraft dafür ausgeht. So ging auch mir die Kraft aus und ich ließ meine Arme sinken. Ich ließ mich sinken, als würde ich nach langem Flug landen und in mein Nest zurückkehren, als würde ich ganz mit der Erde verschmelzen, die mich aufnahm, wie eine Mutter, mit den Armen ihr Kind aufnimmt. Ich ließ mich sinken, bis ich auf der Seite lag. Über mir hörte ich Stimmen. Friedliche, freundliche Stimmen, die sich um mich kümmerten, die mich zudeckten und dann schlief ich ein.
Ich schlief den kompletten folgenden Tag. Es war Donnerstag, als ich wieder zu mir kam.

09/20 PGF

46.

Velvet brought us to her attic. I was amazed at how the old woman climbed up the narrow ladder: very slowly and panting, but sure-footed, as if nothing could go wrong. I saw myself, at her age, on a walker, sneaking across old people’s home corridors.
It was dark and stuffy in the attic. Apart from cobwebs and old junk, there was nothing to see that explained why we had climbed up.
The attic was divided into two sections. The back one was a little bit emptier than the front one. Velvet activated a naked light bulb dangling from the ceiling and now I saw that the middle of the roof truss was cleared. Except for a large metal bowl and four carpets lying around.
„Sit down!“ Why Velvet turned on us and we obeyed.
She went to a box and took out something that looked like a bale of hay in the semi-darkness.
She put this bale of brown and green plant parts into the metal bowl and sat down with us.
„So“, Velvet rubbed her hands as if they were dusty. „It is time for the second ritual. Before I light the sacred herbs, we need the flute.“
I took it out of my coat and held it out to her.
„No, Joe. This is for you.“
„But I can’t play the flute. I don’t know how to play the flute.“
„You will when the time comes.“
„Isn’t this a bit daring, putting our last chance to save the elders in the hands of a dilettante?“
„You are only a dilettante when it comes to people. Blow into the flute and move your fingers over the holes, you’ll be fine.“
I thought: Resistance futile, ignoring Lily’s grin and holding up the flute as a sign that I agreed.
Velvet threw two pieces of wood wool into the bowl and lit it with a long match. The plants in the bowl immediately caught fire, but instead of flames they developed a thick, sweetish smoke that quickly filled the room.
I thought: she’ll burn everything down and we’ll die of smoke poisoning. Lily next to me, seemed to confide in the old woman completely.
„Play!“ Said Velvet.
I held the mouthpiece of the flute to my lips, blew gently into it and kept most of the holes closed. I alternated between the two lowest ones, creating two dark, soft tones that blended pleasantly.
I began to enjoy playing the flute. I produced tones and when I inhaled, I inhaled the sweet smoke.
Around me, the room changes. Everything seemed to take on a luster reminiscent of gold, only that it seemed to be inherent in the colors themselves.
„It’s beautiful here.“ I murmured. But there seemed to be no one there to listen.
I played my two notes and looked around and suddenly I realized that there was no roof over me. A huge starry sky shone above me, drawing me towards it as if I had come from there. As if the distant starry world was nothing strange, but my real home and I on earth only a guest. Very easily I rose. I rose like an eagle into the dark starry sky and felt the wind in the plumage of my wings, which lifted me into the air. I circled above the world, in heights that did not cause me fear. I had the feeling that I could not rise high enough. But something drew my attention back to the earth. I saw blue lakes beneath me, wrapped between towering peaks. The land was green at the lakes, but no blade of grass dared to reach the heights of the peaks. I enjoyed this flight over the wild, barren prairie landscape and enjoyed the light and color of a bright blue day.
But my eyes had no time for beauty, my eyes chased, they searched, they were hungry for a goal and then I found it. Far below me, so far below me that only eagle eyes capable of seeing a mouse could see it, was the entrance to a cave. From the cave smoke rose to me. A thick, sweetish smoke that clouded my senses, almost taking my breath away. So I expelled my breath rhythmically, as if playing two tones, and then took a deep breath again. I felt that I could no longer hold the height. My grand wings became heavy, became heavy like arms that have to hold something halfway up, all the time, like a musician holding a flute, until after hours he runs out of strength for it. So I also ran out of strength and I let my arms sink. I let myself sink, as if I would land after a long flight and return to my nest, as if I would melt completely with the earth, which took me in, like a mother, with her arms taking in her child. I let myself sink until I lay on my side. Above me I heard voices. Peaceful, friendly voices that took care of me, that covered me and then I fell asleep.
I slept the whole following day. It was Thursday when I regained consciousness.

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09/20 PGF

Der Älteste / The eldest (45)

45.

Das letzte Stück, bis Neola, legte ich als Anhalter zurück. Ein alter Mann nahm mich mit, der sich nicht dafür interessiert wer ich war und wohin ich wollte, sondern mich mit einem Kopfnicken einlud und, als wir im Zentrum von Neola ankamen, mit einem Kopfnicken verabschiedete.
Es war später Nachmittag, früher Abend, ich wusste es nicht ganz zu unterscheiden, wenn ich nach der Sonne sah. Gefühlt war der Tag schon weit fortgeschritten und lag in einem dämmernden Todesschlaf, während der Abend, wie eine Anderswelt bereits auf ihn wartete, aber ihn noch nicht in Empfang nehmen konnte.
Ich trabte in den Norden von Neola, wo ich meinte Velvets Haus zu finden. Ich hoffte, keiner der jungen Natives kam auf die Idee, eine Runde Marterpfahl mit mir zu spielen.
Das Licht schwand eilend hinter den Horizont und als ich mich der Hütte der Alten näherte sah ich, dass auf der Veranda drei Petroleumlampen ein warmes, gelbes Licht verbreiteten und an der Wand dahinter ein elektrischer Insektenvernichter zur Höchstleistung auflief und kleine blaue Blitz von sich gab, wenn das nächste Tier, im Unheil landete.
Ich sah ein Auto, in der Nähe des Hauses und ich sah, dass bei Velvet jemand saß. Jemand zierliches, vermutlich hübsches.
Dann sahen mich auch die beiden Ladys.
„Ah! Joe!“ Rief die Alte mir entgegen. „Du kommst spät. Hatte der Greyhound Verspätung?“
Ich versuchte, mir keine Blöße zu geben.
„Nein Mam, ich genieße solche kurzen Reisen. Man ist ja ständig in Hetze in unserer Zeit.“ Ich machte eine unmerkliche Pause. „Hi Lily!“
Es gelang mir tatsächlich so zu klingen, als wäre es das Selbstverständlichste, dass sie bei der alten Indianerin saß.
„Schön, dass Lily hier ist. Sie kam schon heute Mittag. Wir schwätzen schon ein Weilchen. Sie ist eine kluge Frau.“
Ich schwieg ein trotziges Nein.
„Aber erzähl doch, was dich zu mir führt. Lily meinte, du könntest meine Hilfe brauchen. Aber sie war nicht sicher. Habt ihr euch gestritten?“
„Nein Mam. Wir hatten uns nur nichts zu sagen.“
Ich stand mittlerweile auf der Veranda. Vor den beiden, die in einer Hollywood-Schaukel saßen, vor dem sich ein niederer Tisch befand.
„Tatsächlich habe ich etwas gefunden, was vielleicht eine Hilfe sein könnte. Wenn sie schon so lange hier ist, hat Lily erzählt, das Butterfly tot ist?“
Die Alte sah mich böse an, als hätte ich ihn getötet.
„Ja, das hat sie und es ist eine schlimme Nachricht. Auch, dass du seinen Mörder nicht gestellt und getötet hast.“
Ich holte Luft und schluckte mit aller Kraft: „Ich hatte mich um eine hysterische Tussi zu kümmern.“
„Richtig, dass war ein Fehler. Aber ich habe etwas anderes getan.“
Ich zog die Flöte aus meiner Jacke, die ich bei Kho gefunden hatte.
„Ich habe mich auf die Suche gemacht, nach etwas, dass die Trommel ersetzt.“
Die Augen der Alten funkelten.
„Du hast die Flöte gefunden? Wie?“
Ich genoss ihre Überraschung.
„Wie war das möglich?“
„Die Idee habe ich Lily zu verdanken. Sie meinte, es gibt niemand der sich sein Passwort nicht aufschreibt. In Skylers Fall war es sein Neffe, der ihm als Cacique nachfolgen sollte, welcher den zweiten Schlüssel besaß.“
„Und wie hast du ihn gefunden?“
„Hmm! Kho´s Vermieter war mir behilflich.“
Velvet nickte anerkennend.
„Gut Joe. Du überraschst mich immer wieder. Gehe ich richtig, in der Annahme, dass du nun, von mir wissen willst, was du mit der Flöte machen sollst?“
„Das war mein Gedanke.“
Sie sah nach mir und sah nach Lily.
„Es ist nötig, dass wir ein zweites Ritual vollziehen.“
„Mit wem? Skyler ist tot, Butterfly, Kho.“
„Ihr vollzieht es mit mir. Der Rauch der alten Frauen, wird euch den Weg weisen.“
Ich zog die Flöte zurück.
„Also Mam. Ich habe nicht ernsthaft Interesse.“
„Du hast keine Wahl, Joe. Und Lily wird uns helfen.“
Lily und ich sahen uns in die Augen. Ein kurzer, intensiver Blick: gleiche Seelen, in getrennten Körpern.
„Okay Mam. Ihr wisst besser was zu tun ist.“

09/20 PGF

45.

The last part, until Neola, I hitchhiked. An old man gave me a lift, not interested in who I was and where I was going, but invited me with a nod of his head and, when we arrived in the center of Neola, said goodbye with a nod of his head.
It was late afternoon, early evening, I didn’t quite know how to tell when I looked at the sun. Felt the day was already well advanced and lay in a twilight sleep of death, while the evening, like an otherworld, was already waiting for it but could not yet receive it.
I trotted to the north of Neola, where I thought I would find Velvet’s house. I hoped that none of the young Natives would have the idea to play a round of torture stake with me.
The light faded quickly behind the horizon and as I approached the old woman’s hut, I saw that on the veranda three kerosene lamps gave off a warm yellow light and on the wall behind it an electric insect killer ran at full power and emitted a small blue flash when the next animal landed in disaster.
I saw a car near the house and I saw that someone was sitting near Velvet. Someone petite, probably pretty.
Then the two ladies also saw me.
„Ah! Joe!“ The old lady called out to me. „You’re late. Was the Greyhound late?
I tried not to expose myself.
„No, ma’am, I enjoy these short trips. One is always in a hurry in our time.“ I took an imperceptible pause. „Hi, Lily!“
I actually managed to sound as if it was the most natural thing in the world for her to sit with that old Indian woman.
„Glad Lily’s here. She arrived this afternoon. We’ve been chatting for a while. She’s a smart woman.“
I was defiantly silent.
„But tell me what brings you here. „Lily said you could use my help. But she wasn’t sure. Did you two have a fight?“
„No, ma’am. We just had nothing to say to each other.“
Meanwhile, I was standing on the porch. In front of the two of them sitting in a Hollywood swing with a low table in front of it.
„As a matter of fact, I found something that might help. If she’s been here that long, did Lily tell you that Butterfly’s dead?“
The old lady gave me the evil eye, like I killed him.
„Yes, she did, and it’s bad news. It’s bad news that you didn’t catch his killer and kill him.“
I took a breath and swallowed with all my might: „I had to take care of a hysterical broad.“
„Right, that was a mistake. But I did something else.“
I took the flute out of my jacket I’d found at Kho’s.
„I went in search of something to replace the drum.“
The eyes of the old women sparkled.
„You found the flute? How did you find it?“
I enjoyed their surprise.
„How was that possible?“
„I have Lily to thank for the idea. She said there’s no one who doesn’t write their password down. In Skyler’s case, it was his nephew, who was to succeed him as cacique, who possessed the second key.“
„And how did you find him?“
„Hmm! Kho’s landlord helped me.“
Velvet nodded approvingly.
„Good, Joe. You never cease to amaze me. Am I doing the right thing, assuming that you now want to know what to do with the flute?“
„That was my thought.“
She looked at me and looked at Lily.
„It is necessary that we perform a second ritual.“
„With whom? Skyler is dead, Butterfly, Kho.“
„You will do it with me. The smoke of the old women will show you the way.“
I pulled back the flute.
„So Ma´am. I’m not seriously interested.“
„You have no choice, Joe. And Lily will help us.“
Lily and I looked each other in the eyes. A short, intense look: same souls, in separate bodies.
„Okay Ma´am. You better know what to do.“

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